Die Bayerische Triathlonjugend ist für die Belange von Kindern und Jugendlichen verantwortlich. Ihre Ausrichtung ist breitensportlicher Natur und orientiert sich in ihrem Leitbild an den Vorgaben der Deutschen Sportjugend (dsj). Zu den Aufgaben zählt die Förderung der sportlichen Jugendarbeit, die Wahrnehmung überfachlicher Aufgaben der Jugendbildung, -erziehung und -hilfe, sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen im Sinne der Satzung des BTV.

Der Förderverein der Triathlonabteilung des Schwimmvereins Würzburg 05 e.V. organisiert 2024 bereits zum 11. Mal den Swim & Run, der mittlerweile fest in der Szene etabliert ist. Nachwuchstriathleten aus ganz Bayern starten, um sich beim Schwimmen im Wolfgang-Adami Bad und anschließendem Lauf im Sieboldswäldchen zu messen. Die Ergebnisse gehen in die Wertung des BTV-Nachwuchscups des Bayerischen Triathlon-Verbandes ein. Die Organisatoren haben sich nun für das Nachhaltigkeitslabel des BTV beworben und sind damit die erste Nachwuchsveranstaltung, die das Siegel erhält.

Am 25. Februar geht es um 11:30 Uhr los. Im ersten Rennen schwimmen Schüler ab sechs Jahren auf der 50 Meter Bahn des Wolfgang-Adami Bads. Nach und nach werden auch die älteren Altersklassen bis zu den Junioren ins Wasser springen. Der Start zum anschließenden Lauf erfolgt nach dem Jagdstartprinzip je nach Schwimmergebnis . „Mit der Veranstaltung will die Triathlonabteilung gezielt Kinder und Jugendliche für den Triathlonsport begeistern“, heißt es auf der Website des Vereins. Das klappt: So gibt es in der Triathlon-Abteilung des SV Würzburg 05 eine eigene Jugendabteilung mit ausgebildeten Trainern, die Jugendlichen die Möglichkeit bietet unter optimalen Bedingungen zu trainieren.

Doch auch in anderen Bereichen wird sich engagiert, wie die Bewerbung um das Nachhaltigkeitslabel zeigt. Wir haben uns dazu mit Marcus Wieser dazu unterhalten.

Hallo Marcus,
Warum habt ihr euch entschieden, euch für das Label nachhaltige Veranstaltung zu bewerben?

Grundsätzlich ist uns in der Abteilung Nachhaltigkeit wichtig und wir beachten einige grundsätzliche Regeln (Fahrgemeinschaften, …). Ich hatte vor einiger Zeit von diesem Label des BTV gelesen und dachte mir, lass uns das doch mal probieren, das ist bestimmt ein gutes Konzept. Wir saßen dann einige Wochen später mit unserem Orga-Team zusammen und alle waren begeistert von der Idee. Wir haben daraufhin eine kleine Taskforce gegründet, die sich den Fragebogen vorgenommen hat und nochmal alles systematisch hinterfragt hat, welche Punkte wir verbessern können. Und da gibt es wirklich viele Umweltaspekte, die wir verbessert haben.

Wie ist euere Strategie? Habt ihr Schwerpunkte in Verbesserungen aus Sicht der Nachhaltigkeit, oder geht ihr eher nach dem Gießkannenprinzip vor?

Ich würde sagen, unsere Strategie war, in jedem Aspekt so gut zu werden wie möglich. Der Fragebogen war dabei sehr hilfreich und hat uns an vielen Stellen inspiriert. Durch meine berufliche Tätigkeit als Leiter Nachhaltigkeit konnte ich mich da gut einbringen und wir hatten viele kreative Ideen. Wobei wir in den vergangenen Veranstaltungen auch schon vieles umgesetzt hatten. Unsere Materialien waren schon immer auf Wiederverwendung ausgelegt, wir hatten bspw. auch vegane Kuchen im Programm und es gab bereits (Kuh-)Milchalternativen. Beim Thema Einweggeschirr und Abfalltrennung gab es noch Potenziale, die wir nun nutzen werden. Und auch bei der Verpflegung setzen wir bei der Beschaffung verstärkt auf regionale Produkte, die nach Möglichkeit auch aus ökologischem Anbau kommen.

Ihr seid Teil des BTV Memmert Nachwuchscups und damit die erste Jugend-Veranstaltung, die sich für das Label beworben hat. Wie wollt ihr die Jugendlichen bei euren Bemühungen mitnehmen? Was könnten sie selbst nachhaltiger machen?

Ich bin davon überzeugt, dass insbesondere die Jugend heute einen genaueren Fokus auf Nachhaltigkeit hat und das auch weitestgehend umgesetzt wird. In unserer Ausschreibung weisen wir ja z. B. darauf hin, dass nach Möglichkeit eigenes Geschirr mitgebracht wird. Ob unser Konzept zur Abfalltrennung aufgeht, wird spannend. Ich denke, wir müssen da ein gutes Mindset schaffen, indem man auch immer wieder darauf hinweist.

Gibt’s noch Entwicklungspotenzial und weitere Punkte, die ihr angehen wollt?

Einige Aspekte haben wir bewusst erst einmal noch nicht im ersten Jahr umgesetzt, weil das so kurzfristig nicht zu stemmen gewesen wäre. Aber Nachhaltigkeitsmanagement ist ja auch ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Wir werden uns dann im März wieder zusammensetzen und bewerten, was gut und was schlecht war und dann korrigieren und verbessern.

Danke für das Interview und viel Erfolg für Eure Ziele.

Die Anmeldung zum Swim&Run ist übrigens geöffnet. Hier geht es zur Website (Link).

Alles rund um Triathlon und „erste Male“ gibt es in der Übersicht unseres Adventskalenders.

Link zur Adventskalender-Übersicht.

Foto: Guntram Rudolph

Recht viel südlicher geht es nicht: Unser heutiger TriPoint-Verein findet sich im südlichsten Oberbayern. In Brannenburg wird seit vielen Jahren ein großer Fokus auf Nachwuchs und Nachwuchstraining gelegt. Trotz oft weiter Anfahrt ist die Gruppe aus dem Süden oft bei gemeinsamen Veranstaltungen zu finden. Wir haben die Verantwortlichen einmal zu ihrem Angebot befragt…

Was sind TriPoints?

Die TriPoints im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. bilden ein starkes Netzwerk zwischen bayerischen Triathlon-Vereinen und -Abteilungen und dem Nachwuchs- und Nachwuchsleistungssport im Verband. So soll gemeinsam ein außergewöhnliches, ganzheitliches und nachhaltiges Fördersystem im Nachwuchssport geschaffen werden. Unter Leitung des BTV Leistungssports und in enger Zusammenarbeit mit der BTV-Jugend besucht die Projektleiterin Hanna Krauß Vereine in ganz Bayern. 

Was passiert, wenn ein Vereint zum TriPoint ausgezeichnet wird? – Gemeinsam mit Vereinstrainern und -trainerinnen werden bestehende Strukturen analysiert und wo nötig passende und umsetzbare neue oder angepasste Konzepte besprochen. Ein zweiter wichtiger Baustein des Projekts sind Aktionen der Vereinstrainern und -trainerinnen, der Nachwuchsathletinnen und -athleten und des Leistungssport-Teams des BTVs, die dem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer dienen. Derzeit profitieren 22 Vereine von dem Programm.

Wie viele Kinder und Jugendliche trainieren in eueren Nachwuchsgruppen?

Aktuell haben wir rund 60 aktive Kids von 5 bis 18 Jahren, die regelmäßig unsere Trainingsangebote annehmen.

Kinder auf dem MTB auf einem Waldweg

Welches Angebot habt ihr für Kinder und Jugendliche?

Wir bieten ein nach Altersklassen gestaffeltes vielfältiges Trainingsprogramm an.

  • Für Schüler D: 1 x  Woche Schwimmen & 1 x pro Woche Athletik (im Sommer kombiniert mit Rad / Wechseltraining)
  • Für Schüler C: 2 x  Woche Schwimmen & 1 x pro Woche Athletik (im Sommer kombiniert mit Rad / Wechseltraining)
  • Für Schüler B: 2 x  Woche Schwimmen & 1 x pro Woche Athletik (im Sommer kombiniert mit Rad / Wechseltraining)
  • Für Schüler A: 3 x Woche Schwimmen & 2 x pro Woche Athletik (im Sommer kombiniert mit Rad / Wechseltraining)
  • Junioren / Jugend: 3 x Woche Schwimmen & 2 x pro Woche Athletik + im Sommer Ausfahrten mit dem Rennrad (oft auch am Wochenende)

Natürlich werden nicht alle angebotenen Trainingseinheiten immer von allen Kids angenommen, aber grundsätzlich haben wir sehr eifrige Kids, die, wenn es die Schule und Gesundheit zulassen, auch sehr fleißig zum Training kommen.

Was macht euer Angebot so besonders?

Wir haben in allen Trainingsgruppen Kids & Teens mit einem sehr unterschiedlichen Leistungsniveau (und auch Ehrgeiz).

Unsere Trainer*innen schaffen es aber immer, alle Kinder mit ins Boot zu holen. Das funktioniert auch, weil wir beim Athletik-Trainer pro Trainingsgruppe eigentlich immer zwei Trainer am Start haben. Da kann man die Gruppen gut nach verschiedenen Leveln einteilen und ein Trainer läuft z.B. mit den „Schnellen“ und einer mit den „Gemütlichen“.

Die Kinder haben untereinander einen starken Zusammenhalt und pushen sich gegenseitig.

Was auch noch besonders ist, sind vielleicht auch unsere tollen Trainingsstätten: Wir haben einen Sportpark mit Flutlichtanlage, eine moderne Dreifachturnhalle und an einem Tag die Woche die Möglichkeit, im Polizeibad in Bad Endorf exklusiv auf allen Bahnen zu schwimmen. Bei den Schwimmstätten in der Nähe ist es allerdings schwieriger Bahnen zu bekommen.

Wir versuchen auch immer wieder einmal externe Trainer einzubinden – so haben wir jedes Jahr dank eines unserer Hauptsponsoren die Möglichkeit ein Mountainbike-Fahrtraining anzubieten oder hatten auch schon einen Trail-Running-Trainer vor Ort.

Gibt es weitere Angebote aus eurem Verein (Wettkampf, Freizeit, Schul-Aktionen?)

Immer kurz vor oder nach den Sommerferien bieten wir ein großes offenes Schnuppertraining für Interessierte Kids an.

Bis 2022 haben wir auch jedes Jahr eine große Triathlon- bzw. Duathlon-Veranstaltung im Rahmen des BTV / ASVÖ / OBB organisieren können. Hier gab es auch immer eine „Schnupper-Distanz“. Aktuell haben wir hierfür aber nicht die Man-Power an freiwilligen Helfern – mal schauen, ob das in den nächsten Jahren wieder besser wird!

Immer Ostern bieten wir ein einwöchiges Trainings-Camp für die Trikids mit ihren Familien an. Wir organisieren die Unterkunft, Schwimmbahnen und Trainer (meist aus unserem eigenen Verein).

Für unsere Mitglieder gibt es jedes Jahr eine große Weihnachtsfeier und mindestens eine gemeinsame „Fun-Aktion“ im Frühjahr / Sommer, z.B. Besuch in der Trampolinhalle, Grillfest, gemeinsame Wanderung etc.

Wir sind zudem jedes Jahr in der Zielverpflegung und als Streckenposten beim Generali München Marathon mit am Start.

Was sind eure Ziele für das Nachwuchs-Training?

Es ist uns extrem wichtig, auch vermeintlich „leistungsschwächere“ Kinder in das Training einzubeziehen und sie langfristig für den Triathlonsport zu begeistern. So haben wir in dieser Saison auch erstmals die Triathlon-Abzeichen der DTU „promotet“ – da haben dann viele Kids, die sonst nicht so wettkampfaffin waren auf einmal doch an einigen Bewerben teilgenommen… Auch die ehrgeizigen Kids sollen sich aber bei uns im Verein gut aufgehoben fühlen. 

Wir freuen uns, wenn in jeder Saison wieder Kids & Teens in den Fördergruppen des BTVs mit dabei sind. Hier muss man allerdings auch sagen, dass dies ohne großes Engagement der Eltern nicht funktioniert.

Warum macht euch als Trainer die Arbeit besonders viel Spaß?

Das Beste am Training sind immer die Kids 😊 Es macht einfach Spaß mit ihnen zusammen aktiv zu sein, ihre lustigen Sprüche zu hören und zu sehen, wie sie sich über die Jahre stets verbessern und an sich arbeiten.

Wir haben schon so viele Kids gesehen, die zu Beginn des Trainings keine 400m am Stück laufen konnten und dann auf einmal beim Wettkampf mit einem breiten Grinsen auf dem Stockerl stehen.

Eine lustige Story aus dem Training oder dem Vereinsalltag…

Da fällt mir jetzt auf die Schnelle gar nichts ein – es gibt eigentlich in jedem Training lustige Begebenheiten …

Ich persönlich finde es immer sehr lustig, wie man Kids mit einer kleinen Belohnung (z.B. einem Gummibärchen) dazu motivieren kann, sich mal richtig reinzuhängen 😉

Link zur Website des TSV Brannenburg.

Fotos: Petra Bots

Neu, im Netzwerk der TriPoints, ist die TSG 08 Roth. Der Verein in der Triathlonhochburg bringt seit vielen Jahren immer wieder hofnungsvolle Talente hervor. Das soll natürlich so weitergehen. Auch deshalb hat man sich um den TriPoint beworben. Wir haben uns mit den Verantwortlichen unterhalten.

Was ist ein TriPoint?

Die TriPoints im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. bilden ein starkes Netzwerk zwischen bayerischen Triathlon-Vereinen und -Abteilungen und dem Nachwuchs- und Nachwuchsleistungssport im Verband. So soll gemeinsam ein außergewöhnliches, ganzheitliches und nachhaltiges Fördersystem im Nachwuchssport geschaffen werden. Unter Leitung des BTV Leistungssports und in enger Zusammenarbeit mit der BTV-Jugend besucht die Projektleiterin Hanna Krauß Vereine in ganz Bayern. 

Was passiert, wenn ein Vereint zum TriPoint ausgezeichnet wird? – Gemeinsam mit Vereinstrainern und -trainerinnen werden bestehende Strukturen analysiert und wo nötig passende und umsetzbare neue oder angepasste Konzepte besprochen. Ein zweiter wichtiger Baustein des Projekts sind Aktionen der Vereinstrainern und -trainerinnen, der Nachwuchsathletinnen und -athleten und des Leistungssport-Teams des BTVs, die dem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer dienen. Derzeit profitieren 22 Vereine von dem Programm.

Hallo! Wie viele Kinder und Jugendliche trainieren in eueren Nachwuchsgruppen?

In unseren Nachwuchsgruppen trainieren etwa 45 Kinder und Jugendliche. Allerdings ist ein beträchtlicher Teil der Nachwuchsathlet:innen auch nur in einer oder zwei Disziplinen aktiv. Ein Schwerpunkt der Trainingsangebote liegt sicherlich im Schwimmbereich, wo viele Kinder auf dem Weg vom Brustschwimmen zum Kraulen in einen strukturierten Trainingsbetrieb einsteigen. Etwa 15 bis 20 Athlet:innen nehmen aktiv an allen drei Trainingsangeboten teil und zeigen Bereitschaft, an Wettkämpfen teilzunehmen.

Welches Angebot habt ihr für Kinder und Jugendliche?


Wir bieten alle klassischen Trainings wie Schwimmen, Radfahren, Laufen und Athletik, differenziert für die entsprechenden Altersgruppen an und bereiten Kinds und Jugendliche, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, auf die heimischen Wettkämpfe, aber auch auf Starts im Rahmen des BTV Memmert Nachwuchscups, vor. Es geht uns dabei vor allem um den Spaß am Sport und die Förderung von Teamfähigkeit, Gemeinschaftsgefühl und vereinsübergreifender Zusammenarbeit.

Was macht euer Angebot so besonders?


Wir trainieren Kinder mit vorhandenen Grundfähigkeiten im Brustschwimmen und geben ihnen die Möglichkeit, das Kraulschwimmen zu erlernen. In verschiedenen Lauf- und Radtrainings werden unsere Nachwuchsathleten befähigt, an heimischen Triathlonwettkämpfen bis hin zur BTV Memmert Nachwuchscupserie teilzunehmen. Es besteht die Möglichkeit, in allen drei Disziplinen, aber auch nur in einer oder zwei favorisierten Disziplinen zu trainieren.

Gibt es weitere Angebote aus eurem Verein?

Wir bieten neben dem Trainingsbetrieb auch eine individuelle Förderung auf Initiative der Nachwuchsathletinnen und Athleten an. Hierzu gehören Trainingsempfehlungen für spezielle Einheiten außerhalb der geführten Angebote. Darüber hinaus bieten wir weitere Sportangebote wie MTB Training, gemeinsame Radausfahrten (Trails, Pumptracks, Wochenendübernachtungen), die Teilnahme am Schultriathlon, der Weihnachtsfeier, Familienwanderungen und Trainingslager für Familien mit Kindern an. Auch die Teilnahme am Kirchweihumzug ist möglich. Außerdem stehen den Kindern vielfältige Sportangebote des Hauptvereins zur Verfügung.

Was sind eure Ziele für das Nachwuchs-Training?

Eines unserer Hauptziele ist es, die Motivation der Nachwuchssportler durch die Teen-Jahre hochzuhalten, damit möglichst viele dem Sport erhalten bleiben. Wir wollen Spaß und Freude an der Bewegung und an den Vorzügen eines aktiven Lebensstils vermitteln, gemeinsame Ziele stecken und versuchen, diese als Gruppe zu erreichen. Dabei fördern wir individuelle Stärken und unterstützen den Nachwuchs dabei, seinen ganz persönlichen Weg in dem Sport zu finden und zu gehen.

Warum macht euch als Trainer die Arbeit besonders viel Spaß?

Oft sind Kinder und Jugendliche ehrlicher und dankbarer als Erwachsene – wenn ihnen ein Angebot gefällt, kommen sie einfach beim nächsten Mal wieder und das ist indirekt die größte Motivation, weiterzumachen, wenn die Gruppe wächst und wächst.

Eine lustige Story aus dem Training oder dem Vereinsalltag:

In unserer Laufgruppe haben wir eine besonders unterhaltsame Herausforderung eingeführt: die Sub-60s Challenge auf der Laufbahn. Nach jeder Laufeinheit haben die Jugendlichen die Möglichkeit, eine 400m-Runde in weniger als 60 Sekunden zu absolvieren. Der Anreiz? Ein selbst ausgewähltes Pizza-Fest beim nächsten Training, während sich alle anderen noch aufwärmen. Wenn sie es alleine schaffen, dürfen sie eine ganze Pizza für sich beanspruchen. Natürlich besteht auch die Option, es in Gruppen zu versuchen (2er, 3er, 4er-Staffel), was die Sache einfacher macht, aber im Zweifelsfall gibt es dann nur einen Anteil an der Pizza – beispielsweise eine viertel Pizza für jeden Teilnehmer.
Sobald die 60-Sekunden-Marke geknackt wird, “steigt” die Hürde für die betreffenden Personen um eine Sekunde, also auf Sub59s. Wenn ich selbst noch bei der 60-Sekunden-Stufe bin, aber jemanden ins Staffelteam hole, der bereits auf der 59-Sekunden-Stufe ist, gilt automatisch die 59-Sekunden-Hürde auch für mich. Das hat also sowohl Vor- als auch Nachteile, wenn man sich einen schnellen Läufer als Unterstützung sichert.


Momentan ist dies das absolute Highlight im Wintertraining. Die schnellsten Läufer unserer Gruppe (im Alter von 13 bis 14 Jahren) haben es bereits geschafft, die Sub57s zu erreichen. Es bleibt spannend zu sehen, wann sie diese Marke unterbieten werden.

Link Zur Website der TSG 08 Roth Triathlon.

Fotos: TSG 08 Roth/ Guntram Rudolph

Die TriPoints im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. bilden ein starkes Netzwerk zwischen bayerischen Triathlon-Vereinen und -Abteilungen und dem Nachwuchs- und Nachwuchsleistungssport im Verband. So soll gemeinsam ein außergewöhnliches, ganzheitliches und nachhaltiges Fördersystem im Nachwuchssport geschaffen werden. Unter Leitung des BTV Leistungssports und in enger Zusammenarbeit mit der BTV-Jugend besucht die Projektleiterin Hanna Krauß Vereine in ganz Bayern. Eine neue Adresse in ihrem Navigationssystem ist die des SV Bayreuth.

Doch was passiert, wenn ein Vereint zum TriPoint ausgezeichnet wird? – Gemeinsam mit Vereinstrainern und -trainerinnen werden bestehende Strukturen analysiert und wo nötig passende und umsetzbare neue oder angepasste Konzepte besprochen. Ein zweiter wichtiger Baustein des Projekts sind Aktionen der Vereinstrainern und -trainerinnen, der Nachwuchsathletinnen und -athleten und des Leistungssport-Teams des BTVs, die dem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer dienen. Derzeit profitieren 22 Vereine von dem Programm.

Eine der Triebfedern beim SV Bayreuth ist Julia Skutschik. Die Bayreutherin widmet sich mit viel Hezblut dem Nachwuchstraining. Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Hallo Julia, wie viele Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre trainieren ungefähr in eueren Nachwuchsgruppen?

Wir haben mittlerweile 28 Kinder im Alter zwischen 7 und 17 Jahren unterschiedlicher Leistungsgruppen

Welches Angebot habt ihr für Kinder und Jugendliche?

Drei Mal wöchtentlich können wir Wassertraining anbieten, zwei mal gibt es jeweils ein Athletiktraining davor. Einmal treffen wir uns auf der 400-Meter-Bahn für ein Lauftraining, im Winter gibt’s Skilanglauf, im Sommer Radtraining am Wochenende. Außerdem veranstalten wir immer über Ostern ein gemeinsames Trainingslager in Rabenberg.

Was macht euer Angebot so besonders?

Besonders ist bei uns die Stimmung in der Gruppe. Sie ist wie eine große Familie, jeder kommt mit jedem aus, klein mit groß, gute mit nicht so guten Sportlern. Die Kinder passen aufeinander auf und gehen sehr freundlich miteinander um.

Inklusions Trainingstag beim SV Bayreuth

Gibt es weitere Angebote aus eurem Verein?

Tatsächlich gibt es verschiedenstes Engagement im Nachwuchsbereich: Wir möchten in Zukunft eine Schulmannschaft mit dem WWG Bayreuth stellen.

Außerdem haben wir schon in der Vergangenheit viele Aktionen mit inklusivem Charakter organisiert oder an solchen Veranstaltungen teilgenommen. Bei uns sind auch Sportler mit Handicap willkommen und werden toll in die Gruppe aufgenommen!

Was sind eure Ziele für das Nachwuchs-Training?

Unsere Ziele sind einerseits den Kindern Spaß am Triathlon und an Bewegung ganz allgemein zu vermitteln. Neben der Freude am Tun wollen wir aber auch den Wettkampfsport schmackhaft machen.

Warum macht euch als Trainer die Arbeit besonders viel Spaß?

Die Kinder geben einem soviel zurück, wenn sie Spaß beim Training haben. Und man ist natürlich auch stolz, wenn man sieht, wie es voran geht und die Gruppe stetig wächst.

Eine lustige Story aus dem Training oder dem Vereinsalltag…

Im Trainingslager in Rabenberg gab es am letzten Abend eine Disko. So richtig mit Discokugel. Plötzlich tanzten alle zusammen „Macarena“. Da fühlt man die Zusammengehörigkeit der Gruppe besonders!

Link zur Website des SV Bayreuth – Triathlon.

Fotos: Julia Skutschik

„Ein echtes Highlight“, beurteilten Eltern und Betreuer den Abschluss des BTV Memmert Nachwuchscup in Wendelstein. Die, um die es ging, der sportliche Nachwuchs, waren im Moment der Unterhaltung noch beschäftigt, Simon Henseleit mit Fragen zu löchern. Denn die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Serie beim RC Wendelstein hatte viel mehr zu bieten, als einen Crossduathlon.

Camp zum Aufwärmen

Bereits am Freitag begann ein weiteres Nachwuchs-Camp der BTV-Jugend. Auch, wenn es beim Turnhallen-Camping schon ganz schön frisch war, waren die teilnehmenden Kids wieder begeistert. Das Programm reichte von Spielen, über Schwimmen, bis hin zu Koordinations-Trainings. Auch der Pizza-Besuch am Abend durfte nicht fehlen. „Es ist wirklich toll zu sehen, welch eine Gemeinschaft zwischen den Kindern und Jugendlichen aus verschiedensten Vereinen entstanden ist“, schreibt ein Elternteil im Nachgang. „Die Unterstützung für die lokalen Vereine und der Mehrwert für den Triathlonsport in Bayern sind großartig.“

Gelungene Duathlon Premiere

Für das kleine und junge „Team Optimum“, das beim RC Wendelstein erstmalig den Duathlon organisierte, war es ein Mammut-Projekt, das jedoch durchwegs positiv aufgenommen wurde. Im Erwachsenenrennen ging es oft um den gelungenen Saisonabschluss und im Nachwuchsbereich kämpften Kinder und Jugendliche um die letzten Cup-Punkte. „Tolle Veranstaltung, vor allem die schnelle Radstrecke war einfach klasse!“, war nur eine von zahlreichen positiven Bewertungen.

Am Ende des Tages waren Franziska Richartz (DAV Triathlon Hersbruck) vor Sonja Müller (TSV Katzwang 05) und Tamara Zeltner (CIS Amberg) sowie Jonas Wechsler (TSG 08 Roth Triathlon e.V.) vor Bernd Hagen (Team twenty.six e.V. Roth) und Tim Freitag (Arriba Göppersdorf) am schnellsten. Doch bei toller Atmosphäre und bestem Spätsommerwetter kam es nicht unbedingt auf die Platzierung an.

In den Schüler- und Jugendklassen ging es mit dem Mountainbike beim Cross-Duathlon über Stock und Stein. Als Sieger durften sich feiern lassen: Moritz Kaunz (FC Deining) und Alba Warter Rubio (TV 48 Erlangen) in der Jugend A, Leopold Sigl (TV 1875 Burglengenfeld) und Annika Bernhuber (IfL Hof) in der Jugend B, Hellena Hugenberg (TV Bad Mergentheim) und Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) bei den Schülern A, Mathilda Kujala (TV 1879 Hilpoltstein) und Manolo Klingsporn (SV Postbauer Kettenritter) bei den Schülern B, Leonard Thomann (Team Stegaurach) und Eva Satsevich (TV Fürth 1860) bei den Schülern C und Lorenz Thomann (Team Stegaurach) und Clara Gerdes (Post-SV Nürnberg) bei den Jüngsten.

Henseleit und Robisch als Promi-Gäste

Auf den Nachwuchs wartete auch nach nach der Anstrengung noch eine Überraschung. Mit Simon Henseleit und Rebecca Robisch standen zwei international erfolgreiche Sportler Rede und Antwort. Profi Simon Henseleit zu der Veranstaltung: “ Ich komme immer gerne zu regionalen Triathlon Veranstaltungen und diese sind in meinen Augen enorm wichtig für den Nachwuchs! Ohne Wettkämpfe macht das Training nur halb so viel Spaß und diese Rennen haben auch mir sehr dabei geholfen, dabei zu bleiben und einen gesunden Ehrgeiz zu entwickeln. Ich hoffe ich konnte den Kids eine Freude bereiten und etwas Motivation für das nächste Jahr mitgeben.“

Die Ergebnisse des BTV Memmert Nachwuchscup sind hier zu finden. Link zur Ergebnis-Seite.

Fotos: Foto-Gold

Vom 27. bis zum 30. Oktober gibt es in Kempten sportlichen Ferienspaß für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren. Die BTV-Jugend bietet erneut ein abwechslungsreiches Programm. Statt wie geplant in Nürnberg, werden im Allgäu Schwimmen, Mountainbiken, Laufen und andere abwechslungsreiche Aktivitäten geboten. Wenn du gerne schwimmst, Mountainbike fährst und allgemein Lust auf Bewegung hast, ist das Camp für dich geeignet!

  • Wann?
    • 27.10. bis 30.10.2023; Anreise ab 16.00 Uhr – Abreise: gegen 12Uhr
  • Wo?
    • Stadtbadstraße 5, 87439 Kempten (Allgäu) – Übernachtung in der Jugendherberge mit Halbpension
  • Wer?
    • max. 25 Jugendliche zwischen 10-15 Jahren und 3 Betreuende
  • Kosten:
    • 200€ pro Teilnehmer

Link zur Ausschreibung.

Link zur Anmeldung.

Foto: Patrick Pirhala

Die letzten Schulwochen bieten die Möglichkeit auch einmal etwas Anderes in der Schule zu tun, als zu lernen. Viele Schulen in Bayern nutzen diese Chance, um Kindern und Jugendlichen auch sportliche Abwechslung zu bieten – mit einem Schultriathlon zum Beispiel. Manchmal wurde schon das gesamte Schuljahr über darauf hingearbeitet, manchmal kommen Schüler*innen das erste Mal mit dem Sport in Kontakt. Hanna Krauss besuchte in den vergangenen Wochen einige Schulen und war auch beim Schulfinale des JtfO (Jugend trainiert für Olympia) zu Gast. Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Über 100 Kinder wuseln aufgeregt auf dem weitläufigen Sportgelände in Ingolstadt herum. Manchen von ihnen merkt man schon etwas Routine an. Manchen jedoch, sieht man an, dass der Trubel noch neu ist. Mitten unter ihnen: Hanna Krauss. Die Koordinatorin für Nachwuchsarbeit im BTV ist besonders in Vereinen und Schulen aktiv. Ist Ansprechpartnerin, ist aber auch aktiv vor Ort. Zuletzt war sie viel in Schulen zu Gast.

Hallo Hanna, Schule und Triathlon – klappt das, oder ist das schwer umzusetzen?

Ganz einfach ist es leider nicht. Letztes Jahr haben wir mit den Projekttagen begonnen und in diesem Jahr uns vor allem auf Schulen konzentriert, die bei den Schulwettbewerben gestartet sind. Damit sind wir, denke ich, auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Um das Ganze nachhaltig zu gestalten sind zwei Dinge besonders wichtig bzw. sogar Voraussetzung für das Gelingen: ein engagierter Lehrer mit Bezug zum Triathlon und ein Vereinstrainer mit Kontakt zur Schule.

Wenn diese beiden Personen gut zusammenarbeiten, können wir als BTV mit einem Projekttag einen guten Start initiieren. Die Hauptarbeit kann dann nur vor Ort über eine SAG oder andere regelmäßige Angebote gemacht werden. Wir als BTV versuchen dann vor allem bei Problemen und Hindernissen zu unterstützen.

Du warst in mehreren Schulen zu Gast. Was ist Dein Eindruck – haben die Schülerinnen und Schüler Lust auf Triathlon?

Egal inwelcher Schule wir waren, welches Alter die Kinder hatten und wie sportlich sie waren – es hat immer dem größten Teil der Gruppe sehr viel Spaß gemacht! Besonders das Radfahren – hier bauen wir einen Geschicklichkeitsparcours auf – ist für die Meisten das Highlight. Ob jemand dann langfristig Lust hat Triathlon im Verein zu machen, ist dann nochmal eine andere Sache und hier spielen viele andere Faktoren eine Rolle.

Was ist das Besondere am Schultriathlon?

Alle kämpfen bis zum Schluss und für ihr Team, auch die, die keine große Erfahrung im Triathlon haben. Hier treffen ja teilweise Kaderathlet*innen auf Kinder, die noch nie die drei Disziplinen hintereinander gemacht haben und auch nicht regelmäßig dafür trainieren. Das ist aber egal, denn ich bin mir sicher, jedes Kind kann durch so einen Wettkampf Motivation schöpfen, das eigene Selbstbewusstsein stärken oder einfach stolz sein.

Das sind die Gefühle, die durch Sport herbeigeführt werden und wenn ein Kind durch verschiedene Bedingungen/Voraussetzungen keinen Sport macht, ist es toll, wenn das durch den Schultriathlon möglich wird.

Das Landesfinale in Ingolstadt bot am Ende ein Bild, das mittlerweile schon Gewohnheit ist: Das Team rund um Manfred Reinhard vom Ohm-Gymnasium Erlangen holte sich zum wiederholten Mal den Titel und darf damit zum Bundesfinale nach Berlin fahren. Aber auch die Ingolstädter und Münchener Schulen zeigten sich stark.
Das Team Ohm-Gymnasium Erlangen siegte vor dem Team des Isar-Gymnasiums München und dem Comenius-Gymnasium Deggendorf bei den Mädchen.
Bei den Jungen hatte das Apian-Gymnasium Ingolstadt mit Heimspiel die Nase vor den Startern des Isar-Gymnasiums München und dem Gymnasium München Moosach.
Die Mixed-Wertung entschied wiederum das Ohm-Gymnasium Erlangen vor dem Johann-Michael-Fischer-Gymnasium und dem Isar-Gymnasium München.

Hanna, für wie wichtig hältst Du die Nachwuchsarbeit in Schulen?

Sehr wichtig und es ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit neue Kinder zu erreichen, die nicht gerade triathlonbegeisterte Eltern haben. In der Schule kann man alle erreichen und nicht nur die, die sich aktiv zu einer Triathlonveranstaltung anmelden. 

Wie könnte man noch mehr Kinder für den Sport begeistern und was bräuchte es dafür?

Ich denke, der Weg über die Schulen ist bereits ein sehr Guter. Außerdem sind Angebote wichtig, die für alle zugänglich sind. (Triathlon-)Trainingstage, die sehr vielseitig aufgebaut sind, so wie zum Beispiel unser Triday. Also eher ein „vielseitiges Sportangebot“, in das Triathlon mit einfließt. Wenn man keinen Bezug zum Triathlon hat, wird man sein Kind nicht unbedingt dort anmelden. Bei einem Sporttag aber vielleicht viel eher. Dort kann dann Schwimmen, Radfahren Laufen integriert und einfach mal geschaut werden, welches Kind Lust darauf hat. 

So ist auf jeden Fall unsere Einschätzung beim BTV und wir versuchen genau das umzusetzen und an die Vereine heranzutragen.

Danke, Hanna!

Als Auftaktveranstaltung des Hofer XXL-Triathlonwochenendes fand der 24. Stadtwerke Schüler- und Jugendtriathlon statt, der schon zum zweiten Mal am Untreusee ausgetragen wurde. Das herrliche Ambiente bot den über 100 Nachwuchssportlern die richtige Bühne, denn hier gab es für die zahlreichen Zuschauer die Möglichkeit, diese in allen drei Disziplinen anzufeuern.

Am Start waren neben am Triathlonsport interessierten Neulingen, von denen sich einige erst kurz zuvor durch ein vom Verein angebotenes Schnuppertraining zum Start entschlossen hatten, auch die besten Nachwuchsathletinnen und -athleten Bayerns, die hier im Wettbewerb um die bayerische Meisterschaft Punkte sammeln konnten. Der Hofer Stadtwerke Schüler- und Jugendtriathlon gehört schon seit einigen Jahren zum BTV Memmert Nachwuchscup und stellt mit dem 2 XTRI – und 3 XTRI- Format, bei dem die Jugend B (Jahrgang 2008/09) einen doppelten Triathlon und die Jugend A (Jahrgang 2006/07) sogar einen dreifachen Triathlon absolvieren muss, einen Höhepunkt der Wettkampfserie dar.

Schwimmer*innen beim tadtwerke Schüler und Jugendtriathlon Hof

Viele glückliche Gesichter

Schon bei den Jüngsten, den Schülern D (Jahrgang 2016/17), die nur 50 Meter im See schwimmen, anschließend 1,2 km Rad fahren und dann noch 200 Meter laufen mussten, gab es im Ziel viele glückliche Gesichter. Die Schnellsten waren Heinrich Reißer (Wasserfreunde Wuppertal) und Lotte Frankel (SV Bayreuth Triathlon).

Bei den Schülern C (Jahrgang 2014/15) siegten Mika Frankel (SV Bayreuth Triathlon) und Eva Satsevich (TV Fürth 1860). Hier stand auch mit Felix Lang (Platz 2) und Willy Vogel (Platz 3) der Hofer IfL- Nachwuchs auf dem Podest.

Sieger bei den Schülern B (Jahrgang 2012/13) wurden Sophie Vogel (IfL Hof) und Max Schedel (ASV Triathlon Kulmbach).

Bei den Schülern A (Jahrgang 2010/11) gewannen Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) und Elena Gutierrez Steinhauer (TV 1848 Erlangen).

Sprung vom Steg ins Wasser beim tadtwerke Schüler und Jugendtriathlon Hof

Für den Zweifachtriathlon – 2x (200 m schwimmen, 3,7 km Rad fahren, 800 m laufen) – und Dreifachtriathlon – 3x (200 m schwimmen, 5,3 km Rad fahren, 1500 m laufen) – bestand Rennradpflicht. Nach der Beendigung des ersten Triathlons begann mit einem Sprung ins Wasser der zweite Triathlon und bei der Jugend A sogar ein dritter.

Diese Herausforderung meisterten Tom Kaebel (TV 1848 Coburg) und Annika Bernhuber (IfL Hof) als Beste der Jugend B (Jahrgang 2008/09). Benedikt Müller (Schwimmverein Straubing) und Nadja Schörner (IfL Hof) waren die Schnellsten bei der Jugend A (Jahrgang 2006/07). Lena Schörner (IfL Hof) wurde Zweite.

Auch die zahlreichen Teilnehmer der Schulen aus Stadt und Landkreis Hof wurden belohnt: Das Gymnasium Münchberg gewann mit der stärksten Teilnehmerzahl, gefolgt vom Hofer Jean Paul Gymnasium und Christian Reinhart Gymnasium (beide Platz 2).

Bericht: Sabine Schörner; Fotos: Elea Bayreuther

Am 17. September veranstaltet die Triathlon-Abteilung des RC Wendelstein erstmalig einen Duathlon. Das noch junge Abteilungs-Team hat ein ambitioniertes Ziel: „Wir wollen ein Highlight zum Saisonabschluss schaffen!“, sagt Abteilungsleiter Tim Feuerlein. So soll für jede*n etwas dabei sein – von Klein bis Groß, vom ambitionierten Athleten bis zur Familie.

Natürlich dreht sich vieles in der Planung und auch am Wettkampftag um das Rennen der Erwachsenen: 8 km Laufen, 30 km Radfahren und noch einmal 3 km Laufen gilt es rund um das Vereinsheim des RC Wendelstein zu absolvieren. Um 9 Uhr sind Ambitionierte, aber auch Schnupperer eingeladen, sich der Herausforderung zu stellen. Wem die Distanzen allein zu viel sind, der kann sich auch Staffelpartner*innen suchen.

Einsatz für den Nachwuchs

Besonderen Einsatz zeigt das Orga-Team jedoch für den Nachwuchs. Der darf mit dem Mountainbike beim Cross-Duathlon um die letzten Punkte der Serienwertung im BTV Memmert Nachwuchscup kämpfen. Daneben wird Kids ab sechs Jahren aber auch ein tolles Rahmenprogramm geboten: Schon ab 15. September ist das Jugend-Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes vor Ort und bietet ein Camp an, das den Kids gemeinsamen Bewegung-Spaß und großartige Erlebnisse ermöglicht.

Nach dem Rennen am Sonntag stehen beim Abschlussfest echte Triathlon-Stars Rede und Antwort. Ex-Profi, Blogger und Podcast-Star Niclas Bock, zum Beispiel. Oder der frisch gebackene Team Relay-Weltmeister Simon Henseleit.

Familienfreundliches und nachhaltiges Rennen

„Uns ist es wichtig, nicht nur einen schönen Wettkampf mit Platzkämpfen zu bieten“, betont Tim Feuerlein. „Wir wollen einen tollen Tag für die ganze Familie schaffen. Vielleicht auch noch mehr Menschen aus der Region begeistern, die noch nicht mit dem Sport in Kontakt sind. Das Label „Familienfreundlicher Triathlon“, das wir von der DTU erhalten haben, war uns deshalb wichtig.

Bei all dem Aufwand bemüht sich das gesamte Team um möglichst nachhaltige Arbeit. So wird weitestgehend auf Druckprodukte verzichtet, werden im Catering möglichst regionale Produkte genutzt, die die ehrenamtlichen Helfer*innen aus dem Verein verkaufen. Der Erlös kommt wiederum der Abteilung zugute.

„Klar, wir haben uns viel vorgenommen,“ ist sich der Orga-Chef bewusst, „aber wir haben auch richtig Lust auf die Veranstaltung und hoffen, dass am 17. September viele Sportler*innen dieses Erlebnis mit uns teilen!“

Die Anmeldung ist unter spoferan.com/events/duathlon-wendelstein möglich.

Der 5. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon fand am vergangenen Sonntag in Harburg statt und sorgte für viele glückliche Gesichter bei den jungen Dreikämpfern. Aus ganz Bayern und darüber hinaus fanden über 170 Starter den Weg in die Burgstadt. Der Harburger Triathlon gehört schon einige Jahre zum BTV Memmert Nachwuchscups und hat sich mittlerweile zu einem der größten und teilnehmerstärksten Kinder-Triathlons in Bayern entwickelt. Übrigens: Den Tagespokal für die Meistbeteiligung sicherten sich die Kids von der TSG 08 Roth mit 14 Startern.

Die richtige Bühne bot dazu das Sportgelände des TSV Harburg, hier gab es für die zahlreichen Zuschauer die Möglichkeit, die Nachwuchssportler in allen drei Disziplinen anzufeuern. Organisationsleiter Jochen Rühl dankte allen Unterstützern für ihr Engagement, danach schickten Bürgermeister Christoph Schmidt und der TSV-Vorsitzende Jürgen Deg die erste Startgruppe auf die Schwimmstrecke in die Wörnitz. Die Athleten wurden per Einzelstart über einen Steg ins Rennen geschickt, hier kam es teils zu spektakulären Flugeinlagen. Auch die selektiv und technisch anspruchsvolle Radstrecke verlangte von den Athleten eine gute Rad-Performance.

Verfolgungsjagd beim Triathlon Harburg 2023

Starker Nachwuchs feiert Erfolge

Gleich im ersten Rennen reichte es für Henri Schröppel zu einem Podestplatz (3.) sein Teamkollege Lino Tatz erreichte den sechsten Platz. Es siegte Moritz Kaunz (1. FC Deining) und Charlotte Doseth (SV Würzburg). Das Rennen in der Wertung Jugend B konnte sich Giulia Göttler und Luca Schreitmüller jeweils den zweiten Platz sichern. Durch die konstant guten Leistungen haben beide die Möglichkeit bekommen, zum neuen Schuljahr an den Olympiastützpunkt nach Nürnberg zu wechseln. Julia Weiland, Nina Mayer und Elisabeth Haupt erreichten Plätze  5, 6 und 14., es siegten Tom Kaebel (TV 1848 Coburg) und Annika Bernhuber (IfL Hof).

Im Schüler A Rennen gingen die Siege an den Schongauer Alexander Tresselt und Elena Gutierrez Steinhauer (TV 1848 Erlangen) Auch hier konnte sich ein Harburger einen “Stockerlplatz”  sichern, Joel Westphal zeigte ein beherztes Rennen und wurde knapp Zweiter.  Melek Erdogan  absolvierte mutig ihren ersten Triathlon und erreichte Platz 17.

Im Schüler B Rennen waren 26 Kinder am Start, es siegten Max Schedel (ASV Kulmbach) und Mathilda Kujala (Hilpoltstein). Mit Quinn Ellrich, Levin Gentner, Julian Bock, Dominik Bach, Louisa Wagenknecht, Maya Joachim und Jana Graf waren bei diesem Rennen die meisten TSV Kinder am Start.

In der Einstiegsklasse Schüler C konnte sich Anna Lernhard den Silberplatz sichern, Maxime Westphal wurde siebter. Es siegten Anton Binder (TuS Feuchtwangen) und Elisabeth Ramian (Karlsfeld).

Spektakulärer Team-Wettkampf

Nach den Einzelrennen folgte noch der Teamwettkampf. Bei der spektakulären und rasanten „Single Mixed Relay“ sind schnelle Wechsel und viel Durchhaltevermögen gefragt. Hier war ein Rekord Teilnehmerfeld von 33 Staffeln gemeldet. Bei diesem Format bilden ein Mädchen und ein Junge ein Team, beide müssen zwei Mini-Triathlons (75m-1500m-400m) im Wechsel absolvieren.

Das schnellste Team in der Jugendwertung waren in der Besetzung Charlotte Doseth (Würzburg) und Robert Quinn Gould (Erlangen). Als bestes reines Vereinsteam schaffte es das Team TSV Harburg 1 (Göttler/Schreitmüller) auf den dritten Platz Gesamtrang. In der Schüler-Wertung sicherte sich das Team TVE – TSG Roth, in der Besetzung Steinhauser/Rudolph, den ersten Platz. Den jungen Sportlern war die Begeisterung für diesen Teamwettbewerb in jeder Phase des Rennens anzumerken.

Wettkampf-Action beim Triathlon Harburg 2023

„Investition in die Zukunft“

Die Arbeit hinter einer Veranstaltung, wie dem Harburger Triathlon, sieht Organisationsleiter Jochen Rühl als eine Investition in die Zukunft: “Die ausgezeichneten Leistungen der Nachwuchssportler aus den verschiedenen Vereinen wären ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Trainer und Helfer nicht möglich”. “Einige der Nachwuchssportler, die bei uns mal ganz klein angefangen haben, trainieren mittlerweile am Olympiastützpunkt in Nürnberg, oder engagieren sich in unserer eigenen Abteilung als Nachwuchstrainer”.

Der 5. Harburger Schüler und Jugendtriathlon kann somit als voller Erfolg gewertet werden, trägt er doch erheblich dazu bei, dass die Sportart “Triathlon” an öffentlicher Präsenz gewinnt und junge Menschen an den drei ursprünglichsten Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen Spaß haben können.

Fotos: Klaus König