Am 8. August 2021 macht die Triathlon Bundesliga Halt in Nürnberg. Im vorletzten Wettbewerb der Saison kämpfen die Top-Triathlet*innen der Teams um die Platzierungen und möglicherweise entscheidenden Punkte. Die Verantwortlichen der DTU suchen Helferinnen und Helfer für das Triathlon-Spektakel.

Auf Schwimm-, Rad- und Laufstrecke, beim Wechsel, im Zielbereich oder beim Auf- und Abbau. Verschiedene Helfer-Stationen mit Dauer zwischen zwei und sechs Stunden bieten die Möglichkeit hautnah dabei zu sein. Treffpunkt ist voraussichtlich der Parkplatz am Whörder See in Nürnberg, wo eine Einweisung stattfinden wird.
Ansprechpartner für Interessierte ist Simon Jung.

Mehr Infos zur 1. Triathlon Bundesliga.

© Text: Christine Waitz; Bild: BTV/Tom Voit [12.07.2021]

Aufgrund der positiven Entwicklung des pandemischen Geschehens rund um COVID-19 hat die Veranstaltungslage wieder Fahrt aufgenommen. Die Regelbeauftragten des BTV nahmen dies zum Anlass und organisierten am 10. Juli 2021 in Nord- und Südbayern jeweils eine KR-Neuausbildung.

Im Oberfränkischen Weindorf (Strullendorf) wurde die Neuausbildung in der Theorie für Landeskampfrichter durch den Regelbeauftragten Nord, Matthias Langhojer, durchgeführt. Aus dem Bezirk Unterfranken waren sechs Anwärter anwesend und stellten somit den größten Anteil der Neu-Auszubildenden. Alle Anwesenden waren sehr Interessiert und wirkten aktiv mit. Dadurch war es eine kurzweilige Ausbildung.

Für die Bezirke Oberbayern, Niederbayern, Schwaben und Oberpfalz fand die Veranstaltung in den Räumlichkeiten des TSV Ingolstadt-Nord in der Bezirkssportanlage Ingolstadt Nord-Ost statt. „Headreferee“ Stefan Langer (Regelbeauftragter Süd) vermittelte dabei in acht Unterrichtseinheiten den Teilnehmern aus dem Bezirk Oberbayern (Philipp Heider und Arno Obermaier) und Schwaben (Carsten Westphal) die Grundlagen der DTU-Ordnungen. Den Ausbildungsschwerpunkt bildeten dabei die Regelungen der Sport-, Kampfrichter- und Veranstalterordnung.

Teilnehmer des Lehrgangs in Oberbayern

Theorie bestanden

Die abschließende schriftliche Prüfung wurde von allen Teilnehmenden mit Erfolg abgelegt. Der BTV gratuliert zum Bestehen der theoretischen Kampfrichterausbildung und freut sich, die Absolventen im Kreise der Landeskampfrichter begrüßen zur dürfen.

Zum Abschluss der Ausbildung muss noch eine praktische Prüfung bei einer Triathlon-Veranstaltung durchgeführt werden. Wir wünschen viel Erfolg für die Zukunft als Landeskampfrichter und stets das nötige Fingerspitzengefühl.

© Text: Oliver Schmidt, Stefan Langer; Bilder: Oliver Schmidt, Philipp Heider [11.07.2021]

Lange Zeit sah es so aus, als könnte es dieses Jahr keine Kidscup-Wertung geben. Erfreulicherweise konnten wir doch noch eine Serie aus 3 Nachwuchs-Wettkämpfen in Oberbayern, Erding (13.6.) den triathlon.de-Cup am 3. Juli und den Thumsee-Triathlon am 11. Juli durchführen.

Die Kids, die alle 3 Wettkämpfe machten, erhielten einen Sachpreis. Eine leistungsbezogene Siegerehrung hatten wir dieses Jahr absichtlich nicht gemacht, da viele Nachwuchsathleten kein systematisches Aufbautraining in diesem Jahr durchführen konnten. Im nächsten Jahr wird hoffentlich wieder mehr möglich sein.

Die Endergebnisse sind auf unserer Obb-Kidscup-Seite online.

© Text: Wolfgang Klinger; Foto: Siegerehrung der Kidscup-Gewinner mit Organisator Wolfgang Klinger [26.07.2021]

Am 11. September startet der 12. Isarman in Moosburg. Das Besondere an diesem Event: Teilnehmen können Kinder, Jugendliche, Menschen mit und ohne Behinderung, Jedermann und -frau, Familien, Betriebe, Vereine, Triathlonbegeisterte und alle, die Spaß am Sport haben. Die Strecken sind altersgerecht und von jedem machbar, sofern keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.

Das Schwimmen findet im beheizten Freibad Moosburg (50 m Becken) statt. Die Jüngsten schwimmen 50m, die Ältesten 300m. Beim Radfahren geht es zwischen 1250m und 7km lang und das abschließende Laufen reicht von 250m bis 2,2 Kilometer, je nach Altersklasse. Wer die Herausforderung nicht alleine meistern kann, der kann mit zwei Mitstreiter*innen eine Staffel bilden.

„Der Isarman Inklusionstriathlon findet jetzt bereits zum 12. Mal statt. Das spricht für sich. Sportler*innen mit und ohne Behinderung bewegen sich gemeinsam und feiern ihre Erfolge – es ist außerdem eine tolle Gelegenheit, um sich auszutauschen und sich kennenzulernen. So geht gelebte Inklusion“, sagt Jamil Sahhar, Landesgeschäftsführerdes BVS Bayern.

Mehr Informationen finden Sie beim BVS Bayern.

© Text: Christine Waitz; Bild: BVS [07.07.2021]

Knapp über 300 ambitionierte Sportlerinnen und Sportler standen am Wochenende an der Startlinie des traditionellen Duathlon in Krailling. Nach einem Jahr Pause wurden dort wieder bayerische Meister gesucht und gekürt. Auf der Duathlon-Kurzdistanz (10,4 km–40,5 km–5,2 km) siegten Julia Stern (Racing Aloha e.V.) und Armin Reif (TV Zwiesel). Auf der Sprintdistanz (5,2 km – 23,5 km – 3,8 km) gingen die Pokale an Maria Hivner (Ski-SC Königsbrunn) und René Höchenberger (RSC Kempten).

Dank an Veranstalter und Helfer

Der neue bayerische Meister, Armin Reif, zeigte sich nach dem Rennen überglücklich und vor allem dankbar: „Ich starte seit Jahren in Krailling, da es zum einen immer ein hervorragend besetztes Rennen ist. Zum anderen merkt man das Herzblut und den Einsatz, den die Veranstalter und die freiwilligen Helfer investieren. Insbesondere unter solchen Umständen bedeutet es für alle Beteiligten noch mehr Aufwand, um eine Veranstaltung überhaupt möglich zu machen. Das ausgearbeitete Konzept in Krailling wurde sehr gut durchdacht und umgesetzt, wodurch der komplette Ablauf reibungslos funktionierte. Für mich persönlich war es eine große Freude endlich wieder an der Startlinie zu stehen, und mit dem Gesamtsieg und dem bayerischen Meistertitel war es auch sportlich gesehen ein gelungener Start in die Saison. Ich möchte mich bei den Veranstaltern, allen freiwilligen Helfern und dem BTV bedanken, ohne die der tolle und faire Wettkampf nicht möglich gewesen wäre.“

Sandra Morawitz

Auch die Kommentare vieler weiterer Sportlerinnen und Sportler klangen ähnlich. So sagt die dritte Dame, Sandra Morawitz, „Ich fand es sehr schön, dass der Duathlon in der schweren Zeit stattfinden konnte. Die Organisation, auch mit den ganzen Bestimmungen, lief super. Alle Helfer waren sehr nett und hilfsbereit. Der Veranstalter hat sich hier ein großes Lob verdient.“

Fabian Schaffert sagt: „Vor allem ein gemeinsamer Start und ein direktes Rennen ist doch nochmal was anderes. Vor allem bei einer Meisterschaft gibt das richtig Wettkampffeeling, weil man jederzeit seine Postion kennt und im direkten Wettkampf steckt.“

Herzlichen Glückwunsch an die Bayerischen Meister*innen

Gerade in diesem Jahr stand ohne Zuschauer sicher der Wettkampf im Vordergrund. Die Bayerischen Vizemeister Duathlon Kurzdistanz sind Katrin Esefeld (LG Mettenheim) und Fabian Schaffert (TuS Fürstenfeldbruck), gefolgt von Sandra Morawitz (ASK München Süd e.V. und Lukas Michels (Wasserfreunde Pullach). Im Sprint belegten Andrea Becker-Pennrich (TuS Fürstenfeldbruck) und Hannes Spahn (RV 1889 Schweinfurt) Platz zwei, Annchristin Huonker vom RSC Kempten und Arne Steffen vom MRRC München Platz drei.

Die Bayerischen Meister aus den AKs (Kurzdistanz):

Fabian Schaffert

Julia Stern (Racing Aloha e.V.), Katrin Esefeld (LG Mettenheim), Sandra Morawitz (ASK München Süd e.V.), Angelika Dechant (TSV Eintracht Karsfeld), Antje Weinreich (RSC Auto-Brosch Kempten), Christine Schrenker (TV 1848 Coburg), Gabriele Heigl (TV Planegg-Krailling)
Johannes Denner (MRRC München), Fabian Schaffert (TuS Fürstenfeldbruck), Armin Reif (TV Zwiesel), Ulf Zimmermann (TSV Jahn Freising 1861), Christian Jais (TuS Fürstenfeldbruck), Frank Heckel (TSV Mitterfels), Hermann Schmaderer (FTSV 1922 Straubing), Thomas Blum (TV 1860 Immenstadt), Christian Motz (TV Memmingen 1859), Ingo Spiegel (TV Memmingen 1859), Reinhard Joas (Herrieder Aquathleten e.V.)

Die Bayerischen Meister aus den AKs (Sprintdistanz):

Carolin Einsiedler (TV Memmingen 1859), Julia Hübner (TV Memmingen 1859), Andrea Becker-Pennrich (TuS Fürstenfeldbruck), Maria Hivner(Ski-SC Königsbrunn), Sandra Sachs (Tristar Regensburg), Renate Röger (Laufteam Fürth 2010), Eva Ansmann (TSV UnterpfaffenhofenGermering), René Höchenberger (RSC Kempten), Leonhard Mandl (LC Buchendorf), Arne Steffen (MRRC München), Martin Brenner (Trifit Vallried), Jochen Thoma (1.FC Beilngries), Oliver Popp (MaliCrew e.V.), Andreas Lucke (ATSV Kirchseeon e.V.), Johann Auer (Ski-Club Schwandorf), Josef Meier (Triathlon Verein Günzburg)

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Ebenfalls wurde am Wochenende der triathlon.de Cup in Oberschleißheim erfolgreich durchgeführt.

© Text: Christine Waitz; Fotos (privat): Armin Reif, Fabian Schaffert, Sandra Morawitz [5.07.2021]

Aus dem Wasser, aufs Fahrrad und in die Laufschuhe: Nach dem langen Lockdown können sich Nürnberger Schüler endlich wieder bei einem sportlichen Wettkampf messen. Am Montag, 26. Juli fällt im Westbad der Startschuss zum ersten schulübergreifenden Triathlon Nürnbergs. Veranstaltet wird er vom P-Seminar „Let´s TRI“ der Peter-Vischer-Schule. Jeder Teilnehmer gewinnt – vielleicht einen Pokal, auf jeden Fall aber sportliche Erfahrung und Gemeinschaftsgefühl.

Motivieren und Lichtblick geben

Das Event soll Nürnberger Schüler zu mehr Bewegung nach dem langen Corona-Lockdown animieren. Aus „Home-Schooling-Stubenhockern“ sportbegeisterte Triathleten zu machen ist die Devise von Seminarleiter Lukas Grießhammer und seinen neun 11. Klässlern. Anton Rotgängel, Leitung der IT-Abteilung, sagte mitten im zweiten Lockdown: „Es ist wichtig den Schülern in diesem Sommer durch ein Sportevent voller Spaß und Spannung einen motivierenden Lichtblick zur Bekämpfung der Corona-Trägheit zu bieten.“ Diese These ist nun das Motto des P-Seminars „Let´s TRI“. Auch Lukas Grießhammer spricht, als er für das P-Seminar wirbt: „Die Schüler brauchen wieder einen Anreiz, Sport zu treiben!“. Zu dem Zeitpunkt war noch unbekannt, dass es zu einem zweiten und noch längeren Lockdown kommen wird. So wird nun die Problematik von fehlender Bewegung bei Schülern noch höher geschätzt.

Die Anmeldungen laufen ab sofort über die Schulen. Das heißt, die Schüler, die teilnehmen wollen, sprechen das mit ihren eigenen Schulen ab und melden sich über das Anmeldeformular der Website der Peter-Vischer-Schule an. 200 Meter Schwimmen, 16 Kilometer Fahrradfahren und 4 Kilometer Laufen müssen bewältigt werden. Schüler haben die Möglichkeit, als Team (4er-Staffel) oder als Einzelkämpfer anzutreten.  Für diese Veranstaltung, zu der 300 Teilnehmer erwartet werden, steht das Westbad an diesem Vormittag ausschließlich den Teilnehmern des Wettkampfes zur Verfügung. Auch Teile des Pegnitzgrunds sind nur für die Triathleten zugänglich.

Das P-Seminar-Team steht mit vereinter Teamkraft hinter dem Projekt, hat in den vergangenen Monaten organisiert, geplant, zahlreiche Sponsoren gefunden und wichtige Kontakte geknüpft. Es existiert ein You-Tube-Promotion Video und ein Instagram-Account.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der PVS.
Zum Instagram-Account.

© Text: Ciara Cesal; Fotos: Peter-Vischer-Schule [2.07.2021]

Die Triathlon-Europameisterschaft am Walchsee in Österreich bot Profis und Altersklassenathleten die Möglichkeit auf der Mitteldistanz, im Aquatlon und im Aquabike um Titel und Platzierungen zu kämpfen. Frederic Funk (Triathlon Grassau) siegte im Eliterennen. Bei den Damen musste sich Anne Haug (Bayreuth) nur der Schweizerin Nicola Spirig geschlagen geben. Auch neun bayerische Altersklassenathleten und –athletinnen schafften den Sprung auf das Podium.

Erfolg im dritten Anlauf

Nicht weit von seiner Heimat Grassau entfernt, war es für Frederic Funk in diesem Jahr endlich so weit: Während er sich 2018 und 2019 stets mit Platz zwei begnügen musste, lief er in diesem Jahr als Sieger vor dem Österreicher Thomas Steger und dem Belgier Bart Aernouts über die Ziellinie. Anne Haug sicherte sich mit der schnellsten Laufzeit den Vize-EM-Titel hinter der Schweizerin Nicola Spirig.

AK-Champions in allen Wettbewerben

Ebenfalls vergoldet wurde der Tag für Tom Hohenadl (Augsburg), der mit einer Zeit von 3:53:54 auf der Mitteldistanz das Rennen in der Altersklasse 25 gewann. Cindy Friebel vom TSV Fridolfing war mit 4:24:07 Stunden schnellste Dame der AK 30.

Silber holten Heike Uhl (CIS Amberg) in der AK25 nach 4:41:41 Stunden, Kristina Sendel (MaliCrew e.V.) aus Bayreuth in der AK30 mit einer Zeit von 4:42:29, Martin Müller (Triathlon Günzburg, AK40, 04:12:48) und Christiane Göttner aus Fürstenfeldbruck in der AK 65 nach 7:31:27.

Den Sprung auf den dritten Podiumsplatz schafften Nathalie Krause (Tri-Team Triftern, AK20, 4:53:32), Philipp Stadter (TV 1848 Erlangen, AK25, 3:58:49) und Dr. Harald Funk (Triathlon Grassau, AK50, 4:23:44).

Erfolgreich in den Aqua-Rennen

Im Aquathlon erreichten Christine Schrenker (TV 1848 Coburg, AK55), Gabriele Heigl (TV Planegg-Krailling, AK69) und Pierre Jander (Team Oberpfalz, AK40) jeweils Platz drei.

Im Aquabike gab es Gold für Oliver Rau (SC 53 Landshut, AK50) und Horst Seibel (SC 53 Landshut, AK70), Silber für Ulrike Lex (MaliCrew e.V., AK40), Alexander Wyrwoll (Triathlon PSV München, AK50), Georg Harbauer (LG Würzburg, AK50), Gabi Keck (CIS Amberg, AK50) und Josef Huber (Triathlon Grassau, AK56).

Weitere Ergebnisse bayerischer Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Sie in der Übersicht der DTU einsehen.

© Text: Christine Waitz; Foto: [30.06.2021]

Am Sonntag, den 18. Juli 2021 finden in Schongau die Deutschen Meisterschaften der Jugend- und Juniorenklassen statt. Eine begrenzte Anzahl von bayerischen Athletinnen und Athleten hat die Chance dort an den Start zu gehen. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich.

Normalerweise erfolgte die Nominierung auf Basis der zuvor erfolgten Starts bei BTV Memmert Nachwuchscup.
Aufgrund der fehlenden Ergebnisse werden die begrenzten Plätze in diesem Jahr unter Berücksichtigung einzureichender Test-Zeiten über 400m Schwimmen und 3000m Laufen vergeben. Als Grundlage zur Beurteilung dienen die Normzeiten des BTV-Kaders, die Entscheidung obliegt dem Leistungssportausschuss des BTV.

Bewerbungsschluss ist der 01.07.2021.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich über das Formular.

© Text: Christine Waitz; Foto: Mirco Beyer, DTU [25.06.2021]

Deutsche Athletinnen und Athleten feierten ein erfolgreiches Wochenende bei den Triathlon-Europameisterschaften über die Supersprintdistanz in Kitzbühel: Jule Behrens und Henry Graf (beide Darmstadt) holten Junioren-EM-Titel, Laura Lindemann (Potsdam) siegte in der Elitewertung, die deutsche Junioren Mixed Relay-Mannschaft holte Gold und das Elite-Team Silber. Franca und Simon Henseleit zogen ein Fazit mit gemischten Gefühlen für Ihre Rennen. Anabel Knoll wird 18.

Über 500m Schwimmen, 12 Kilometer Radfahren und 3,1km Laufen wurden die Rennen in mehreren Läufen ausgetragen. Während sich Annabel Knoll und Franca Henseleit jeweils für das A-Finale qualifizieren konnten, musste sich Simon Henseleit mit dem Start im B-Finale zufrieden geben: „Das lief nicht ganz nach meinen Erwartungen“, sagt der 21-jährige im Nachgang. „In den letzten Wochen fühlte ich mich schon nicht bei 100% und das änderte sich leider im Halbfinale am Freitag auch nicht. Vor allem beim Laufen musste ich auf diesem hohen Niveau Tribut zollen und verpasste die Finalqualifikation um sechs Sekunden knapp. Für das B-Finale am Samstag versuchte ich mich noch einmal zu motivieren und mir etwas Selbstvertrauen wiederzuholen. Am Start kam ich dann auch gleich gut weg und war auch am Rad von Anfang an vorne mit dabei. Hier gab es leider wenig Bereitschaft zur Zusammenarbeit und so musste ich mich auf eine Laufentscheidung einstellen. Umso zufriedener bin ich am Ende mit einem soliden vierten Platz und insgesamt dem 13. Platz in der U23 Wertung. Nach zwei harten Renntagen freue ich mich jetzt auf etwas Ruhe, bevor die Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte startet.“

Schwester Franca schaffte den Einzug ins A-Finale, war jedoch mit dem 21. Platz am Ende auch nicht ganz zufrieden: „Beide Rennen waren ein ziemlicher Kampf für mich. Meine Laufpause direkt in der Vorbereitungsphase der EM habe ich ganz schön zu spüren bekommen und so musste ich leider einige Athletinnen ziehen lassen. Trotzdem hab ich für mich zwei gute Rennen gemacht und es durchgezogen“, berichtet sie.

Anabel Knoll wurde im A-Finale der Elite-Damen 18.

Alle Ergebnisse der Rennen finden Sie hier.

© Text: Christine Waitz; Foto: Baumgärtel  [21.06.2021]

Neben dem neu initiierten Tripoint und Coach-the-Coach-Projekt bietet das Leistungssport-Team des Bayerischen Triathlon-Verbands allen interessierten Nachwuchsathlet*innen und Trainer*innen ab sofort auf Anfrage einen Rahmentrainingsplan (RTP). Der Plan soll Sportler*innen und Trainer*innen in bayerischen Vereinen als Leitfaden durch die Saison dienen.

„Das gesammelte Wissen und die Erfahrungen der Trainer des Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg ist in diesen Plan eingeflossen“, berichtet Jonathan Zipf, der maßgeblich an der Erstellung des Plans beteiligt war. „Uns geht es darum, neue Impulse und Ideen zu liefern, um das Nachwuchstraining sinnvoll und abwechslungsreich zu gestalten.“

Die Initiative ist ein Teil der Idee, die Verbindung zwischen Vereinen, dem BTV-Nachwuchs und dem BTV Leistungssport zu stärken und ein aktives Netzwerk aufzubauen.

Interessierte können Ihre Anfrage per E-Mail an coachthecoach@triathlonbayern.de senden.

Folgende Infos müssen zum Erhalt des RTP enthalten sein:

  • Name des Athleten/des Trainers/des Vereins
  • Jahrgang/Jahrgänge des/der Athleten
  • für Athleten und Vereine: Name des Trainers
  • Anzahl der Athleten im Verein

Hinweis zum Datenschutz

Ziel dieser Abfrage ist es, Athlet*innen und Trainer*innen aus Vereinen passgenaue Unterstützung zukommen zu lassen. Die Antworten werden durch das Leistungssport-Team und Jugend-Team des Bayerischen Triathlon-Verbands ausgewertet. Informationen werden nicht weitergegeben oder ohne Einwilligung veröffentlicht.

Gemäß Datenschutz haben Sie das Recht auf Auskunft sowie Löschung Ihrer personenbezogenen Daten. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Schreiben Sie dazu eine E-Mail an geschaeftsstelle@triathlonbayern.de. Nach erfolgtem Widerruf werden Ihre Daten gelöscht.

© Text: Christine Waitz; Foto: Theresa Baumgärtel; Video: Johnny Zipf   [11.06.2021]