Der zweite und letzte Swim&Run des Memmert Nachwuchscup fand am Wochenende in Ingolstadt statt. Rund 70 Kinder und Jugendliche trafen sich zu dem Rennen, in dessen Rahmen auch die Bayerischen Meistertitel vergeben wurden. Im Anschluss an den Wettkampf bot der Fühjahrs-TriDay die Möglichkeit entspannt gemeinsam zu sporteln und sich auszutauschen.
„Die zwei Swim&Run-Wettkämpfe machten vor allem Spaß und boten ideale Reize zum Saisonbeginn“, berichtet die Verantwortliche für die Nachwuchsserie im BTV, Teresa Knoll. „Wir hoffen im nächsten Jahr wieder Veranstalter im Verbandsgebiet zu finden, die diese wichtigen Veranstaltungen austragen können und möchten. Das abwechslungsreiche und vielfältige Wettkampfprogramm ist ein wichtiges Element der Nachwuchsarbeit.“
Dass die Leistungen im dritten Wertungslauf schon recht stark sind, bewies der Nachwuchs in den verschiedenen Klassen: Während die jüngsten Schüler*innen A 200m Schwimmen und direkt im Anschluss 1500m laufen mussten, betrugen die Distanzen der Ältesten schon 500m Schwimmen und 3000m Laufen.
Alle Ergebnisse finden Sie hier.
Der nächste Wettkampf des BTV Memmert Nachwuchscup findet am 9. Juli in Marktredwitz statt.









Die Tridays bieten gemeinsamen Sport ohne Stress
Dass Sport ganz ohne Wettkampf auch Spaß macht, erfuhren Teilnehmende beim Frühjahrs-TriDay im Anschluss an den Swim&Run. „Der Triday war ein voller Erfolg!“ meint die Verantwortliche Hanna Kraus. „Durch den Swim&Run am Vormittag wurde der Triday kurz und knackig gehalten. Es gab drei Stationen, die die Kids durchliefen. Ob Parcoursfahren für die Radsicherheit, Technik mit Johnny Zipf, Wechseltraining für den Vorteil in der vierten Disziplin mit Stephen und Teresa oder Spiel und Spaß mit mir. An allen Stationen hatten die Sportler*innen sichtlich Freude und konnten einige Tipps und Tricks für das Training zuhause und die kommenden Wettkämpfe mitnehmen.“
Zur Unterstützung waren auch vier Trainer anwesend, die gleichzeitig Punkte für ihre Lizenzverlängerung sammelten.
Der nächste TriDay findet am 3. Oktober 2022 in Nürnberg statt.
Ergebnisse des Swim&Run
Schüler*innen A
- Platz: BLERSCH Anita (TSV Brannenburg); BRUGGER Simon (ASV Triathlon Kulmbach)
- Platz: JOZWIAK Matylda (TSV Brannenburg); HOF Joseph (TV 1848 Erlangen)
- Platz: DOSETH Josefine (SV Würzburg 05); WESTPHAL Joel (TSV Harburg)
Jugend B
- Platz: BRUGGER Anna (ASV Triathlon Kulmbach); HARTMAN Moritz (Post SV Weilheim)
- Platz: BERNHUBER Annika (IfL Hof); MÜLLER Benedikt (Schwimmverein Straubing)
- Platz: WARTER RUBIO Alba (TV 1848 Erlangen); FRÖHNER Frederik (CIS Amberg)
Jugend A
- Platz: WALTER Sarah (TSV Brannenburg); HÖRA Luis (TSG 08 Roth)
- Platz: GÖTTLER Chiara (TSV Harburg); MARX Sebastian (IfL Hof)
- Platz: MORAW Lena (TSV Brannenburg); DISTLER Jorgo (SSV Forchheim)
Fotos: Theresa Baumgärtel

Theresa Baumgärtel, frei
Christine Waitz, frei
Klaus König, einmalig
Christine Waitz, frei
Mirco Bayer, einmalig
Nicolas Keckl; einmalig
Die Schnellsten Junior*innen waren Valentin Hofmann (37:02,33, TSV Rohrdorf-Thansau) und Cosima Rau (42:50,78, TB Erlangen). Bei den A-Jugendlichen siegten Isabel Altendorfer (42:08,31, Triathlon Seeshaupt) und Moritz Göttler (37:18,56, TV 1848 Erlangen). Luis Rühl vom TSV Harburg feierte in der Jugend B einen Heimsieg in 21:47,81. Sarah Walter (23:49,00, TSV Brannenburg) gewann bei den jugendlichen Mädchen. Die letzte BM-Wertung der Altersklassen, die der Schüler A, entschieden Diana Satsevich (25:55,67, TV 1860 Fürth) und Tom Kaebel (24:54,95, TV 1848 Coburg) für sich.
Christine Waitz, frei
Olaf Korf, RSC Marktredwitz: Die aus meiner Sicht wichtigste Erkenntnis aus der Pandemie ist, dass man sich wieder auf das Wesentliche besinnen sollte. Sport ist wichtig für unsere physische-, aber auch seelische Gesundheit. Ich kann mir daher durchaus vorstellen, dass wir zukünftig andere Schwerpunkte setzen werden und den Breitensport noch mehr in den Vordergrund stellen werden.
Noah Treptow, CIS Amberg: Dadurch, dass der ausgiebige persönliche Kontakt und gemeinsame Aktionen ausbleiben, muss man natürlich kreativ werden. Wie so vielen anderen kam auch uns die Idee von virtuellen Wettkämpfen, vor allem im Bereich Laufen. Diese sind sehr einfach durchzuführen und da in Zweiergruppen trainiert werden darf, muss sich auch niemand alleine quälen. Die Grundidee, dass jeder bei sich in der Umgebung laufen kann, anstatt eine lange Anfahrt zu haben, ist sehr attraktiv und wird wahrscheinlich auch nach Ende der Pandemie vor allem von den Jüngeren ohne Auto hin und wieder genutzt werden.
Jochen Rühl, TSV Harburg: Das ist ein sehr wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Gerade durch die gesetzlich vorgeschriebene Begrenzung der Trainingsteilnehmer haben sich bei uns sehr gute Leistungsgruppen gefunden.
Harald Kaunz, Duathlon Deining: Ja, wir haben im Herbst und Winter für unsere Schüler und Jugendlichen ein Online-Radtraining gestartet. Die Resonanz war Klasse, somit wurde das Indoorrad- und Rollentraining nicht ganz so langweilig.