Leistungssport und Talentförderung ist ein wichtiger Teil der Arbeit im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. Der BTV unterhält zudem in Nürnberg einen Bundesstützpunkt Triathlon.

Der Medien-Marathon für Anne Haug ist längst nicht vorüber. Am vergangenen Wochenende war die gebürtige Bayreutherin bei der großen ZDF-Gala in Baden-Baden geladen. Die 3.000 Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten hatten zuvor aus den Vorschlagslisten der internationalen Sport-Korrespondenz gewählt. Kriterien der Wahl sollen, laut Veranstaltungswebsite, nicht nur herausragende Leistungen sein, sondern ebenso Haltung, Fairplay und Rekorde.

Das sportartenübergreifende Rennen machten 2019 Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo und Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul. Dahinter platzierten sich mit Anne Haug und Jan Frodeno die zwei deutschen Hawaii-Champions. Rang drei erreichten die Leichtathletin Gesa Felicitas Krause und Skispringer Markus Eisenbichler.

Übrigens hatten zuvor bereits zwei Triathlon-Herren den Titel „Sportler des Jahres“ errungen. 2015 ging die Auszeichnung an Jan Frodeno und im vergangenen Jahr wurde Patrick Lange für seine Leistungen geehrt.

Der BTV gratuliert Anne Haug zu dieser Auszeichnung.

© Text: Christine Waitz; [17.12.2019] Foto: Pressefoto Rudel

Der Bundeskader der Deutschen Triathlon Union (DTU) für die Olympiasaison 2020 umfasst 26 Athletinnen und Athleten. Diese hat der Verband entsprechend der gültigen Nominierungskriterien und nach Rücksprache mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) berufen. Simon Henseleit (Nürnberg) gehört 2020 dem Perspektivkader (früher B-Kader) an. Mit Gabriel Allgayer und Franca Henseleit finden sich zwei weitere Sportler aus Nürnberg im Nachwuchskader 1.

6 im Olympia-, 8 im Perspektiv-, 12 im Nachwuchskader

Dem Olympiakader (früher A-Kader) gehören im kommenden Jahr sechs Sportler an. Neben den vier Vize-Weltmeistern im Mixed Relay, Laura Lindemann (Potsdam), Valentin Wernz (Saarbrücken), Nina Eim (Itzehoe) und Justus Nieschlag (Lehrte), sind das auch Anja Knapp (Dettingen/Erms) und Jonas Schomburg (Langenhagen).

Franca Henseleit (hinten) mit im Nachwuchskader 1

Dem Perspektivkader (früher B-Kader) gehören 2020 Jonas Breinlinger und Tim Hellwig (beide Saarbrücken), Simon Henseleit (Nürnberg), Lasse Lührs (Alicante), Eric Diener (Freiburg), Lena Meißner (Saarbrücken), Caroline Pohle (Leipzig) und Philipp Wiewald (Potsdam) an. Der Nachwuchskader I umfasst zwölf Sportler.

„Die große Anzahl an Olympiakader-Athleten zeigt, dass die Qualität unserer Sportler in der Breite sehr hoch ist“, sagt DTU-Bundestrainer Faris Al-Sultan und fügt an: „Dadurch haben wir eine große Auswahl an Athleten für die Mixed-Relay-Staffel, konnten hier über die diversen Rennen des Jahres rotieren und haben trotzdem vorzeitig die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio geschafft. Was mich ebenfalls freut, ist die Qualität der U23-Athleten, sodass einige schon vorzeitig in den Perspektivkader aufrücken konnten.“

Die Kader in der Übersicht (Profile zu den einzelnen Sportlern finden Sie auf der Webseite der DTU unter www.dtu-info.de

Olympiakader

  • Laura Lindemann (Potsdam)
  • Valentin Wernz (Saarbrücken)
  • Nina Eim (Itzehoe)
  • Justus Nieschlag (Lehrte)
  • Anja Knapp (Dettingen/Erms)
  • Jonas Schomburg (Langenhagen)

Perspektivkader

  • Jonas Breinlinger (Saarbrücken)
  • Tim Hellwig (Saarbrücken)
  • Simon Henseleit (Nürnberg)
  • Lasse Lührs (Alicante)
  • Eric Diener (Freiburg)
  • Lena Meißner (Saarbrücken)
  • Caroline Pohle (Leipzig)
  • Philipp Wiewald (Potsdam)

Nachwuchskader I

  • Gabriel Allgayer (Nürnberg)
  • Annika Koch (Saarbrücken)
  • Lisa Tertsch (Darmstadt)
  • Tim Siepmann (Potsdam)
  • Lina Völker (Saarbrücken)
  • Janne Büttel (Berlin)
  • Jan Diener (Tuttlingen)
  • Henry Graf (Darmstadt)
  • Franca Henseleit (Nürnberg)
  • Selina Klamt (Potsdam)
  • Katharina Möller (Freiburg)
  • Noelle Werner (Saarbrücken)

Text: DTU; [29.11.2019] Fotos: Nick Ziegler

Ein durchweg zufriedenes Fazit zog Landestrainer Stephen Bibow nach dem Olympia-Alm Crosslauf am 10. November 2019. Zehn Athleten aus dem BTV-Kader und vom Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg traten an und erreichten dabei acht Podiumsplatzierungen. 

Im Rennen der unter 16-jährigen lief Lara Rudolph vom TV 48 Erlangen auf den dritten Platz. Als Jüngste im Feld behauptete sie sich damit stark gegen ihre Konkurrentinnen. Ihre Vereinskollegin Juliane Möllers wurde Fünfte.
Bei den männlichen Jugendlichen belegten mit Mark Bittner (Trisport Erding), Justus Oeckl (CIS Amberg) und Jan Semmler (TV 48 Erlangen) gleich drei BTV-Nachwuchssportler das Podium. „Besonders das Ergebnis von Mark Bittner ist sehr stark einzuschätzen. Seine Zeit von 7:35,3 über die 2200 Meter ist die Drittschnellste im Gesamtfeld der bis zu zwei Jahre älteren Konkurrenten,“ kommentiert Stephen Bibow. Mark Bittner wechselte erst vor kurzem vom Landeskader 2 des BTV in den Landeskader 1 und trainiert dort nun mit den erfahreneren Athleten. Der fünfte Rang von Tim Semmler komplettierte das gute Ergebnis in dieser Altersklasse.

Attacke zahlte sich aus

Bei den unter 18-jährigen siegte Amélie Hanf von der LV Deggendorf überlegen. Ebenso sicherte sich Luis Steiert den Sieg. Der Athlet der LG Stadtwerke München kontrollierte das Starterfeld souverän, so der Landestrainer. „Er gewann das Rennen durch eine mutige und durchaus risikoreiche Attacke, bei der er seine Leistungsfähigkeit gut ausspielen konnte,“ lobt er den 17-jährigen. Alexander Häberle (TV Memmingen) und Valentin Hofmann (TSV Rohrdorf) komplettierten das Podium und das erfolgreiche Abschneiden.

Anabel Knoll

Anabel Knoll lief ein konstantes Rennen.

Auf der Kurzstrecke über 3300 Meter holte Anabel Knoll den Sieg mit einem gleichmäßig starken Rennen. Bei den Männern kämpfte sich Silas Schmitt (TV 1897 Goldbach) auf den dritten Podiumsplatz. „Als einer der Jüngsten im Feld hat Silas richtig guten Einsatz gezeigt. Er konnte eine frühe Attacke der Konkurrenten mitlaufen und so seinen den Erfolg sichern,“ sagt Stephen Bibow über das Rennen des 18-jährigen, der seit kurzem am Bundesstützpunkt Nürnberg trainiert.

Alle Ergebnisse der Rennen finden Sie hier.

© Text: Christine Waitz; [19.11.2019] Foto: Teresa Knoll

Am gestrigen Sonntag versammelten sich über 70 junge Athletinnen und Athleten zum alljährlichen Kadertest. Am Bundesstützpunkt Nürnberg ging es für den ehrgeizigen Nachwuchs darum, sich für einen der zwei Landeskader zu empfehlen. Getestet wurden die Leistungen über 50 und 400 Meter Freistil, sowie 100 und 1000 Meter Laufen. Die Jüngsten der Jahrgänge 2007 und 2008 absolvierten 25 und 200 Schwimm- und 60 und 1000 Laufmeter. Die erfreuliche Bilanz des Tages: sechs neue Sportler konnten sich für den Landeskader empfehlen.

Morgens Schwimmtest, nachmittags Laufen

Der Test-Tag begann im Langwasserbad Nürnberg. Mit Franca Henseleit und Neilan Kempmann waren zwei routinierte Kader-Athleten des Bundesstützpunkt Triathlon am schnellsten. Die Sportlerin des TSV Schongau brauchte 28,9s über 50m und 4:47,2 Minuten über 400m Freistil. Neilan Kempmann benötigte 26,90s und 4:27,9 Minuten. Der Lauf-Test fand am Nachmittag auf der nahegelegnen Bahn der Bertolt-Brecht-Schule statt. Lara Tonak (TSV Brannenburg) lief die beste Zeit über 1000m. Anika Schneider (Cis Amberg) war auf 100 Metern die Schnellste. Bei den Jungen erreichte Alexander Häberle (TV Memmingen) auf beiden Strecken den Spitzenrang.

Sechs neue Kader-Athleten

Am Ende ging es jedoch darum, in beiden Tests gut abzuschneiden, um den Sprung in einen der zwei Landeskader zu schaffen. Sechs Aspirantinnen und Aspiranten bestätigten Ihre Leistungen sowohl beim Schwimm, als auch beim Lauftest am Nachmittag. „Wir freuen uns über das große Interesse und die zahlreichen Teilnehmer,“ sagt der leitende Landestrainer Roland Knoll. „Mit der geplanten Aufnahme von insgesamt sechs neuen Kader-Athleten und aussichtsreichen Talenten legen wir schon jetzt den Grundstein für eine starke neue Saison.“ Fünf Nachwuchssportler werden in den Landeskader 2, einer in den Landeskader 1 aufgenommen. Teresa Knoll, die den LK2 mit den jüngeren Talenten bis 16 Jahre betreut, zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Wir haben heute wirklich viele guten Leistungen gesehen. Auch, wenn es bei dem ein oder anderen noch nicht geklappt hat, sich zu qualifizieren, kann jeder stolz sein, sich der Herausforderung gestellt zu haben!“

Die gesamten Testergebnisse als PDF-Download.

Impressionen

© Text: Christine Waitz; [11.11.2019] Fotos: Theresa Baumgärtel

Für die Kader-Athleten des Bayerischen Triathlon-Verbands begann der Trainingsalltag nach der Saisonpause mit einem Kaderlehrgang. Erstmals wurde der fast 30 Talente umfassende Kader in zwei Leistungsgruppen aufgeteilt. Während die Jugendlichen und Junioren unter Anleitung von Stephen Bibow und Theresa Baumgärtel nach Oberammergau fuhr, schlugen die U23- und Elite-Sportler in Garmisch ihr Lager auf.

Pause beim Kaderlehrgang Garmisch

Pause beim Kaderlehrgang Garmisch

Wandern und Mountainbiken in Garmisch

Gemeinsam mit dem leitenden Landestrainer Roland Knoll lag der Schwerpunkt zum Wiedereinstieg ins Training auf ausführlichen Wander- und MTB-Touren. „Die Athleten freuten sich auf ein entspanntes Wochenende und wollten die Berge genießen,“ berichtet Simon Henseleit. „Die Trainer hatten dann jedoch etwas andere Pläne. So wurden die veranschlagten Wanderungen auch gern einmal in der Hälfte der geplanten Zeit absolviert und die MTB Tour wurde gerade  noch vor Einbruch der Dunkelheit beendet.“ Ein „cooles Wochenende“ und eine Motivation für das anstehende Wintertraining war der Lehrgang dennoch, sind sich die Teilnehmer einig.

Jugendliche und Junioren schwimmen und wandern in Oberammergau

Gruppenbild beim Kaderlehrgang Oberammergau

Gruppenbild beim Kaderlehrgang Oberammergau

Das Programm der jüngeren Athleten war ähnlich. Auch sie widmeten sich Wanderungen, wie dem dreistündigen Aufstieg über 820 Höhenmeter auf den Berg Kofel oder der fast fünfstündigen Tour auf die Notkarspitze. „Dank gutem Wetter hatten wir eine tolle Sicht über Garmisch-Partenkirchen und sahen sogar die Zugspitze,“ erzählen die Geschwister Semmler begeistert. „Auf dem Gipfel genossen wir 45 Minuten Pause und begannen dann den steilen Abstieg zurück ins Tal.“ Auch Schwimmeinheiten standen auf dem Programm des Nachwuchs. Tischtennisspielen, Wasserrutschen und Ruhepausen gehörten jedoch ebenso zum Trainingsauftakt.

© Text: Christine Waitz; [5.11.2019] Fotos: BTV

 

Auch am vergangenen Wochenende starteten bayerische Spitzensportler erfolgreich bei internationalen Rennen. Allen voran sicherte sich Marlene Gomez-Islinger beim Weltcuprennen im koreanischen Tongyeong einen neunten Platz und damit wichtige Weltranglisten- und Olympic Ranking Punkte. „Der geduldige Trainings- und Saisonaufbau macht sich nun bezahlt,“ freut sie sich über den Erfolg.

Max Sperl startete beim Sprint Triathlon European Cup in Funchal. Mit einem 45. Platz lief das Rennen für den Sportler des SC Delphin Ingolstadt nicht wie gewünscht. Auf Instagram berichtet der 25-jährige von einer Magenverstimmung im Vorfeld. „Nun nehme ich mir erst einmal eine kleine Auszeit, bevor es in einer neuen Trainingsumgebung in Nürnberg wieder an die Arbeit geht.“

Henseleit bei Super League Triathlon

Simon Henseleit beim Super League Triathlon in Malta

Simon Henseleit beim Super League Triathlon in Malta

Zu einem weiteren Super League-Rennen war Simon Henseleit geladen. In Malta stellte er sich der starken Konkurrenz. „Nach meinem Erfolg in Jersey hatte ich natürlich den Anspruch mich wieder für das Finale zu qualifizieren. Auch wenn das Feld etwas stärker besetzt war wollte ich alles geben und mit meine Saison mit einem guten Rennen abschließen,“ berichtet er. „Bis zum Radfahren lief alles nach Plan und ich kam im ersten Halbfinale als Fünfter aus dem Wasser mit direktem Kontakt zu Weltmeister Vincent Luis. Nach einer Runde auf dem Rad kostete mich eine kleine Unaufmerksamkeit dann alles. Ich stürzte und verlor den Anschluss an die Gruppe. Ich versuchte alles, um wieder Kontakt herzustellen, konnte aber kaum Zeit gutmachen.  Ich wurde schließlich nach dem ersten von zwei Triathlons, nur 90 Sekunden hinter dem Führenden, aus dem Rennen genommen.
Jetzt heißt es erstmal Füße hoch und Offseason!“

© Text: Christine Waitz; [21.10.2019] Fotos: Privat; ©Super League Triathlon

 

Tanja Neubert und Max Sperl starteten am Wochenende beim ETU Sprintrennen in Alanya. Die beiden BTV Athleten bewiesen sich im Eliterennen mit Platz zwölf in der Damenkonkurrenz und Platz 19 im Männerwettkampf. Der ebenfalls gemeldete Simon Henseleit musste krankheitsbedingt auf einen Start verzichten.

Tanja Neubert zeigte sich mit ihrer Leistung über 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen zufrieden: „Nachdem ich ein für mich gutes Schwimmen abliefern konnte und in der Verfolgergruppe dabei war, haben wir es auf dem Rad geschafft, die Lücke zur Spitzengruppe zu schließen. Beim Laufen konnte ich mich nach einem schlechten Wechsel weiter nach vorne arbeiten und bin nach einer durchwachsenen Saison zufrieden mit meinem Ergebnis.“
Nicht ganz glücklich war hingegen Max Sperl mit seinem Platz 19 als bester Deutscher: „Ich habe einen eher mittelmäßigen Tag erwischt. Ich fühlte mich einfach nicht richtig frisch und musste die gesamte Zeit kämpfen.“

Es siegten Yuliya Yelistratova vor der Deutschen Lisa Tertsch, sowie der Spanier Genis Grau.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

© Text: Christine Waitz; [8.10.2019] Foto: BTV

Die Super League Triathlon-Serie versammelt die weltbesten Athleten zu außergewöhnlichen und spektakulären Triathlon-Rennformaten. Simon Henseleit und Luis Steiert hatten am vergangenen Wochenende erstmalig die Chance an einem der Einladungsrennen teilzunehmen und überzeugten mit starken Leistungen.

Luis Steiert im Jugend-Rennen der Super-League; Foto: Tommy Zaferes/Darren Wheeler

Luis Steiert im Jugend-Rennen der Super-League; Foto: Tommy Zaferes/Darren Wheeler

Bereits am Samstag wurden auf der britischen Kanalinsel Jersey die Qualifikations-Rennen ausgetragen. Zwei Mal musste die Distanz von 300 Metern Schwimmen, vier Kilometern Radfahren und 1,6 Kilometern Laufen absolviert werden. Simon Henseleit gewann das Rennen der Junioren und konnte sich so für das Hauptrennen am Tag darauf qualifizierten. Luis Steiert trat im Jugend-Wettkampf an und holte in dem hervorragend besetzten Feld einen 18. Platz. „Das Format hat mir super-gut gefallen und ich würde mir wünschen, dass wir auch in Bayern bald so etwas rasantes haben,“ begeistert sich der Sportler des TV Planegg-Krailling über seinen ersten Auftritt in der Spitzenserie.

Henseleit gegen die Routiniers

Auf Simon Henseleit wartete indes ein ganz besonderer Auftritt. Als Juniorensportler durfte er sich mit weltberühmten Triathlon-Routiniers wie Mario Mola, Christian Blumenfelt oder Jonathan Brownlee messen. „Neben Athleten wie Jonathan Brownlee oder Gustav Iden an der Startlinie zu stehen, war natürlich ein tolles Erlebnis. Ich hätte nie mit solch einer guten Platzierung gerechnet. Als dann noch der Renndirektor auf mich zukam und mir mitteilte, dass ich mich als einer von 15 Athleten für das Finale qualifiziert hatte, war die Erschöpfung wie weggeblasen“, so Henseleit im Interview mit der DTU.

Simon Henseleit siegt in der Super-League; Foto: Tommy Zaferes/Darren Wheeler

Simon Henseleit siegte im Junioren-Rennen der Super-League; Foto: Tommy Zaferes/Darren Wheeler

In der Gruppe „B“ der Weltbesten ging der 19-jährige an den Start der Halbfinal-Rennen am Sonntag. Drei Mal 300 Meter Schwimmen, vier Kilometer Radfahren und 1,6 Kilometer Laufen galt es ohne Unterbrechung zu meistern. Em Ende sprang ein neunter Platz für Henseleit heraus. „Ich wusste, dass mir kurze Strecken liegen, aber solche Ergebnisse habe ich trotzdem nicht erwartet“, kommentierte er das Resultat. Mit dieser Platzierung hätte sich der Steingadener sogar für das Finale qualifiziert. Auf ein weiteres Rennen verzichtete er jedoch in Absprache mit seinem Trainer, um keine Verletzung zu riskieren. Schließlich stehen noch zwei weitere Rennen vor der Saisonpause auf seinem Plan.

Alle Ergebnisse des Super League Wochenendes finden sie hier.

© Text: Christine Waitz; [2.10.2019] Fotos: Tommy Zaferes/Darren Wheeler