Im Bayerischen Triathlon-Verband und seinen Bezirken sind ca. 380 Vereine mit Triathlon-Sparten gemeldet. Sie bieten vielfältige Angebote für jedes Alter und jede Leistungsstufe. Der DTU-Startpass kann über Vereine bezogen werden.

Fünf Monate Praktikum bei Trisport Erding. Vollzeit, und unter Coronabedingungen weitgehend virtuell vom Homeoffice aus. Das war der Arbeitsschwerpunkt von Luisa Peintner von März bis Ende Juli dieses Jahres. Zum Abschluss revanchiert sich der Verein mit einem Interview bei der angehenden Sportwissenschaftlerin für ihr Engagement. Und sie sagt, was für sie den Verein ausmacht: Herzblut und Zusammenhalt.
Luisa Peintner studiert im vierten Semester Sportwissenschaft an der TU München und absolvierte zwischen März und Juli ihr Vollzeitpraktikum bei Trisport Erding. Am 23.07.2021 war ihr letzter Praktikumstag. Mit ihr sprach der langjährige Vereinsvorstand Winfried Kretschmer über ihre Erfahrungen und Eindrücke der letzten Monate.

Luisa, deine letzte Praktikumswoche hat begonnen – fünf Monate bei Trisport Erding, wie hat‘s dir denn gefallen?

Richtig gut. Ich hatte gar nicht so viele Erwartungen am Anfang, aber ich habe viele neue Eindrücke bekommen und durfte viele verschiedene Sachen machen. Es war eine sehr schöne und erfahrungsreiche Zeit.

Wie hat man sich denn ein Praktikum bei Trisport vorzustellen? Der Verein hat ja keine Geschäftsstelle, wo man sich am ersten Tag meldet und einen Arbeitsplatz zugewiesen bekommt …

Wir hatten jede Woche am Montag um 20:30 Uhr einen Jour Fixe online über Zoom. Das war immer mein wöchentlicher Termin zur Abstimmung – als die meisten wahrscheinlich schon mit der Arbeit fertig waren, ging es bei mir nochmal weiter. Gleich am ersten Tag habe ich mich am Montag mit meinen Praktikumsbetreuern Martin Schönfelder und Sirko Papperitz online zusammengesetzt und die ersten Aufgaben besprochen, und das haben wir dann jede Woche so gemacht. Vor allem am Anfang habe ich auch mit der Geschäftsstelle telefoniert und mit dem Vorstand, um mal alle kennenzulernen.

Es gab ja auch eine Aufgabenbeschreibung für dein Praktikum. Was waren denn die Aufgaben, die du erfüllen solltest, so im groben Überblick?

Von Beginn ausgemacht war, dass ich die wissenschaftlichen Texte für den Fortbildungskongress, für die Verlängerung von Trainerlizenzen, im September verfasse und dass ich beim Training und beim Trainingswochenende für die TriKids unterstütze – da durfte ich dann sogar paarmal das Lauftraining übernehmen. Daneben habe ich eine Sponsorenübersicht erarbeitet und eine Liste mit neuen Ideen für den Verein zusammengestellt. Das waren die vorab festgelegten Aufgaben, dann kamen aber auch einige andere Sachen hinzu. Anders als geplant, weil es sich einfach so ergeben hat.
Zum Beispiel der virtuelle Lauf: Das war am Anfang eher eine Idee, und ich sollte schauen, ob sie durchführbar wäre, schließlich habe ich dann viel an Planung, Durchführung und Nachbereitung übernehmen dürfen. Am Anfang war das ein kleiner Punkt, am Ende hat es über einen Monat meines Praktikums in Anspruch genommen. Aber das war eine sehr interessante und spannende Sache, die Spaß gemacht hat! Außerdem konnte ich mich in die Webseiten-Gestaltung einarbeiten.

In der Aufgabenbeschreibung für dein Praktikum findet sich auch der Begriff „New Normal“. Gemeint ist damit die neue Normalität, die sich mit der Coronapandemie eingestellt hat. Welche Herausforderungen birgt diese neue Normalität für Sportvereine? Und wie gehen diese damit um?

Durch die Pandemie musste das Training in fast allen Vereinen umgestellt werden. Die meisten haben sich die notwendige Ausrüstung angeschafft und Training online angeboten. Auch als Training in Präsenz wieder erlaubt war, wurden Änderungen vorgenommen. Es musste zum Beispiel in kleineren Gruppen trainiert werden. Bei dieser Aufgabe habe ich nicht nur Neuheiten, die durch die Pandemie entstanden sind, recherchiert, sondern auch geschaut, was andere Vereine machen und ob es neue Ideen gibt, die Trisport auch einführen könnte.
Eine Idee ist zum Beispiel ein Trisport-Adventskalender, der auf der Webseite veröffentlicht wird. Hinter jedem Türchen verbirgt sich dann eine Sportaufgabe oder Challenge. Außerdem ist die Idee aufgekommen, dass Strecken aus der Umgebung zum Laufen oder Radfahren auf der Webseite gezeigt werden. Das Ziel dabei ist, dass die Mitglieder neue Motivation für ihr Training bekommen, wenn sich nicht immer die gleiche Strecke fahren oder laufen.

Was würdest du sagen: Was macht den Verein Trisport Erding aus?

Erst einmal fand ich es schade, dass ich leider nur einen kleinen Teil persönlich kennenlernen konnte. Aber ich hatte total viel Spaß mit allen, vor allem beim Aufbau für den Triathlon und im Training mit den TriKids. Deswegen ein großes Dankeschön an alle, da mich fast jeder mal in irgendeiner Weise unterstützt hat. Ich hoffe, ich sehe ein paar von euch mal wieder.

© Text und Bild: Trisport Erding e.V.; [24.07.2021]

“Wir haben da etwas in der Mache”, sagt Johnny Zipf und kündigt eine umfassende Initiative zur Unterstützung für Vereine und Nachwuchsathlet*innen an. In den nächsten Tagen werden die Details dazu veröffentlicht.

 

 

Drei bayerische Vereine waren bei der Deutschen Meisterschaft Mixed Relay am Start, die im Rahmen der Finals in Berlin ausgetragen wurden. Mit Platz acht sicherte sich der SV Würzburg 05 die beste Position. Das Team des Tristar Regensburg wurde 13., dicht gefolgt vom TV 1848 Erlangen auf Rang 14.
Je zwei Athletinnen und zwei Athleten hatten im Format der Mixed Relay jeweils eine Super-Sprintdistanz über 300 Meter Schwimmen, 6,8 Kilometer Radfahren, 1,5 Kilometer Laufen zu absolvieren. Siegreich war das Team aus Buschhütten.

Junges Team aus Würzburg überglücklich

Valentin Hofmann im Ziel

Die Mannschaft aus Würzburg war mit Marielle Bouchti, Jonas Kreckel, Vera Nickel und Valentin Hofmann am Start. Von Beginn An konnten sich die Würzburger Athlet*innen im Mittelfeld platzieren und diese Position halten. Als eine der jüngsten Starterinnen berichtete Marielle Bouchti nach dem Rennen: “Das Rennen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte viele Erfahrungen sammeln.”Jonas Kreckel, der an Team-Position zwei startete, zog sich vor dem Start noch eine Schnittwunde am Fuß zu. Im Rennen ließ er sich davon jedoch nichts anmerken: “Im Wettkampf habe ich gar nichts gemerkt und es lief durchgehend gut!”. Im Anschluss kämpfte sich Vera Nickel recht alleine durch das Rennen, bevor Valentin Hofmann noch einmal auf Aufholjagd ging: “Von Anfang bis zum Ende war es echt hart.” Teamleiterin Lisa Maria Heinrichs freute sich nach dem Rennen besonders: “Wir sind wirklich super-zufrieden und haben nie gedacht, dass es so gut läuft und wir so viele Teams hinter uns lassen können! Wir haben uns als Zweitligateam bestens verkauft und gezeigt, dass wir auf jeden Fall konkurrenzfähig sind. Ich bin so stolz auf mein Team!”

Das Team des TRISTAR REGENSBURG

Regensburger starten Aufholjagd

Auch das Team des TRISTAR Regensburg reiste mit vorsichtigen Erwartungen, aber viel Wettkampfelan an: “Es war klar, dass wir nicht ganz vorne mitspielen würden”, erzählt Sebastian Neef, “aber wir freuten uns vor allem auf ein Rennen und ein tolles Format.” Nach dem ersten Lauf kämpfte sich das Team aus der Oberpfalz kontinuierlich nach vorne. Als Schlussmann konnte Sebastian Neef mit starkem Lauf selbst noch einmal einiges herausholen und landete auf Rang 13. “Mit gut 2 Minuten Rückstand auf die Top Ten waren wir super zufrieden,” zieht der Triathlon-Profi Resümee.

“Wir freuen uns auf die nächsten Rennen”

Das Ziel des TV 1848 Erlangen unter die besten 15 zu kommen ging in Erfüllung. Juliane Möllers legte als erste Starterin sehr gut vor, Phillip Stadter, Anna Schmidt und Jannik Hoffmann konnten den 13. Platz lange halten, am Ende wurden sie doch noch durch das  Regensburger Team überholt. “Der Mix aus jungen, schnellen Athleten und den Routiniers im Team war für diesen Wettkampf perfekt”, lautet das Fazit. “Außerdem möchten wir uns bei den beiden Teamleitern Sofia Warter Rubio und Peter Kösters bedanken, die alles super organisiert und supportet haben”, sagt Juliane Möllers. “Wir freuen uns auf die nächsten Rennen und hoffen bald mal wieder bei einem ähnlichen Format zu starten.”

© Text: Christine Waitz; Fotos: Lisa Maria Heinrichs, Tristar Regensburg [01.06.2021]

Wie genau die Triathlon-Saison 2021 aussehen wird, steht noch ein bisschen in den Sternen. Trotzdem absolvierten die TriKids des Trisport Erding e.V. am ersten richtig sommerlichen Wochenende des Jahres hochmotiviert ihr kleines Frühlings-Traininglager. Normalerweise geht es für dieses Highlight mit dem Bus ins bayerische Inzell, doch coronabedingt musste es wie im vergangenen Jahr nochmal zu Hause stattfinden. Was jedoch nicht heißt, dass es weniger anstrengend wurde. Dafür sorgten zumindest die Trainerteams um Florian Leimbeck und Frauke Schönfelder (Schüler) sowie Simone Blumoser (Jugend). Sie hatten sich ein herausforderndes Trainingsprogramm ausgedacht, das für alle direkt nach dem Ende des Homeschoolings am Freitagnachmittag startete. Die Jugend hatte eine Lauf-Rad-Einheit in Zweierteams mit anschließendem Online-Workout und Dehnen, die Schüler begannen erstmal „nur“ mit einer Zoom-Einheit.

Biathlon und olympische Ringe

Am Samstag gab es für die Schüler einen ganz besonderen Programmpunkt. Durch die große Trainerbereitschaft war es möglich, einen Trainingstag „live und in Farbe“ – selbstverständlich unter Beachtung aller geltenden Auflagen – im Stadion abzuhalten. Die Kids konnten in Kleingruppen von maximal 5 Personen plus Trainer zusammen trainieren, übten sich in Biathlon, schwangen sich für eine Radausfahrt in den Sattel und trainierten die vierte Disziplin des Triathlons: Das Wechseln.

Lauftraining mal anders: Die Kinder und Jugendlichen “erliefen” ein GPS-Bild

Bei der Jugend stand am zweiten Trainingslagertag neben der Kondition vor allem die Kreativität im Vordergrund. Basis der Lauf-Challenge war das Prinzip „Draw with your feet“ (dt: Male mit den Füßen). Die Kids sollten versuchen mit ihrer selbstgewählten Laufstrecke und des damit entstehenden GPS-Tracks laufend ein Bild zu „malen“. Distanz oder Tempo waren bei dieser Aufgabe vollkommen zweitrangig, es ging einfach nur um Spaß und Kreativität. Und davon zeigten die TriKids jede Menge: von den olympischen Ringen, über einen Elefanten bis hin zum Schriftzug „TriKids“ war alles dabei. Ausruhen allerdings nicht, denn im Anschluss wartete noch eine der Lieblingseinheiten von Trainerin Simone – „die dreckigen 300“, ein hochintensives Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht.

Training mit den Müttern

Der letzte Trainingstag war gleichzeitig Muttertag, weshalb die Schüler ihre Mamas mit ins Boot holen durften, zur gemeinsamen Trainings- und Foto-Challenge. Bei der Jugend glühte indessen nicht nur die Sonne vom Himmel, sondern auch die Kurbel ihrer Räder – bei einer mehrstündigen Ausfahrt quer durch den Landkreis.

„Wir Trainer haben uns ins Zeug gelegt, um die Kinder für ein „Inzell Ersatz-Trainingslager“ zu motivieren. Es freut uns sehr, dass dies auch dieses Jahr so toll angenommen wurde. Wir hatten so viel Freude bei der Planung und Umsetzung und durften am Ende in so glückliche Kinderaugen sehen, die wirklich Spaß an der ganzen Sache hatten“, strahlt Simone am Ende des Wochenendes. „Das Trainerteam ist sehr stolz auf ihre TriKids.“

Und die geben das Kompliment sehr gerne an ihre großartigen Trainer zurück. „Schule und Corona, das sind die Themen, an die ein Schüler in 2021 denkt. Doch zum Glück gab es Rettung: Das Inzell-Ersatzwochenende! Bei mir persönlich stand nicht der sportliche Erfolg im Vordergrund, sondern der der Spaß. Und es hat Spaß gemacht! Ganz besonders die Radausfahrt am Sonntag, das Wetter war einfach super“, schwärmt Adam Ahmed.

Und auch wenn der Spaß an erster Stelle stand, hoffen die TriKids und Trainer natürlich sehr, dass die Kinder ihre Form und Motivation am 13. Juni beim 1. Corona-Triathlon endlich in einem echten Wettkampf auf die Strecke bringen können!

© Text: Caroline Cornfine/Trisport Erding e.V.; Bilder: Trisport Erding e.V.  [13.05.2021]

Um die Vorfreude auf den 1. Corona Stadttriathlon zu vergrößern, und den Teilnehmern vorab ein bisschen Wettkampfgefühl bieten zu können, veranstaltet der Trisport Erding e.V. am Sonntag, den 16.05.2021, einen virtuellen Test Lauf für den 1. Corona Stadttriathlon. Mitlaufen darf jeder, der Lust hat, sich mal wieder ein bisschen zu verausgaben – oder vielleicht einen neuen Motivationsschub für das Triathlontraining benötigt.

Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über die Homepage des Vereins. Zwei Distanzen stehen für den virtuellen Testlauf zur Verfügung – 2,5 oder 10 km. Wo die Distanz gelaufen wird ist jedem selbst überlassen. So kann jeder seine Lieblingsstrecke in (hoffentlich) neuer Bestzeit absolvieren. Damit das Laufergebnis aber offiziell gewertet werden und in die Ergebnisliste aufgenommen werden kann, muss der Lauf mit einer Sportuhr oder App aufgezeichnet und im Anschluss an den absolvierten Lauf auf der Webseite des Trisport Erding hochgeladen werden. Die Kosten für den Lauf betragen 5€. Sollten die Einnahmen aus den Startgeldern den entstandenen Aufwand übersteigen, darf sich die Sankt Nikolaus Schule über eine Spende des Trisport Erding freuen.

Sollte die Infektionslage die Umsetzung des für den 13.06.2021 geplanten 1. Corona Stadttriathlons erschweren bzw. unmöglich machen, ist für den Ausdauersportverein eine virtuelle Triathlon-Veranstaltung auch eine denkbare Alternative – damit es kein weiteres Jahr ohne „richtigen“ Stadttriathlon gibt!

© Text: Trisport Erding; Foto: Harald Bronold   [09.05.2021]

Von der Anfängerin bis zur Iron-Woman – in Bayern begeistern sich Frauen für den Triathlon auf jedem Niveau. Über 1000 Frauen nutzen die Chance, mit einem Startpass an regionalen, nationalen und internationalen Bewerben teilzunehmen. Viele von ihnen trainieren in einem der rund 380 aktiven bayerischen Vereine. Wir möchten euch zum Welt-Frauentag ein etwas anderes Interview der bemerkenswerten Triathlonabteilung des MTV-München 1879 ans Herz legen.

Denn: Der MTV-München 1879 Triathlon hat

  • 55% weibliche Mitglieder
  • 60 % weibliche Trainer und
  • zwei der drei Abteilungsfunktionen sind in Händen von Frauen.

Sechs von ihnen standen im Schnellinterview Rede und Antwort. Was macht Triathlon für Frauen attraktiv? Was muss ein Verein bieten?

Hier geht es zur News zum Welt-Frauentag des MTV München 1879.

© Text: Christine Waitz; [07.03.2021]; Foto (Symbolbild): Julian Rohn

5. März 2021 – Die bestehenden Vorgaben wurden aktualisiert. 

  • Basierend auf den regionalen Inzidenzwerten ist ab dem 8. März 2021 grundsätzlich eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs möglich.
  • Maßgeblich ist die 7-Tagesinzidenz im jeweiligen Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt
  • detaillierte Regelungen sind noch in Arbeit
  • der DOSB hat eine Übersicht zu Schritten und Möglichkeiten zusammengestellt

 

Quelle: DOSB;

 

Die offizielle Meldung des BLSV finden Sie hier.

Die gesamte Entwicklung nachvollziehen:

Informationen des BLSV für Verbände und Vereine in chronologischer Folge.

© Text: Christine Waitz; [aktualisiert: 5.3.2021]

Das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ ist der bedeutendste Förderpreis im deutschen Nachwuchsleistungssport, den die Commerzbank und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) seit 35 Jahren gemeinsam vergeben. Auch 2020 werden insgesamt 50 Vereine für ihre exzellente Nachwuchsarbeit ausgezeichnet. Vereine oder Vereinsabteilungen können sich bis zum 31. März 2021 über ihren Spitzenverband bewerben.

Kontinuierliche Talentförderung zahlt sich aus

Die Auszeichnung belohnt Vereine, die sich für kontinuierliche Talentförderung einsetzen und diese fördern. “Gerade jetzt kommt es darauf an, die vielfältigen Angebote der Vereine im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich sowie das vielerorts unermüdliche Engagement für den Nachwuchs zu erhalten. Damit leisten die Vereine einen zentralen Beitrag für das soziale Miteinander und für die persönliche Entwicklung, ganz besonders von Kindern und Jugendlichen. Wir sind daher sehr glücklich und dankbar, auch in dieser Situation 2021 wieder mit der Commerzbank ´Das Grüne Band` an 50 Sportvereine vergeben und so den unermüdlichen Einsatz von Trainer*innen, Betreuer*innen, Eltern und der Sportler*innen für den Nachwuchs in Sportdeutschland würdigen zu können“, sagt die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker.

Bewerbungen bis 31. März 2021 möglich

Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. März 2021. Alle Vereine, die sich in der Nachwuchsarbeit engagieren, sind aufgerufen, das Online-Bewerbungsformular auszufüllen und sich zu bewerben.

Die Bewerbungsunterlagen stehen, zusammen mit den für die Ausschreibung 2021 relevanten Informationen, hier zum Download bereit.

Das „Grüne Band“ im Internet: www.dasgrueneband.com

© Text: DOSB; [22.01.2021] Foto: Markus Goetzke/DOSB

Zum wiederholten Mal steht in diesem Jahr das Vereinsleben still. Diese Situation ist nicht nur für Sporttreibende schwierig, sondern auch für Vereine. Um weiterhin Angebote zu haben, wurden digitale Varianten zum gemeinsamen Training gefunden. Dennoch blieben den Vereinen nicht alle Mitglieder erhalten. Umso beeindruckender ist, dass Clubs und Abteilungen  im vergangenen Jahr zahlreiche Initiativen zum Spendensammeln erfolgreich organisieren und durchführen konnten. Zwei davon möchten wir stellvertretend vorstellen.

Ski-Club Schwandorf unterstützt die Tafel

Die Verantwortlichen des Ski-Club Schwandorf rund um Melanie Henz, Dieter Vogl und Jens Frank hatten sich im Juni besondere Herausforderungen für die Mitglieder überlegt. Damit sollte die Motivation erhalten bleiben, sich trotz Kontaktbeschränkungen zu bewegen. Mit einer Startgebühr von mindestens zehn Euro sollten Sportlerinnen und Sportler einen individuellen Lauf über fünf Kilometer machen. Ein Bildnachweis sollte den Lauf belegen. Wer lieber mit dem Rad unterwegs war, konnte die höchsten Punkte der Oberpfalz erklimmen und sich mit den Höhenmetern in das Rad-Ranking einbringen. Insgesamt wurde durch die rege Beteiligung eine Summe von rund 900 Euro gesammelt, welche durch „Betzlbacher – die Laufwerkstatt“ als Sponsor der Spendenaktion, nochmals verdoppelt wurde. Die Schwandorfer Tafel, die aus mehreren Gründen schwer durch die Krise getroffen war, nahm die Spende mit großem Dank entgegen.

Spendenübergabe in Schwandorf

Trisharks der SV Solidarität Ismaning e.V. organisieren mehrere Spendenaktionen

In normalen Jahren werden beim SV Solidarität Ismanning Trainingslager, manche Startgebühren und der DTU-Startpass aus der Vereinskasse gezahlt. Nachdem viele dieser Ausgaben in diesem Jahr wegfielen erhielten Sportlerinnen und Sportler Gelder zurück. Im Zuge der Rückerstattungen riefen die Verantwortlichen zu einer Spendenaktion auf. “Was haltet ihr davon, wenn wir das Geld an jemand spenden, dem es nicht so gut geht wie uns?”, lautete die Frage in der E-Mail. Das Geld soll an die Tiertafel München e.V. gehen. “Mit unserer Spende könnten wir gleichermaßen Menschen und Tieren helfen, die in Not geraten sind,” schrieb Initiator Horst Raber. Auf die Idee hatten ihn Christa Lorenz und Peter Kocher gebracht und bislang kamen 235 Euro zusammen.

Übrigens ist das nicht die erste Spendenaktion, die der aktive Triathlet in die Wege leitet. Bereits im Sommer sammelte er radelnd Spenden.Eigentlich wollte Horst Raber mit seiner Abteilung, den TRISHARKS der SV Solidarität Ismaning, ins Trainingslager fahren. Nach der Absage dessen fuhr er täglich mit dem Rad zur Arbeit und spendete für jeden gefahrenen Radkilometer einen Euro.
Interessierte konnten seine Leistung in den sozialen Medien verfolgen – das motivierte: Vereinskameraden schlossen sich spontan Horst Rabers Projekt an und stiegen vom Auto auf das Rad um. Familie, Freunde und Bekannte engagierten sich ebenso. Horst Rabers Frau und seine Mutter nähten Masken und ließen Erlös aus dem Verkauf in die Spendensumme einfließen.
Am Ende standen sensationelle 2.322,00 Euro auf der Spendenuhr, die an die Hubert und Renate Schwarz Stiftung gingen, die sich für notleidende Kinder in Afrika und Nepal einsetzt.

© Text: Christine Waitz; [07.12.2020]; Fotos: Skiclub Schwandorf e.V.

1984 wurde der Bayerische Triathlon-Verband gegründet. In 36 Jahren wuchs die Zahl der angeschlossenen Vereine auf rund 380 an. In Vielen haben Triathlon-Abteilungen lange Tradition. In einigen Vereinen jedoch, haben sich erst in den letzten Jahren Triathlon- und Ausdauersportbegeisterte zusammengeschlossen. In unserem Advents-Spezial porträtieren wir die Triathlon-Abteilung des RC Wendelstein 1913 e.V., deren Anmeldung noch druckfrisch ist.

Eine Trainingsgruppe gründet eine neue Triathlon-Abteilung

“Die Grundidee unserer Gruppe ‘Team Optimum’ aus Wendelstein war und ist, dass man mit seinen Freunden zusammen trainieren und die Faszination des Triathlonsports zusammen erleben kann”, berichtet Abteilungsleiter Tim Feuerlein. “Am Anfang waren wir nur eine Hand voll Kumpels, die ihre Leidenschaft in diesem Sport gefunden haben und wollten unter einem gemeinsamen Namen an Veranstaltungen teilnehmen.” So entstand zunächst das “Team Optimum”, das kein offizieller Verein war, sondern nur eine Gruppe von Triathlon-Enthusiasten. Erst in diesem Jahr schloss sich die Gemeinschaft einem Verein an: “Letztendlich war es ein logischer Schritt. Die Hauptaspekte bei der Suche waren: ein regionaler Verein, der sehr familiär ist. So landeten wir beim RC Wendelstein 1913 e.V.,” sagt der Initiator, Tim Feuerlein.

Aktuell sind 17 Triathletinnen und Triathleten, 15 RennradfahrerInnen und zehn reine SchwimmerInnen gemeldet. Dass im RC Wendelstein Triathleten zu Hause sind, ist übrigens nicht neu. Bereits früher war das fränkische Triathlon-Urgestein Kurt Einsiedel Mitglied und Repräsentant. “Mit der Wiederbelebung der Triathlon-Abteilung bieten wir den Mitgliedern auch wieder neue Möglichkeiten,” freut sich Feuerlein.

Wo geht’s hin? Die neue Triathlon-Abteilung hat bereits Pläne für das kommende Jahr.

Wir fragten den Abteilungsleiter Tim Feuerlein:

Welche Vorteile erhofft ihr euch durch eine Vereinszugehörigkeit?

“Erhoffen ist vielleicht das falsche Wort, aber wir sehen es als Chance den Triathlonsport in der Marktgemeinde Wendelstein wieder zu etablieren und auszubauen. Da ist noch vieles möglich und der RC trägt als Verein diese Idee mit. Einer der wichtigsten Aspekte, der für uns ausschlaggebend war, ist die Sicherheit unserer Athleten bzw. Mitglieder: Durch eine Vereinszugehörigkeit ist man automatisch versichert. Und dann wollen wir Interessierten die Chance bieten, nicht alleine und einsam, sondern in einer Gemeinschaft seine persönlichen Ziele zu verfolgen.”

Was zeichnet gerade eure Triathlon-Abteilung aus?

“Frisch, motiviert und unbefangen’ passt wohl am besten zu uns. Vielleicht auch ein wenig ‘anders’ und für die etablierten Triathleten bzw. Vereine ungewohnt. Unser Team entstand durch die Freundschaft untereinander. Dieser Grundgedanke soll auch im Verein nicht verloren gehen. Jeder, der neu zu uns kommt, wird gut empfangen und behandelt wie ein guter Freund. Der Spaß am Triathlon Sport steht immer im Vordergrund und nicht die Leistung die erbracht wird.”

Tim Feuerlein

Welche Pläne habt ihr für euere erste Vereins-Saison?

“Eine, in der aktuellen Lage, schwere Frage. Momentan ist es das Ziel, den Vereinssport mit z.B. unseren Lauftreffs, schnellstmöglich wieder beginnen zu können. Grundsätzlich sind wir, was dies betrifft, durch unsere Strukturen flexibel und gut aufgestellt. Derzeit machen wir uns Gedanken, wie wir den Mitgliedern Ziele anbieten können. Wir denken im ersten Schritt über interne Wettkämpfe nach. Aber auch die großen Ziele bei etablierten Wettkämpfen stehen im Fokus. Ein paar Leute haben eine Langdistanz auf dem Plan stehen, andere gehen bei einer Mitteldistanz oder über die Kurzdistanz an den Start. Vielleicht können wir damit bei dem einen oder anderen Interesse wecken. Ihr könnt euch jederzeit gerne ‘unserem Haufen’ anschließen – schreibt einfach eine Mail an info@teamoptimum.de oder schaut auf unserer Homepage www.teamoptimum.de vorbei.”

© Text: Christine Waitz; [30.11.2020]; Foto: Team Optimum