Beim Ironman Frankfurt holte Christian Schwab den Europameister-Titel. Eine Leistung, die umso höher zu bewerten ist, nachdem sich die Vorbereitung auf das wichtige Rennen so lange hinzog. Am Ende blickt der Sportler des SC 1997 Memmelsdorf, der im Ligabetrieb für Böhnlein Sports Bamberg unterwegs ist, zufrieden auf das Event zurück. Wir haben uns mit ihm unterhalten.
Schon in normalen Jahren ist eine Langdistanz-Vorbereitung lang und zehrend. Wie konntest du dich gerade auch in der Zeit motivieren, in der eine Durchführung deines Rennens gar nicht sicher war?
Die Vorbereitung war allerdings sehr zehrend, viel zu lange (denn ich wollte ja schon 2020 teilnehmen) und mit einigen Wehwehchen, um die man in der AK50 scheinbar nicht herum kommt. Trotzdem haben mein Coach Swen Sundberg und ich den Fokus nicht verloren, denn das durchaus realistische Ziel war von Anfang an ein Podestplatz in der AK. Aber es macht natürlich einen großen Unterschied, ob man sich zwölf oder 24 Monate auf einen Wettkampf vorbereitet. Da geht natürlich auch mal der Spaß verloren. Daher bin ich umso dankbarer, dass das Rennen nun stattfinden konnte und ich auf den Punkt fit war.
In deinem Verein fieberte man bei deinem Rennen mit. Wie wichtig ist für dich der Zusammenhalt im Verein und hat sich das während der letzten eineinhalb Jahre verändert?
Mein Heimverein, der SC 1997 Memmelsdorf, hat eigentlich keine Triathlonabteilung. Daher habe ich ein Zweitstartrecht (Landesliga) bei Böhnlein Sports Bamberg und das Vereinstraining findet auch hier statt. Als Einzelsportler ist es natürlich super auch einmal in der Gruppe zu trainieren, was bei mir auf Grund der Trainingszeiten in Abstimmung mit meinen Arbeitszeiten nur selten der Fall war. Der Zusammenhalt bei BSB ist sensationell und auch das Engagement des Vereins zusammen mit unserem Sponsor Böhnlein ist absolut beispielhaft.

Wie lief Dein Rennen in Frankfurt?
Um es kurz zu fassen: nahezu perfekt. Es klingt wahrscheinlich überheblich, aber ich konnte den Wettkampf fast durchgehend im Wohlfühlbereich absolvieren. Als ehemaliger Schwimmer musste ich mich für die knapp 54 Minuten kaum verausgaben und auch auf dem Rad, meiner schlechtesten Disziplin, hatte ich diesmal richtig gute Beine. Dadurch kam ich schadlos durch, sodass ich mich ganz auf meine Paradedisziplin das Laufen konzentrieren konnte. Nach Ende der ersten Runde deutete sich an, dass mir keiner der Konkurrenten folgen würde können und nach Runde zwei war der Vorsprung schon so groß (6min), dass ich den ersten Platz nur noch absichern musste. So konnte ich relativ entspannt ins Ziel laufen.
Erst als ich mich dann gesetzt habe, und kaum mehr aufstehen konnte, merkte ich, dass ich doch energetisch ziemlich am Ende war. Meine Splits waren 53:59/5:06/3:19.
Es gab allerdings während des Rennes doch einen kleinen Schockmoment, denn mich musste erst mein Coach in Laufrunde 1 darauf hinweisen, dass ich keinen Transponder mehr habe. Aber ich bin ruhig geblieben, habe mir vor Runde 2 einen neuen Transponder geholt und hab die Situation dann sofort geklärt (durch meine Garmin Daten), als ich ins Ziel kam.
Als routinierter Langstrecken-Triathlet kennst Du Höhen und Tiefen. Wie meisterst Du schwierige Situationen?
Dass man nicht 365 Tage im Jahr hochmotiviert ist, ist normal. Aber mit einem konkreten Ziel geht es dann schon, wenn auch, wie bei mir, die Familie mitspielt. Und davon abgesehen, dass ich die Bewegung brauche, macht es mir grundsätzlich auch meistens Spaß. Zudem liebe ich den Zustand fit zu sein, auch wenn man mit zunehmenden Alter nicht mehr an seine besten Zeiten rankommt.

Was sind deine nächsten Ziele?
Wegen der unsicheren Situation und der absolut miserablen Kommunikation von Ironman, habe ich den Kona Slot nicht genommen, obwohl ich nach 2018 wieder gerne teilgenommen hätte. Aber nicht 2021. Vor allem der voraussichtliche neue Termin im Februar geht gar nicht, da ich nach zwei Jahren Training jetzt eine längere Pause brauche. So werde ich 2022 nur kürzere Distanzen bis zur Mitteldistanz machen und für das Ligateam von Böhnlein Sport an den Start gehen. 2023 könnte ich mir vorstellen noch einmal den Challenge Roth zu machen, wo ich 2015 meinen ersten Triathlon überhaupt gemacht habe.
Im September werde ich noch in Ingolstadt, und eine Woche später in Hof am Start sein. Mal sehen, wie das aus der Regeneration heraus funktioniert ????!
© Text: Christine Waitz; [20.08.2021]; Fotos: Christian Schwab/privat
Interview mit Ironman Europameister Christian Schwab: Ein nahezu perfektes Rennen
BreitensportBeim Ironman Frankfurt holte Christian Schwab den Europameister-Titel. Eine Leistung, die umso höher zu bewerten ist, nachdem sich die Vorbereitung auf das wichtige Rennen so lange hinzog. Am Ende blickt der Sportler des SC 1997 Memmelsdorf, der im Ligabetrieb für Böhnlein Sports Bamberg unterwegs ist, zufrieden auf das Event zurück. Wir haben uns mit ihm unterhalten.
Schon in normalen Jahren ist eine Langdistanz-Vorbereitung lang und zehrend. Wie konntest du dich gerade auch in der Zeit motivieren, in der eine Durchführung deines Rennens gar nicht sicher war?
Die Vorbereitung war allerdings sehr zehrend, viel zu lange (denn ich wollte ja schon 2020 teilnehmen) und mit einigen Wehwehchen, um die man in der AK50 scheinbar nicht herum kommt. Trotzdem haben mein Coach Swen Sundberg und ich den Fokus nicht verloren, denn das durchaus realistische Ziel war von Anfang an ein Podestplatz in der AK. Aber es macht natürlich einen großen Unterschied, ob man sich zwölf oder 24 Monate auf einen Wettkampf vorbereitet. Da geht natürlich auch mal der Spaß verloren. Daher bin ich umso dankbarer, dass das Rennen nun stattfinden konnte und ich auf den Punkt fit war.
In deinem Verein fieberte man bei deinem Rennen mit. Wie wichtig ist für dich der Zusammenhalt im Verein und hat sich das während der letzten eineinhalb Jahre verändert?
Mein Heimverein, der SC 1997 Memmelsdorf, hat eigentlich keine Triathlonabteilung. Daher habe ich ein Zweitstartrecht (Landesliga) bei Böhnlein Sports Bamberg und das Vereinstraining findet auch hier statt. Als Einzelsportler ist es natürlich super auch einmal in der Gruppe zu trainieren, was bei mir auf Grund der Trainingszeiten in Abstimmung mit meinen Arbeitszeiten nur selten der Fall war. Der Zusammenhalt bei BSB ist sensationell und auch das Engagement des Vereins zusammen mit unserem Sponsor Böhnlein ist absolut beispielhaft.
Wie lief Dein Rennen in Frankfurt?
Um es kurz zu fassen: nahezu perfekt. Es klingt wahrscheinlich überheblich, aber ich konnte den Wettkampf fast durchgehend im Wohlfühlbereich absolvieren. Als ehemaliger Schwimmer musste ich mich für die knapp 54 Minuten kaum verausgaben und auch auf dem Rad, meiner schlechtesten Disziplin, hatte ich diesmal richtig gute Beine. Dadurch kam ich schadlos durch, sodass ich mich ganz auf meine Paradedisziplin das Laufen konzentrieren konnte. Nach Ende der ersten Runde deutete sich an, dass mir keiner der Konkurrenten folgen würde können und nach Runde zwei war der Vorsprung schon so groß (6min), dass ich den ersten Platz nur noch absichern musste. So konnte ich relativ entspannt ins Ziel laufen.
Erst als ich mich dann gesetzt habe, und kaum mehr aufstehen konnte, merkte ich, dass ich doch energetisch ziemlich am Ende war. Meine Splits waren 53:59/5:06/3:19.
Es gab allerdings während des Rennes doch einen kleinen Schockmoment, denn mich musste erst mein Coach in Laufrunde 1 darauf hinweisen, dass ich keinen Transponder mehr habe. Aber ich bin ruhig geblieben, habe mir vor Runde 2 einen neuen Transponder geholt und hab die Situation dann sofort geklärt (durch meine Garmin Daten), als ich ins Ziel kam.
Als routinierter Langstrecken-Triathlet kennst Du Höhen und Tiefen. Wie meisterst Du schwierige Situationen?
Dass man nicht 365 Tage im Jahr hochmotiviert ist, ist normal. Aber mit einem konkreten Ziel geht es dann schon, wenn auch, wie bei mir, die Familie mitspielt. Und davon abgesehen, dass ich die Bewegung brauche, macht es mir grundsätzlich auch meistens Spaß. Zudem liebe ich den Zustand fit zu sein, auch wenn man mit zunehmenden Alter nicht mehr an seine besten Zeiten rankommt.
Was sind deine nächsten Ziele?
Wegen der unsicheren Situation und der absolut miserablen Kommunikation von Ironman, habe ich den Kona Slot nicht genommen, obwohl ich nach 2018 wieder gerne teilgenommen hätte. Aber nicht 2021. Vor allem der voraussichtliche neue Termin im Februar geht gar nicht, da ich nach zwei Jahren Training jetzt eine längere Pause brauche. So werde ich 2022 nur kürzere Distanzen bis zur Mitteldistanz machen und für das Ligateam von Böhnlein Sport an den Start gehen. 2023 könnte ich mir vorstellen noch einmal den Challenge Roth zu machen, wo ich 2015 meinen ersten Triathlon überhaupt gemacht habe.
Im September werde ich noch in Ingolstadt, und eine Woche später in Hof am Start sein. Mal sehen, wie das aus der Regeneration heraus funktioniert ????!
© Text: Christine Waitz; [20.08.2021]; Fotos: Christian Schwab/privat
Einladung zum Verbandsjugendtag am 18. September 2021 in Hof
JugendsportLiebe Mitglieder des Verbandsjugendrates,
liebe Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter in den Bezirken,
liebe Trainerinnen und Trainer, liebe Sportsfreundinnen und Sportsfreunde,
die BTJ lädt Euch gemäß § 5.1.5 der BTV-Satzung und § 4.2 der BTJ-Jugendordnung sehr herzlich zum Verbandsjugendtag 2021 ein.
Datum: Samstag, 18. September 2021; 13.00 bis ca 15.30 Uhr
Ort: Turn- und Sportverein Hof 1861 e.V.; Vereinsgaststätte; Jahnstraße 5; 95030 Hof
Die vollständige Einladung inklusive Tagesordnung.
Wir haben Hof als Tagungsort für diese Präsenz-Veranstaltung ausgewählt, da an diesem Tag in Hof der Stadtwerke-IfL-Schüler-und Jugendtriathlon stattfindet (bis gegen Mittag) und ohnehin viele von Euch dort sein werden. Um zahlreiche Teilnahme der Vereinsvertreter und Verbandsjugendratsmitglieder wird gebeten (gern mit kurzer Mitteilung der Teilnahme an Henrik.Joergens@btv-info.de).
Sportliche Grüße
Henrik Jörgens
Verbandsjugendwart BTV
Bayerische Crosstriathlet*innen bei Meisterschaften erfolgreich
BreitensportOptimales Wetter herrschte beim Jahreshöchstpunkt Crosstriathleten bei den deutschen Meisterschaften in Schalkenmehren. Dennoch mussten sich die Dreikämpfer*innen auf dem kräftezerrenden Kurs um die Vulkanmaare ganz schön anstrengen. So verlangten ihnen die 1,5 km Schwimmen im kühlen, 20 Grad kalten See, die 32 km Mountainbiken mit 800 Höhenmetern und ein neun Kilometer langer Crosslauf mit steilen 300 Höhemetern alles ab.
Insbesondere der TV Burglengenfeld präsentierte sich mit einer großen und starken Mannschaft bei dem Rennen. Alle sieben TV-Starter begannen starke Rennen nach dem Schwimmen auf dem Mountainbike. Nach starkem Radpart wechselte Tom Kerner als Elfter zum bergigen Trailrun und verteidigte den Platz (AK Platz 5). Dahinter kämpfte Felix Wagner um die Plätze und finishte ausgelaugt nur einen Rang hinter Kerner. Sein Kampfgeist zahlte sich aus, denn der junge Athlet durfte sich in der AK 20 über den deutschen Vizetitel freuen.
Dahinter formierten sich nach und nach die anderen TV-ler auf dem kraftraubenden Bikekurs. Martin Reinstein und Michael Schaller machten gemeinsame Sache und rollten das Feld von hinten auf. Nach der ersten Schleife nahmen sie auch ihren Kameraden Peter Gresser mit ihr Gespann auf. Als Trio rauschten sie in die Wechselzone. Mit dem schnellsten TV-Laufsplit wehrte sich Schaller tapfer gegen die Konkurrenz und verteidigte bis ins Ziel Rang 4 in der Altersklasse. Peter Gresser hatte angesichts vieler Oberschenkelkrämpfe Mühe durchzukommen, doch auch er schaffte es und wurde in der AK 35 mit dem deutschen Meistertitel belohnt. Junior Michi Fuchs gewann nach überstandenem Infekt den Vizetitel.
Mit einem eindeutigen Sieg in der Altersklasse 50 lief auch Georg Haarbauer von der LG Würzburg über die Ziellinie – er nahm seinem nächsten Konkurrenten gleich acht Minuten ab.
Team des TV Burglengenfeld bei der Siegerehrung.
Das vorrangige Ziel das Coach Franz Pretzl ausgegeben hatte hieß: „Kämpfen für die Teamwertung“. Das spürte man während des Rennens, wenn man ihn die Gesichter der TV-ler blickte, denn keiner gab nur einen Zentimeter nach. So strahlten nach dem Einlauf aller Teilnehmer alle, denn das Team 1 holte sich den deutschen Meistertitel und das Team 2 die deutsche Vizemeisterschaft. Da staunten alle als die Burglengenfelder feiernd voller Stolz auf die Bühne marschierten.
Die Ergebnisse der bayerischen Altersklassensportler
1. Platz M35: Peter Gresser (TV Burglengenfeld)
1. Platz M50: Georg Harbauer (LG Würzburg)
2. Platz Junioren: Michi Fuchs (TV Burglengenfeld)
2. Platz AK 20: Felix Wagner (TV Burglengenfeld)
2. Platz AK 30 Silvia Hackner (TSV Katzwang 05)
2. Platz AK 30 Martin Gebhard (TSV Altenfurt)
3. Platz AK 55 David Lembrich (TSV Bad Endorf)
Alle Ergebnisse.
© Text: Franz Pretzl/ Christine Waitz; [18.08.2021]; Foto: Franz Pretzl
Deutsche Sportjugend fördert Aktionstage in Vereinen
VereineEine Bewegungskampagne der Deutschen Sportjugend will Sportvereine dazu motivieren, einen Aktionstag durchzuführen. Dieser Aktionstag soll offene und niederschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche bieten: etwa ein Spielfest oder einen Tag der offenen Tür. Dafür stehen insgesamt eintausend Pakete mit Materialien – Sportgeräte, Bewegungsideen, Spielmaterialien – zur Verfügung. Ihr könnt auch eine finanzielle Förderung des Aktionstages beantragen. Nähere Infos findet Ihr hier. Kampagnenstart ist der 2. Oktober 2021.
Möchtet ihr auch einen Aktionstag durchführen? Dann bestellt hier direkt online ein hochwertiges Aktionspaket! Die Bestellung ist hier möglich. Die Deutschen Sportjugend schickt es euch bis Ende September kostenfrei zu. Im Nachgang muss lediglich ein Evaluationsbogen mit einem kurzen Bericht und einige Fotos ausgefüllt werden.
Weitere Aktionstage sind für Mai und September 2022 geplant.
© Text: dsj; Anpassungen: Christine Waitz; [17.08.2021]; Bild: dsj
München erhält Zuschlag für Altersklassen-EM 2022 über die Triathlon-Sprintdistanz
BreitensportDie Triathlon-Europameisterschaften über die Sprintdistanz der Altersklassen finden 2022 im Rahmen der European Championships in München statt. Das gaben der europäische Dachverband Europe Triathlon, die Deutsche Triathlon Union (DTU) und die Organisatoren der European Championships bekannt.
„Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, den Altersklassen-Athlet*innen in Europa die Möglichkeit zu geben, im Rahmen der European Championships Munich 2022 zu starten. Damit bleibt sich der Triathlon treu, denn es ist gelebte Tradition und macht die Faszination Triathlon aus, dass Elite und Altersklassen innerhalb desselben Events an den Start gehen. Der Zieleinlauf und die Atmosphäre im Olympiapark werden den Sportler*innen ein einmaliges Erlebnis bereiten. Es ist gerade für die deutschen Athlet*innen eine tolle Gelegenheit, vor heimischer Kulisse an den Start zu gehen“, freut sich Bernd Kapp, DTU Vizepräsident Breitensport.
Unvergessliches Erlebnis
Auch für Münchens Sportbürgermeisterin Verena Dietl ist die Integration ein wichtiges Zeichen: „Sport kennt keine Grenzen – schon gar keine Altersgrenzen. Umso richtiger ist es, dass auch die Altersklassen-Europameisterschaften auf der Triathlon-Sprintdistanz Teil der European Championships 2022 in München sind und noch mehr Athlet*innen eine Chance auf eine Medaille erhalten. Der Zieleinlauf im beeindruckenden Ensemble des Olympiaparks bleibt damit nicht nur den Spitzensportler*innen der Triathlon Elite-Rennen über die olympische Distanz vorbehalten, sondern wird auch für die Teilnehmer*innen der Sprintdistanz der Altersklassen ein unvergessliches Erlebnis werden.“
Das Rennen der Altersklassen-Athlet*innen findet am Sonntag, 14. August 2022 statt. Bis zu 1.000 Starter*innen aus verschiedenen Nationen werden in ihren Altersklassen um die Medaillen kämpfen. Start ist am Karlsfelder See, in dem 750 Meter geschwommen werden. Danach geht es auf dem Rad Richtung Olympiapark (20 Kilometer), bevor im Olympiapark die abschließenden 5 Kilometer gelaufen werden. Die exakten Strecken werden zeitnah auf der Website der European Championships Munich 2022 veröffentlicht.
Die Anmeldung erfolgt über die nationalen Verbände. Deutsche Athlet*innen können sich über die hier über die Nominierungskriterien und den Anmeldeprozess erkundigen.
Weitere Informationen werden in den kommenden Wochen und Monaten unterwww.munich2022.com/agegroup veröffentlicht.
© Text: DTU; [13.08.2021]; Foto: DTU/Ingo Kutsche
Zukunftsstiftung der Sparkasse unterstützt Leistungssportnachwuchs
LeistungssportDer Leistungssportnachwuchs des Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg kann dank der Unterstützung der Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg nun noch professioneller trainieren. Möglich macht dies die Anschaffung eines AlterG Anti-Schwerkraft-Laufbands, mit dem unter anderem Verletzungen vermieden werden können. Nun wurde das Trainingsgerät, das Sportlerinnen und Sportlern im Rehazentrum Valznerweiher zur Verfügung steht, offiziell übergeben.
Verletzungen vermeiden
Spitzentriathletin Anabel Knoll, gerade eben aus Tokio zurück, und Nachwuchstalent Simon Henseleit stehen im Rehazentrum Valznerweiher um ein imposantes Gerät. Ausnahmsweise haben nicht die beiden Sportler, die durch das Förderprogramm des Goldenen Rings der Sparkasse Nürnberg gefördert werden, Sportschuhe an. Dafür hat Mathias Bauer, Direktor Stiftungen bei der Sparkasse Nürnberg, den Anzug gegen die Trainingshose getauscht.
Unter Anleitung von Axel Fischlein, dem Chef des Rehazentrums, steigt er nun in die spezielle Konstruktion des AlterG-Laufbandes. Ein klein bisschen Skepsis meint man zu spüren, als das Gerät lautstark beginnt zu arbeiten. Diese jedoch wird von Jung-Star Simon Henseleit direkt ausgeräumt. Er erklärt die Funktionsweise: „Nun wird der Luftdruck in dem dichten Gehäuse des Laufbands verändert. So kann das eigene Körpergewicht schrittweise reduziert werden.“ Bald schon schwebt Mathias Bauer leichtfüßig über das Band und läuft noch dazu ganz entspannt ein hohes Tempo. „Uns Athleten dient das Anti-Schwerkraft-Laufband vor allem dazu, im Falle einer Verletzung einen schonenden Wiedereinstieg zu schaffen“, erzählt Anabel Knoll.
Auch Axel Fischlein ist froh um das Gerät in seinen Räumen: „Wir sind schon länger Teil des ‚Back-to-Competition‘-Programms, das Leistungssportlern nach Verletzungen den Weg zurück ebnet. Gerade dort ist das Gerät natürlich hilfreich. Aber auch präventiv lässt es sich gut einsetzen, um Überlastungen zu vermeiden. Bei uns findet es außerdem in der Rehabilitation nach operativen Eingriffen an den unteren Extremitäten Anwendung.“
„Nachwuchs motivieren“
Mathias Bauer indes, läuft und läuft. Nach knapp 15 Minuten steigt er von dem Gerät und ist überzeugt: „Das Laufband passt sehr gut in die Förderphilosophie der Zukunftsstiftung, weil es ein Gewinn für den Leistungssport in Nürnberg ist und die Trainingsmethoden verbessert. Durch Erfolge von Spitzensportlern wie Anabel Knoll und Simon Henseleit werden Kinder und Jugendliche dazu motiviert, ebenfalls Sport zu treiben.“
Für Anabel Knoll und Simon Henseleit geht es schon in der nächsten Woche weiter in das kanadische Edmonton zur Triathlon Weltmeisterschaft. Gut vorbereitet sind die beiden, das ist sicher. „Da bleibt uns eigentlich nur das Daumendrücken“, sagen Mathias Bauer und ebenso Benjamin Jung, als 2. Vorstand des Goldenen Rings.
Zur Website des Rehazentrums Valznerweiher.
© Text: Christine Waitz; [08.08.2021]; Foto: Christine Waitz
Informationen zur Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg
Die Zukunftsstiftung der Stadtsparkasse Nürnberg hat das Gemeinwohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger im Blick. Als Stifter schafft sie in nachhaltiger und vielfältiger Weise Lebensqualität. Vergangene Projekte unterstützten Sport, kulturelle Einrichtungen, Umweltinitiativen und Heimatpflege.
Zur Website.
Informationen zum GOLDENEN RING e. V.
Der GOLDENE RING unterstützt Nürnbergs Topathlet*innen aus olympischen und paralympischen Sportarten finanziell und in der Kommunikation. So will der Verein die Sportstars von Morgen in der Region halten. Denn erfolgreiche Sportler stiften regionale Identifikation und sind wichtige Botschafter für die Metropolregion.
Zur Website.
Endlich wieder Triathlon in Unterfranken
Unterfranken, VeranstaltungenGestern fand trotz der Corona Auflagen der erste Triathlon im Bezirk Unterfranken der Saison 2021 statt. Beim 12. Main-Post Mainfrankentriathlon in Kitzingen waren rund 580 Teilnehmer am Start – ein großes Teilnehmerfeld nach einer einjährigen Corona Pause.
Das Wetter spielte den Athleten gut in die Karten. Bewölkter Himmel und ca. 22 Grad bedeuteten sehr angenehme Temperaturen. Alle Athleten freuten sich, dass sie endlich wieder einen Wettkampf bestreiten konnten.
Die Ergebnislisten können auf der Website des Main Post Mainfrankentriathlon eingesehen werden.
Im Rahmen des Rennens konnten die ersten fünf neu Auszubildenden Kampfrichter aus dem Bezirk Unterfranken auch ihre Prüfung abschließen. Wir wüschen ihnen alles gute und das nötige Fingerspitzengefühl als Landeskampfrichter.
© Text/Bild: Oliver Schmidt [07.08.2021]
Siege für Buschhütten, weiter Spannung im Titelkampf
Leistungssport, VeranstaltungenDie Mannschaften des EJOT Teams TV Buschhütten gewannen heute das dritte Rennen der Saison der 1. Triathlon-Bundesliga in Nürnberg. Das Meisterschaftsrennen bleibt drei Wochen vor dem Saisonfinale in Saarbrücken allerdings offen.
Die Frauen des EJOT-Teams gewannen vor Triathlon Potsdam und der SG Triathlon one Witten. Die Männer aus dem Siegerland setzten sich vor dem Hylo Team Saar und dem Triathlon Team DSW Darmstadt durch.
Hart umkämpfter Titel
Die Buschhüttenerinnen Lisa Tertsch, Zsanett Bragmeyer und Annika Koch erreichten als Zweite, Dritte und Fünfte das Ziel und waren mit Platzziffer zehn, also der Addition der Einzelergebnisse, relativ nahe dran am Optimalergebnis von Platzziffer sechs. Potsdam stellte zwar die Einzelsiegerin Jolanda Annen und die Viertplatzierte Selina Klamt, hatte mit Platzziffer 22 jedoch einen deutlichen Rückstand auf die Buschhüttenerinnen.
In der Gesamtwertung liegt Buschhütten nun einen Zähler vor Potsdam und hat zudem die deutlich bessere Platzziffer (36 zu 62). „Es geht mega eng im Rennen um den Titel zu. Wir wussten, dass Nürnberg ein ganz entscheidendes Rennen wird. Das Ziel war zu gewinnen, das haben die Athletinnen gut umgesetzt“, sagte Rainer Jung, Sportdirektor Triathlon beim EJOT Team TV Buschhütten.
Die SG Triathlon Witten verteidigte durch Rang drei in Nürnberg den dritten Platz im Gesamtklassement, den auch der Vierte von Nürnberg, das Triathlon Team DSW Darmstadt, und der Fünfte, das ProAthletes KTT 01, noch erreichen können.
Einzelsieg an Jolanda Annen
Jolanda Annen (Triathlon Potsdam) gehörte auf der Radstrecke der Spitzengruppe an, konnte sich beim Laufen von Tertsch absetzen und sicherte sich so den Einzelsieg. Da sich hinter ihr mit Tertsch und Bragmayer zwei Buschhüttenerinnen platzierten, legte der Serienmeister somit die Grundlage für den Teamerfolg.
Einzelsieg geht nach Frankreich
Bei den Männern stellte Buschhütten auch den Einzelsieger. Der Franzose Anthony Pujades setzte sich in einem spannenden Finish gegen Lasse Priester (Hylo Team Saar) durch, die beide nach dem Radfahren zur ersten Gruppe gehört hatten, und sicherte den vierten Bundesliga-Einzelerfolg seiner Karriere. Dritter wurde Mika Noodt aus Darmstadt, der das mit Abstand beste Resultat seiner Karriere in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga erzielte und „vergoldete“ so seinen Tag mit Podestplatzierungen im Einzel und mit dem Team.
Durch die Einzelergebnisse von Pujades, Mark Devay (Fünfter), Stefan Zachäus (Sechster) und Simon Westermann (Siebter) erzielte Buschhütten deutlich mehr Spitzenergebnisse als das Hylo Team Saar und setzte sich so mit Platzziffer 19 vor den Saarländern (38) durch, bei denen neben Priester auch Jannik Schaufler als Vierter und Chris Ziehmer als Zehnter Top-Ten-Ergebnisse erzielten.
Buschhütten hat in der Gesamtwertung nun einer Zähler mehr als das Hylo Team Saar bei gleicher Platzziffer, sodass die Mannschaft, die sich in Saarbrücken vor dem Konkurrenten im Meisterschaftsrennen platziert, der neue Titelträger sein wird. „Es wird erst in Saarbrücken abgerechnet, auch wenn es gut aussieht“, sagte Rainer Jung: „Aber uns reicht ein zweiter Platz in Saarbrücken vermutlich nicht.“
Spannend bleibt auch der Kampf um Rang drei, wo Darmstadt nun eine Top-Ausgangssituation hat. Auf Rang vier und fünf folgen die Mannschaften aus Berlin und Süßen.
© Text: Thorsten Eisenhofer; [08.08.2021]; Foto: DTU/Marcel Hilger
BM Cross Duathlon in Deining öffnet Anmeldung
Veranstaltungen„Auf ein neues in 2021“, sagt Harald Kaunz, der Organisator des Cross Duathlon Deining motiviert. Denn während das Rennen für für Schüler, Jugend und Junioren im letzten Jahr noch hatte abgesagt werden müssen, ist die Hoffnung für eine Durchführung in diesem Jahr groß. Am 25. September sollen so auch die bayerischen Meisterschaften für die Klassen Schüler A bis Junioren ausgetragen werden.
Die Ausschreibung und alle weiteren Informationen finden Sie unter www.crazysports.de
Die Anmeldung ist ausschließlich online möglich.
© Text: Christine Waitz; [07.08.2021]; Foto: Nicolas Keckl
Spannung pur vor drittem Saisonrennen der 1. Triathlon Bundesliga in Nürnberg
Leistungssport, VeranstaltungenSpannend wie selten geht es in der 1. Triathlon-Bundesliga vor dem dritten Rennen der Saison, das am Sonntag (8. August) in Nürnberg über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) stattfindet, zu. Nicht nur im Kampf um die Meisterschaft ist es bei Männern und Frauen so eng wie nur möglich. Im Kampf um Rang drei mischen jeweils noch vier Mannschaften mit. Das Rennen der Frauen beginnt um 10.15 Uhr, das der Männer um 12 Uhr. Viel spannender kann es im Rennen um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters nicht zugehen: bei Männern und Frauen liegen jeweils zwei Mannschaften nach zwei Rennen punktgleich mit 39 Zählern auf Rang eins und zwei, getrennt nur durch die Platzziffer, also die Addition der Einzelergebnisse der jeweiligen Rennen.
Bei den Männern ist das Hylo Team Saar Spitzenreiter. Die Mannschaft aus dem Saarland hat diese Saison erstmals die Chance, den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters zu gewinnen, kann aber in Nürnberg nicht in Bestbesetzung antreten, da einige Athleten schon auf dem Weg zum Rennen der World Triathlon Championship Series in Montreal am Wochenende darauf sind. Auch der Titelverteidiger, das EJOT Team TV Buschhütten, muss auf seine deutschen Topstars um den Olympiastarter Justus Nieschlag verzichten. Für den Serienmeister starten unter anderem der Olympiateilnehmer Stefan Zachäus (Luxemburg) und der Franzose Anthony Pujades, der bereits drei Bundesligarennen gewinnen konnte.
Bei den Frauen hat sich die Mannschaft aus Buschhütten durch den Sieg im zweiten Saisonrennen in Potsdam knapp am Auftaktsieger Triathlon Potsdam vorbeigeschoben, nun also die etwas bessere Ausgangssituation im Titelrennen und auch die – vom Papier her – etwas stärke Aufstellung für Nürnberg gewählt. Unter anderem sind die Deutsche Meisterin Lisa Tertsch, die Olympiazwölfte Zsannett Bragmayer (Ungarn) und Annika Koch dabei. Potsdam hat die Olympiateilnehmerin Jolanda Annen (Schweiz) sowie die starken deutschen Nachwuchsathletinnen Julia Bröcker und Selina Klamt gemeldet.
Spannung auch im Kampf um Rang drei
Nicht nur der Kampf um Rang eins ist spannend. Auch Rang drei ist heiß umkämpft. Bei den Männern sind das hep Team Neckarsulm, das Triathlon Team DSW Darmstadt und das Team Berlin mit jeweils 33 Zählern punktgleich. Das WMF BKK-Team AST Süßen als Sechster ist mit 30 Punkten noch in Lauerstellung zum Podium.
Nicht weniger knapp geht es bei den Frauen zu. Auch hier haben noch vier Mannschaften gute Chancen, die Saison auf dem Podium abzuschließen: die SG Triathlon one Witten (34 Punkte), das Triathlon Team DSW Darmstadt (33), das ProAthletes KTT 01 und das SSF Bonn Triathlon Team (jeweils 32). Es wird spannend zu verfolgen, ob sich eine Mannschaft im Kampf um Rang drei in Nürnberg schon einen entscheidenden Vorteil erarbeiten kann.
Fünf Tokio-Teilnehmer*innen am Start
Gerecht wird die 1. Triathlon-Bundesliga in Nürnberg wieder ihrem Ruf als eine der stärksten Triathlonligen der Welt, in der sich hoffnungsvolle deutsche Nachwuchsathlet*innen mit Weltklassesportler*innen messen können. Mit Jolanda Annen, Jorik van Egdom (beide Triathlon Potsdam), Zsannet Bragmayer, Stefan Zachäus (beide EJOT Team TV Buschhütten) und Petra Kurikova (Triathlon one Witten) sind fünf Athlet*innen in Nürnberg dabei, die eine Woche zuvor noch bei den Olympischen Spielen in Tokio gestartet sind.
Mit ihnen messen sich unter anderem drei der vier deutschen Teilnehmer*innen der U23-WM im kanadischen Edmonton am 21. August (Lisa Tertsch, Annika Koch, Simon Henseleit) und neun der zehn deutschen Starter*innen der Junioren-Europameisterschaften in Kitzbühel im Juni, unter anderem die zweifache Europameisterin Jule Behrens.
Der Meister bei Männern beziehungsweise Frauen darf sich am Ende der Saison in einer der stärksten Triathlon-Ligen der Welt mit dem Titel Deutscher Mannschaftsmeister 2021 schmücken. Die Auf- und Abstiegsregelungen wurden für diese Saison aufgrund der ungleichen Trainingsbedingungen infolge der Corona-Pandemie außer Kraft gesetzt.
Die Rennen der Frauen und Männer sind auf dem Instagram-Live-Kanal der 1. Triathlon-Bundesliga ab dem Line up vor dem Rennen live zu verfolgen. Die Übertragung des Rennens der Frauen beginnt gegen 10 Uhr, die Übertragung des Wettbewerbs der Männer gegen 12 Uhr. Es wird Livebilder von allen drei Disziplinen geben, mitkommentiert von aktuellen Bundesligaathlet*innen sowie Zielinterviews.
© Text: 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga; Foto: Jörg Schüler [5.08.2021]