Leistungssport und Talentförderung ist ein wichtiger Teil der Arbeit im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. Der BTV unterhält zudem in Nürnberg einen Bundesstützpunkt Triathlon.

Ein Saisonhöhepunkt für die deutschen Kurzdistanz-Athletinnen und –Athleten steht an: Bei den Europameisterschaften auf der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) in München hoffen die elf Sportlerinnen und Sportler der DTU ab Freitag bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden zu können. Die EM-Wettbewerbe im Einzel für Frauen und Männer sowie der Mixed-Relay-Wettbewerb finden im Rahmen der European Championships statt.

Den Auftakt beim Heimspiel in München machen am Freitag (12. August) die Frauen. Ab 17.15 Uhr heißt es für Laura Lindemann, Anabel Knoll, Lisa Tertsch, Marlene Gomez-Göggel, Annika Koch und Nina Eim nicht nur das besondere Flair einer Heim-EM aufzusaugen, sondern sich vor allem auch bestmöglich in Szene zu setzen.
Neben der Olympia-Achten und Deutschen Meisterin Lindemann hat aus deutscher Sicht vor allem Lisa Tertsch gute Aussichten auf eine Top-Platzierung. Die 23-Jährige belegte beim Rennen der World Triathlon Championships Series (WTCS) in Hamburg im Juli Rang drei über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) und zeigte drei Wochen vor der EM mit Rang zwei beim Weltcup in Pontevedra (Spanien), dass auch auf der Olympischen Distanz mit ihr zu rechnen ist.

Koch reist als U23-Vize-Europameisterin und WM-Dritte auf der Olympischen Distanz nach München und auch Anabel Knoll hat dieses Jahr einige Top-Ten-Resultate in WTCS-Rennen auf der Sprintdistanz erreicht.

Im Kampf um die Medaillen mitmischen werden Rachel Klamer (Niederlande), Olympia-Vierte von Tokio, Cassandre Beaugrand (Frankreich), Gewinnerin des Rennens WTCS-Rennens in Leeds dieses Jahr, ihre Landsfrau Leonie Periault, Non Stanford (Großbritannien), Siegerin des WTCS Rennens in Hamburg 2019, oder Petra Kurikova (Tschechien), Erste des Weltcups in Pontevedra.

Rennen der WTC-Series in Hamburg am 9. bzw. 10 Juli 2022 © DTU/Steffen Hoffmann

Fünf deutsche Männer gegen starke internationale Konkurrenz

Die deutschen Männer kämpfen am Samstag ab 16:00 Uhr um Top-Platzierungen. Neben Lasse Lührs, dieses Jahr zweimal in den Top-Ten bei Rennen der WTC-Serie, sind dies Lasse Priester, im vergangenen Jahr Sieger des Weltcups in Karlsbad über die Olympische Distanz, Tim Hellwig, U23-Vize-Weltmeister über die Olympische Distanz 2021, Olympia-Starter Jonas Schomburg sowie Jannik Schaufler.

Die deutschen Männer müssen sich mit starker internationaler Konkurrenz auseinandersetzen. Für Frankreich starten unter anderem Léo Bergere, zuletzt einige Male auf dem Podium in der WTC-Serie, und Vincent Luis, Weltmeister 2020, für Belgien Marten Van Riel und Jelle Geens, für Spanien Sergio Baxter Cabrera, Sieger des Weltcups in Pontevedra, und Mario Mola, dreimaliger Weltmeister auf der Kurzdistanz. Zudem sind mit Max Studer (Schweiz) der Olympia-Neunte und mit Vasco Vilaca (Portugal) der Vize-Weltmeister von 2020 am Start. 

Große Chance Mixed Relay 

Im die Europameisterschaften abschließenden Mixed-Relay-Wettbewerb holte Deutschland bei den vergangenen beiden Europameisterschaften jeweils die Silbermedaille. Top-Favorit auf den Titel ist Weltmeister Frankreich. Das deutsche Team gewann das Mixed-Relay-Rennen in diesem Jahr in Leeds und belegte in Hamburg – trotz zweier Zeitstrafen – Rang drei.

Für Deutschland starten Laura Lindemann, Nina Eim, Simon Henseleit und Valentin Wernz.

Zeitplan

  • Frauen: Freitag, 12. August, 17:15 Uhr, ab ca. 17.05 Uhr in der ARD
  • Männer: Samstag, 13. August, 16:00 Uhr, ab ca. 16 Uhr im ZDF
  • Mixed Relay: Sonntag, 14. August, 18:00 Uhr, ab ca. 17.45 Uhr in der ARD

Text: DTU; Fotos: DTU/Steffen Hoffmann

„Überragend, dass mir das hier zu Hause gelingt“, sagte Simon Henseleit zu seinem Sieg beim Rennen der 1. Triathlon Bundesliga am Sonntag: „Das ist auf jeden Fall eines der bisherigen Top-drei-Ergebnisse meiner Karriere.“ Der seit acht Jahren in Nürnberg lebende U23-Europameister hatte sich bei dem aus einem Prolog (250 m Schwimmen, 6,1 km Radfahren, 1,5 km Laufen) und einem zwei Stunden später folgenden Verfolgungsrennen (500 m Schwimmen, 12,2 km Radfahren, 3,5 km Laufen) bestehenden Wettkampf schon im Prolog einen Vorsprung von 22 Sekunden herausgearbeitet. Den verteidigte der für sein starkes Radfahren bekannte Athlet in der Verfolgung und siegte vor Wernz und Vogel.

Für das hep Team SUN, für das Henseleit startet, sah es damit lange sogar nach dem ersten Sieg in der Geschichte der 1. Triathlon-Bundesliga aus. Am Ende gelang der Mannschaft mit Rang zwei das dritte Podium in diesem Jahr. Den Sieg trug erneut das EJOT Team TV Buschhütten davon, das nach drei Siegen aus vier Rennen nun mit 78 Punkten ganz oben steht. Auf Rang zwei folgt der Titelverteidiger Hylo Team Saar. Die Saarländer, die mit zwei Erfolgen in die Saison gestartet waren, erreichten nach Rang fünf vor drei Wochen am Schliersee nun Platz drei.

EJOT Team macht Meisterrennen spannend

Bei den Frauen gehen das EJOT Team TV Buschhütten und Triathlon Potsdam punktgleich (78 Zähler) in den fünften Saisonwettkampf am 3. September in Hannover. Allerdings hat Titelverteidiger Buschhütten die bessere Ausgangssituation aufgrund der etwas besseren Platzziffer (48 zu 58). 

Buschhütten siegte in Nürnberg durch einen „Sweep“ von Lena Meißner, Natalie Van Coevorden und Lisa Tertsch mit der Minimalplatzziffer sechs vor Potsdam (19). Rang drei in der Tageswertung ging an das Triathlon Team DSW Darmstadt und das TRO KTT 01 (jeweils 49). Beide Mannschaften erreichten damit das beste Ergebnis dieser Saison. Die Kölnerinnen machten damit in der Tabelle die drei Punkte Rückstand auf triathlon.one Witten wett. Somit ist auch im Kampf um Gesamtrang drei Spannung im Saisonfinale geboten.

Meißner war bereits im Prolog die Schnellste und konnte sich im Verfolger auf der Laufstrecke von Van Coevorden lösen. Tertsch platzierte sich als Beste der Verfolgergruppe. Für Meißner war es der zweite Bundesliga-Einzelsieg ihrer Karriere. „Ich freue mich, dass mir der Erfolg gelungen ist. Die vergangenen Wochen und Monate liefen, was die Wettkämpfe angeht, nicht immer gut für mich. Der Sieg gibt mir sehr viel Selbstvertrauen.“

Knapp 550 Triathletinnen und Triathleten im Jedermann-Rennen

Nachdem im Vorjahr coronabedingt nur die beiden Rennen der Bundesliga in Nürnberg ausgetragen werden konnten, war diesen Sommer auch ein Start von Altersklassen-Athletinnen und –Athleten über Kurz- und Sprintdistanz möglich. Von den über 400 Amateuren gingen knapp 200 Frauen und Männer bei strahlend blauem Himmel auf der beliebten Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen) an den Start.

Am schnellsten meisterte diese Herausforderung Kilian Bauer. Der Triathlet des SV Wacker Burghausen/enduranceshop bewältigte die Kurzdistanz in 1:50:29 Stunden. Damit war der Zweitliga-erfahrene Athlet nur etwas mehr als eine Minute schneller als Mattia Weßling (1:51:33). Der Starter des SSF Bonn Triathlon, ebenfalls schon in der 2. Triathlon-Bundesliga in Erscheinung getreten, hatte noch nach dem Schwimmen in Front gelegen, ehe Bauer ihn auf der Radstrecke stellte und dann auf dem abschließenden 10km-Lauf davonzog. Rang drei ging an Niklas Ludwig vom TSV Jahn Freising 1861 (1:56:26), der damit ebenfalls noch unter der Zwei-Stunden-Schallmauer blieb.

Bei den Damen setzte sich Sophia Ramsauer vom Team Wohlleben durch, die zwar hinter der späteren zweitplatzierten Belgierin Isabel Gillain vom Datagroup & Friends Endurance Team (2:21:10) aus dem Wasser kam, dann aber richtig in die Vollen ging. Vor allem auf der Radstrecke ließ Ramsauer der Konkurrenz keine Chance und feierte schlussendlich mit mehr als zehn Minuten Vorsprung ihren Sieg (2:11:06). Mit einer Zeit von 2:24:59 Stunden rundete Emma Roßdeutscher vom Team Optimum / RC Wendelstein das Frauenpodium als Dritte ab.

Die Hälfte der Distanz hatten die Athletinnen und Athleten auf der Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) zu absolvieren. Hier setzten sich Daniel Reindl vom FC Sindlbach – Triathlon (58:35 Minuten) und Franziska Richartz vom Team Fitter TEC (1:06:55) durch.Rang zwei ging an den Franzosen Amaury Parrot von adidas (1:02:19) sowie Antje Ungewickell vom Team Berlin / TuS Neukölln Berlin (1:07:45). Platz drei sicherten sich Ivan Golenko (1:02:44) und Lokalmatadorin Michelle Rosenthal (1:08:37). 

Fotos: DTU/Marcel Hilger

Das Titelrennen in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga könnte in diesem Jahr kaum spannender sein. Die Abstände an der Tabellenspitze sind sehr eng. Trotzdem kann am Sonntag (7. August) beim vierten von fünf Stopps der Serie in Nürnberg schon eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel fallen – wenn sich die derzeitigen Spitzenreiter in der Frankenmetropole durchsetzen.

Werden die Serienmeisterinnen entthront?

Bei den Frauen hat der Tabellenführer Triathlon Potsdam beim dritten Saisonrennen am Schliersee Mitte Juli durch Rang zwei zwar einen Zähler seines Vorsprungs auf Verfolger EJOT Team TV Buschhütten eingebüßt. Die Potsdamerinnen führen die Tabelle allerdings noch mit einem Zähler vor den Siegerländerinnen an. Landen sie in Nürnberg vor Buschhütten, hätten sie beste Voraussetzungen, beim Saisonfinale in Hannover (3. September) den Serienmeister Buschhütten zu entthronen. Die Buschhüttenerinnen wiederum sollten in Nürnberg besser als die Potsdamerinnen abschneiden, wenn sie ihrer imposanten Erfolgsserie den zehnten Titel in Folge hinzufügen möchten.

Mit Lisa Tertsch und Lena Meißner bietet Buschhütten zwei Athletinnen auf, die bereits in der Bundesliga Tages(einzel)siege erringen konnten. Hinzu kommt Natalie Van Coevorden (Australien), Zweite im Kraichgau 2019, und Tanja Neubert, die dieses Jahr zwei Continental-Cup-Rennen gewinnen konnte.

Potsdam will mit einer sehr jungen Mannschaft dagegenhalten, hat mit Tilda Mansson (Schweden), Jule Behrens und Julia Bröcker die Erste, Zweite und Sechste der Junioren-WM im Aufgebot. Hinzu kommt Audrey Merle, mit Frankreich in diesem Jahr Dritte bei der WM im Mixed Relay.

Am Schliersee hat triathlon.one Witten seinen Vorsprung im Kampf um Platz drei im Gesamtklassement fast verspielt. Die Konkurrenz vom TSV Amicitia Viernheim und dem TRO KTT 01 (Köln) ist bis auf zwei beziehungsweise drei Zähler an Witten herangerückt. Witten kann nun jedoch wieder Olympiastarterin Anabel Knoll aufbieten. Gute Chancen auf eine Podiumsplatzierung in Nürnberg haben auch das Triathlon Team DSW Darmstadt und das SSF Bonn Triathlon Team, bereits Dritter am Schliersee.

Kann das Hylo Team Saar kontern?

Bei den Männern hatte sich das Hylo Team Saar nach zwei Rennen (und zwei Siegen) eine gute Ausgangssituation im Meisterschaftsrennen erarbeitet. Durch Rang fünf am Schliersee verspielte der Titelverteidiger diesen Vorsprung jedoch – und hat nun zwei Zähler Rückstand auf das EJOT Team TV Buschhütten. 

Das Hylo Team Saar, dementsprechend schon zum Siegen verdammt, tritt mit Valentin Wernz, dem Deutschen Meister von 2019, und Ian Manthey (Irland), Vierter im Kraichgau, und Chris Ziehmer an. Das EJOT Team TV Buschhütten möchte mit Johannes Vogel, Dritter am Schliersee, Joao Silva, Zweiter in Berlin 2019, Max Sperl und Till Kramp den nächsten Schritt zum Titel machen.

Gute Chancen auf Rang drei hat das hep Team SUN, das unter anderem mit dem in Nürnberg lebenden Simon Henseleit antritt. Die Mannschaft aus Neckarsulm würde mit einer Podestplatzierung einen großen Schritt hin zu einem Rang unter den Top drei im Endklassement machen. Im Kampf um das

Geschwommen wird im Wöhrder See, im Anschluss geht es mit dem Rad auf einen Wendepunktkurs auf der Bundestraße 19, ehe die Laufstrecke alle entlang der Pegnitz auf einem mehrfach zu absolvierenden Rundkurs zum Hauptmarkt in den Stadtkern der Frankenmetropole führt. 

Fast 600 Altersklassenportler*innen erwartet

Neben den rund 150 Bundesliga-Profis werden fast 600 Hobby-Triathletinnen und –Triathleten erwartet, wovon über 250 die Kurzdistanz bewältigen wollen und rund 200 die auch für Rookies geeignete Sprintdistanz. Alle anderen verteilen sich auf Staffeln, die sich auf den unterschiedlichen Distanzen den Weg teilen.
Der erste Start erfolgt um 8:30 Uhr für die Kurzdistanz-Athletinnen und –Athleten, zwei Stunden später folgt der für die Startenden über die Sprintdistanz. 

Um 13:00 Uhr gehen die Bundesliga-Frauen erstmals im Rahmen des Prologs ins Wasser, der 20 Minuten danach für die Schnellsten bereits wieder vorbei ist. Die männlichen Profis absolvieren ihren Vorkampf, den die Besten in knapp 15 Minuten bewältigen dürften, um 14:00 Uhr. Das Verfolgungsrennen beginnt dann um 15:10 Uhr mit den Frauen, die Männer starten ab 16:15 Uhr.

Text: DTU; Fotos: DTU/Marcel Hilger

„Ein Triathlon bei dem der Triathlet zum Zuschauer und der Zuschauer zum Triathleten kommt“, sagt Josef Zeller zu ’seinem‘ Saturday Night Schongau Triathlon. Durch die Lage von Schwimm- Rad- und Laufstrecke mitten in und an der historischen Altstadt von Schongau ist das Zuschauen vom Ufer und der Lechbrücke aus, sowie unmittelbar an den Radhotspots, wie am Frauentor oder an der Laufstrecke am Knotenpunkt Marienplatz, bestens zu verfolgen. Während bei der zehnten Auflage des Rennens Nina Koller souverän den Meistertitel der Elite-Damen holte und das Feld mit über fünf Minuten Vorsprung regelrecht dominierte, wurde es bei den Männern eng. Innerhalb von 16 Sekunden wurden die Podiumsplätze vergeben. Am Ende hatte Stefan Betz (TG 48 Schweinfurt) die Nase vorne.

Souverän zum Sieg

„Ich hatte schon die Erwartung, ganz vorne mitzumischen“, gibt Nina Koller zu. Ganz sicher war sich die Athletin des TSV 1862 Bad Reichenhall aber nicht. Immerhin war es das erste Mal, dass sie seit 2019 einen Ausflug in die Regionalliga machte – normalerweise startet sie in der 2. Bundesliga. „Ich habe einfach probiert, von Anfang an alleine wegzukommen und zu pokern, ob sie mich mit Windschattenfahren aufholen. Hat für mich geklappt!“, strahlt sie. Schon beim Schwimmen war sie mit fast zwei Minuten Vorsprung vorne, auf dem Rad fuhr sie auch solo die schnellste Zeit. „Beim Laufen habe ich dann gesagt bekommen, dass ich fünf Minuten Abstand habe und dann bin ich es einfach nach Hause gelaufen.“ Hinter ihr erreichten Teresa Wild (La Carrera TriTeam Rothsee) und Kristina Sendel (MaliCrew e.V.) die weiteren Plätze.

Auch eine Penalty konnte Stefan Betz (in Rot) nicht aufhalten. Foto: Norbert Huhn

Eine Penalty macht es spannend

Auch Stefan Betz ging mit Siegesambitionen in das Rennen – so leicht ging es dann jedoch nicht: „Nachdem ich vorne aus dem Wasser kam, bildete sich auf dem Rad eine fünfköpfige Spitzengruppe, die richtig gut harmoniert hat. An den Anstiegen musste ich immer alles geben, um die Gruppe nicht zu verlieren. Kurz vor der zweiten Wechselzone habe ich dann nochmal Zeit an einem Anstieg verloren und bin als fünfter auf die Laufstrecke.“
Vor ihm zu diesem Zeitpunkt: Tim Frisch, Lukas Stengel, Tobias Heining und Simon Langwieser. „Nach einem Kilometer lief ich jedoch schon auf Rang drei und nach circa fünf Kilometern führte ich das Rennen an,“ erinnert sich Betz. Eine zehnsekündige Zeitstrafe machte den Einsatz jedoch zunächst zunichte und ließ Frisch und Stengel wieder vorbeiziehen. Unbeeindruckt holte der Athlet der TG 48 Schweinfurt jedoch wieder auf, zog vorbei und „brachte das Rennen kontrolliert zu Ende“, wie er sagt. Tim Frisch sicherte sich den Vize-Titel vor Lukas Stengel.

„Rennen mit Windschattenfreigabe sind eine coole Abwechslung“

Auf die Frage, was den Reiz am Start in der Elite ausmacht, antworten beide begeistert:

„An der Liga reizt mich einfach das Mannschaftsfeeling, was bei Einzelstarts fehlt. E macht halt extrem viel Spaß, gemeinsam als Mannschaft einen Wettkampf zu absolvieren und sich gegenseitig zu pushen, genauso wie auch die gemeinsame An- und Abreise, Essen gehen und vieles mehr. Es steht einfach der Spaß im Vordergrund. Und ein Rennen mit Windschattenfreigabe ist auch mal eine coole Abwechslung und so nur in der Liga möglich“, findet Stefan Betz.

Nina Koller meint: „Am Ligabetrieb ist das schöne, dass man mit der Zeit die Gesichter kennt und es doch immer wieder schön ist zusammen zu racen. Auch hat man immer sein Team dabei und steht nicht alleine da, dass macht schon nochmal mehr Spaß abseits des Rennens selber.“

Kein Triathlon Schongau 2023

Rund 250 Helfer*innen – so viele wie Starter*innen – machten das Event überhaupt erst möglich. Daneben ist ein immenser Material- und Orgaaufwand zu leisten, wie Organisator Josef Zeller darstellt. Er selbst leistet über 200 Arbeitsstunden, beantwortet zighundert Mails und Anrufe, und führt viele Gespräche mit den Genehmigungsbehörden. Für den Routinier übersteigt jedoch mittlerweile der Aufwand den Rahmen und so verkündet er nach dem Wettkampf: „Summa summarum, habe ich beschlossen keinen Schongau Triathlon mehr zu organisieren.“ – Triathlonbayern verliert damit ein stimmungsvolles und besonderes Rennen.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Foto: Privat, Norbert Huhn

Die Erfolgsbilanz des BTV-Nachwuchs in den vergangenen Wochen kann sich sehen lassen: Bei den deutschen Meisterschaften dominierten die A-Jugendlichen das Feld und belegten die ersten vier und zwei weitere Top-Ten-Plätze. Auch in der weiblichen Jugend B war ein Podium zu feiern. Beim DTU Jugendcup in Jena gab es ebenfalls Podiumserfolge samt eines Sieges. Die Trainer Stephen Bibow und Johnny Zipf sind stolz auf die „Bibowbande“, wie der Nachwuchs in Nürnberg genannt wird.

Denn die Ergebnisse der vergangenen Rennen sprechen für sich: Bei den Frauen schickt sich Anna Brugger vom ASV Triathlon Kulmbach mit Platz 3 bei den Deutschen Meisterschaften und Platz 2 beim Nachwuchs-Cup in Jena an, zu den aussichtsreichsten Talenten zu entwickeln.
Schier unschlagbar scheinen die Jungs der Jugend A. Bei den Deutschen Meisterschaften siegte Justus Oeckl (CIS Amberg), Jan Semmler (TV 48 Erlangen), Mark Bittner (Trisport Erding) und Luis Hörra (TSG 08 Roth) folgten auf den weiteren Plätzen. Damit nicht genug: mit Manuel Lessing (SV Würzburg) und Tim Semmler erreichten zwei weitere Bayern die Top-Ten.
Auch in Jena gab sich ein ähnliches Bild: Dort gewann Jan Semmler. Manuel Lessing, Luis Rühl (TSV Harburg) und Tim Semmler (TV 48 Erlangen) kamen unter die besten Zehn. „Hervorzuheben ist für mich das konstant starke Abschneiden von Jan, der ja wirklich bei allen wichtigen Rennen vorne dabei war“, sagt Trainer Stephen Bibow.

Jan Semmler siegt in Jena. (Foto: DTU/ Jan Papenfuss)

Stephen, worauf führst Du die starken Leistungen der Jugendlichen zurück?

Ich würde sagen, hier spielt das gute und konstant arbeitende Team am BSP Nürnberg eine erhebliche Rolle. Angefangen bei Teresa Knoll, die den LK2 soweit aufgebaut hat, dass Athletinnen und Athleten den Weg zum Sport und zu uns finden. Damals wurden schon die Türen für Tim und Jan, Mark, Justus und auch Ben geöffnet. So bekam ich überhaupt die Chance, solch eine hervorragende Gruppe in Nürnberg betreuen zu können. Dass das so gut funktioniert, dafür bin ich sehr dankbar.

Natürlich haben wir auch konsequent an einem sinnvollen Training und Trainingsaufbau gearbeitet, der individuelle Voraussetzungen sehr stark beachtet. Dazu kommt die Eigendynamik der Gruppe. Im Training ist das gegenseitige „Pushen“ ein wichtiges Element, zumal alle auf ähnlichem Leistungsstand sind und sich gegenseitig motivieren. Bemerkenswert ist, dass das Niveau der gesamten Gruppe schon sehr hoch ist und sie durchaus auch im Juniorenbereich schon konkurrenzfähig sind, wie man am Ergebnis des Nachwuchs-Cups in Forst sehen kann.

Was würdest Du Dir für die weitere Entwicklung des BSP Nürnberg und der Bibowbande wünschen?

Ersteinmal wünsche ich mir, dass die Zusammenarbeit weiterhin so gut funktioniert, wie derzeit und das unser Team genau so bleibt.

Daneben hoffe ich eine noch engere Zusammenarbeit mit den Vereinen aufbauen zu können, um auch Athletinnen und Athleten, die nicht zu uns kommen können oder wollen, zu Hause fördern und entwickeln zu können. Das klappt natürlich nur dann, wenn die Vereine auch Bereitschaft zur Zusammenarbeit zeigen. Eine gute und starke Jugendarbeit und starke Vernetzung der Partner in den Vereinen und bei uns im Verband ist einfach essenziell zur Gewinnung von Talenten. Diese Vernetzung zu stärken und dort einen Akzent zu setzen, das wäre mein größter Wunsch!

Johnny, Du ergänzt seit eineinhalb Jahren das Trainerteam am BSP Nürnberg. Wie hat sich nach Deinem Wechsel vom Athlet zum Trainer Deine Sicht der Dinge verändert und wie fühlt es sich an, den Erfolg auf der anderen Seite mitzutragen?

Die Arbeit am BSP macht mir mittlerweile sehr viel Spaß. Anfangs war es sicher nicht einfach, nach über 17 Jahren Leistungssport. Im zweiten Jahr habe ich jetzt deutlich mehr Sicherheit bezüglich meiner Einschätzung was die Sportler*innen angeht. Es gibt immer noch viele Dinge, die ich aus meiner aktiven Zeit auf die „Bande“ projizieren kann. Aber ich habe auch gelernt, dass alle individuell sind und man den Athletinnen und Athleten die Freiheiten geben muss sich auch individuell zu entwickeln. 

Eigene Erfolge und die Erfolge aus der Gruppe lassen sich natürlich nur bedingt vergleichen. Selber war ich zu 100% akkurat und habe dem Sport alles untergeordnet, was die Erfolge dann sehr besonders macht. 

Diesen Druck sollen junge Heranwachsende noch nicht spüren, sondern Stück für Stück durch viel Struktur im Alltag, Schule und Leistungssport hineinwachsen. Der Spaß spielt noch eine große Rolle. Auch wenn Erfolge für mich temporär nicht an erster Stelle stehen, habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut. Vor allem aber weil hinter jedem Erfolg eine individuelle Geschichte der letzten zwei Jahre steckt, die ich natürlich kenne.   

Justus, Du hast Dich gegen drei Teamkameraden im Kampf um den Sieg durchgesetzt. War es einfacher oder schwerer als gegen Konkurrenz, die man nicht so gut kennt?

Man weiß natürlich besser über die Stärken und Schwächen der Konkurrenten bescheid, wenn man jeden Tag zusammen trainiert und über die Jahre hinweg die Rennen beobachtet. Deshalb wusste ich, dass ich mich im Endspurt wahrscheinlich durchsetzten kann. Das macht die Entscheidungen im Rennen einfacher, auch wenn man natürlich immer überrascht werden kann.

Was sind Deine Ziele?

Mein Hauptziel für die nächste Saison ist vor allem mein Schwimmniveau zu verbessern, damit ich mich nicht immer nur durch das Laufen retten muss.

Anna, du kommst ursprünglich vom Schwimmen und fasst gerade erfolgreich Fuß im Triathlon. Was gefällt Dir am Dreisport?

Von den drei Disziplinen gefällt mir Schwimmen am meisten, da ich vom Schwimmen komme. Da jetzt aber noch Laufen und Radfahren hinzukommen, ist das ganze abwechslungsreicher und macht mir somit viel mehr Spaß, als das Schwimmen alleine. Außerdem muss man eine Disziplin nicht zu 100% können, da man den Rückstand in den anderen Disziplinen aufholen kann.

Wie fühlte sich der Zieldurchlauf bei der DM an?

Der Zieleinlauf hat sich toll angefühlt, einerseits weil ich es geschafft hab ins Ziel zu kommen und andrerseits wusste, einen Podestplatz erreicht zu haben.

Fotos: Rouven Oeckl, DTU/ Jan Papenfuss

Die Deutsche Triathlon Union nominierte in dieser Woche je fünf Athletinnen und Athleten für die Europameisterschaften im Triathlon auf der Olympischen Distanz, die im Rahmen der European Championships vom 11. bis 21. August in München stattfinden.

Neben Olympia-Starterin Anabel Knoll vertreten die deutschen Farben auch die Olympia-Achte und aktuelle Deutsche Meisterin auf der Sprintdistanz, Laura Lindemann, Lisa Tertsch, Annika Koch und Marlene Gomez-Göggel. Bei den Männern hoffen Lasse Lührs, Lasse Priester, Olympia-Starter Jonas Schomburg sowie Jannik Schaufler im Kampf um die Medaillen mitmischen zu können.

„Ich bin super happy, dass die Nominierung am Ende geklappt hat und freue mich wahnsinnig bei meinem Heimrennen an den Start zu gehen. Ich glaube die Stimmung vor Ort wird richtig cool und ich hoffe, dass auch einige bekannte Gesichter vor Ort sein werden!“, reagiert die Ingolstädterin, die in Nürnberg trainiert, auf die Nachricht.

Anabel Knoll bei den Olympischen Spielen in Tokyo

„Wir sind froh, dass wir nach einer leistungssportlichen Durststrecke nun bei unserem Heimspiel in München eine leistungsstarke Mannschaft entsenden können“, sagt DTU-Sportdirektor Jörg Bügner und fügt an: „Unsere Athletinnen und Athleten werden selbstbewusst an den Start gehen, denn sie haben in den vergangenen Wochen und Monaten starke Ergebnisse in Rennen gegen die Besten der Welt erzielt. Dies stimmt uns zuversichtlich für die Europameisterschaften und lässt uns auf starke Auftritte hoffen.“

Das Rennen der Frauen findet am Freitag, 12. August, um 17:15 Uhr statt. Die Männer sind einen Tag später um 16:00 Uhr dran. Am Sonntag, 14. August, folgt dann noch das Rennen im Mixed Relay (18:00 Uhr) mit zwei deutschen Athletinnen und zwei deutschen Athleten. Im Mixed Relay gewann Deutschland bei den vergangenen beiden Europameisterschaften jeweils die Silbermedaille.

Fotos: Carla Nagel, privat

Im polnischen Olsztyn fanden am gestrigen Samstag die Europameisterschaften über die Supersprint-Distanz statt. Für deutsche Athletinnen und Athleten gab es überragende acht Mal Edelmetall, darunter fünf Titel. Im Elite-/U23-Bereich gingen sogar drei der vier Goldmedaillen nach Deutschland. Eine davon ging nach Bayern: Simon Henseleit, Athlet des Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg, errang den EM-Titel in der U23. Im Gesamtklassement der Elite-Starter wurde der gebürtige Schongauer darüber hinaus Fünfter.

Simon Henseleit im Sprint gegen Simon Westermann

Bereits am Freitag erreichte Henseleit im Vorlauf nach einem Zielsprint gegen den Schweizer Simon Westermann Platz Drei. Am Tag darauf gelang ihm dann sein bisher wohl größter Erfolg, zu dem er meint: „Es war ein Top-Rennen. Ich kann es noch nicht fassen, dass ich U23-Europameister geworden bin. Es lief von Anfang an. Ich bin vorne mitgeschwommen, habe versucht das Rennen auf dem Rad zu bestimmen und konnte als Erster auf die Laufstrecke gehen. Ich habe mich dann dort festgebissen und hatte sogar noch ein paar Körner für den Sprint um Platz fünf übrig.“

Darüber hinaus sicherte sich Valentin Wernz in der Hauptklasse seinen ersten EM-Titel und feierte damit nach einem nicht optimal verlaufenen Jahr 2021 einen starken Erfolg. Im Eliterennen der Frauen gab es einen deutschen Doppelsieg durch Nina Eim, die sich erstmals eine europäische Krone aufsetzte, und Lena Meißner. Eim setzte sich bei dem über zwei Runden (Vorlauf und Finale) über jeweils 300 Meter Schwimmen, 8 Kilometer Radfahren und 2 Kilometer Laufen ausgetragenen Titelkämpfen in 25:12 Minuten mit vier Sekunden Vorsprung vor Meißner durch. Die Erlangenerin Tanja Neubert erreichte Platz 30 im Gesamtklassement und Rang 19 in der U23-Wertung.

Gold für Nachwuchs-Staffel und Para-Triathlon-Ass


Im Juniorenbereich gewann Deutschland zum dritten Mal in Folge den Titel im Mixed Relay. Jaspar Ortfeld, Julia Bröcker, Fabian Schönke und Jule Behrens gewannen vor Frankreich und den Briten.
Der zweimalige Paralympics-Sieger Martin Schulz fügte seiner beeindruckend sportlichen Vita einen weiteren Erfolg hinzu und sich sicherte sich in Olsztyn den Europameistertitel in der Startklasse PTS5. Es ist sein insgesamt zehnter EM-Titel. 

Die Ergebnisse finden Sie hier.

Fotos: Sven Seele

Zwischen 23. und 25. Juni 2022 finden in Berlin die Finals statt. Ein echtes Wettkampf-Highlight. Dort werden neben zahlreichen anderen Rennen die Deutschen Meisterschaften der Elite auf der Sprintdistanz in einem gemeinsamen Wettbewerb mit dem Wettkampf der 1. Bundesliga ausgetragen. Zehn Startplätze (weiblich/männlich) werden in diesem Rennen für Athletinnen oder Athleten vergeben, die nicht in einem Bundesligateam starten.

Die Bewerbung für einen Startplatz erfolgt zunächst ausschließlich über den BTV. Die Startplätze werden final durch das stimmberechtigte Gremium des DTU-Leistungssportausschusses vergeben. Athleten oder Athletinnen, die im Rahmen dieser Startplätze bei den Deutschen Meisterschaften starten, werden für ihren Erstverein gemäß Startpass gewertet und finden keinen Eingang in die Tagesergebnisse der 1. Bundesliga, auch wenn sie einem Bundesligateam angehören.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Bewerbungsschluss ist Donnerstag, der 09.06.2022.

Der DTU-Leistungssportausschuss entscheidet bis Dienstag, am 14.06.2022 über die Startplatzvergabe und orientiert sich dabei an den folgenden Voraussetzungen:

  • Athlet*innen, die den Jahrgängen 2004-1999 angehören (Junioren/U23);
  • Athlet*innen, die im Jahre 2022 KEINEM Team der 1. Bundesliga angehören;
  • Maximal jeweils zwei Athlet*innen dürfen dem gleichen Bundesligateam (1. Bundesliga) angehören;
  • Bundeskaderathlet*innen (OK/PK/NK1 (U23)), die 2022 einem Bundesligateam (1. Bundesliga) angehören, werden nur im Einzelfall berücksichtigt, wenn die Mannschaftsmeldung des Bundesligateams bereits alle anderen Bundeskader enthält.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Foto: Lisa Heinrichs

„Die Stimmung nach dem Wettkampf war extrem gut“, freut sich Trainer Stephen Bibow. Kein Wunder – besonders die Athleten der Jugend A lieferten beim DTU Nachwuchscup in Forst starke Leistungen ab und dominierten das Feld.

„Tiptop“, fasst der Trainer das Ergebnis der Jugendlichen in aller Kürze zusammen. Die bayerischen Athleten belegten in ihrer Klasse Platz eins bis vier: Tim Semmler siegte vor Justus Oeckl, Jan Semmler und Manuel Lessing. Das starke Ergebnis komplettierten Luis Rühl auf Rang acht, Mark Bittner (10.) und Luis Hörra (15.). Auf der Radstrecke bildeten sich zwei Gruppen. Die bayerischen Athleten schafften es, auch dank der starken Führungsarbeit von Luis Hörra von der zweiten an die erste Gruppe heranzufahren. So gingen alle in der Spitze auf die Laufstrecke, wo sich recht schnell eine bayerische Dreiergruppe bildete, die den Sieg dann auch unter sich ausmachte. Luis Rühl rollte das Feld dann noch von hinten auf – eine starke Leistung als Jüngerer im Feld.

Bei den Junioren konnte Jan Pluta nach gesundheitlicher Durststrecke wieder am Start stehen. Kleinere Probleme in der Wechselzone kostete ihn zwar den Anschluss an die erste Radgruppe, das Ergebnis des Rennens war dennoch mit Platz elf ein Gutes.

Starkes Team-Ergebnis auch in anderen Klassen

In der Jugend A bzw. Juniorenklasse belegten Isabel Altendorfer und Sarah Walter jeweils Platz 6. „Isabel hat sich im Rennen wirklich verausgabt und trotz der vielen Verfolgerinnen an ihren Fersen einen kühlen Kopf bewiesen“, lobt Stephen Bibow. „Sarah meisterte ihre allererste Sprintdistanz herforragend. Sie bringt viel Talent mit und ich bin gespannt auf ihre weitere Entwicklung.“

Anna Brugger schwamm zwar als eine der wenigen Athletinnen der Jugend B ohne Neoprenanzug, kam dennoch als Erste aus dem Wasser. Die Radstrecke beendete sie auf Platz zwei liegend und gewann mit gutem Lauf das Rennen der Jugend B. „Ich freue mich über Annas Erfolg“, sagt der Trainer. „Als Quereinsteigerin vom Schwimmen würde ich mich freuen, wenn sie weiterhin im Triathlon Spaß findet und auch dort Erfolge sammeln kann!“ Charlotta Bülck belegte einen hervorragenden 8. Platz bei ihrem ersten Triathlonrennen überhaupt.

Moritz Hartmann war schnellster bayerischer Athlet in der Jugend B auf Platz 11 und zeigte ein solides Rennen in sehr starkem Feld.

„Es war ja für viele der erste Triathlon der Saison und für einige Athletinnen und Athleten überhaupt das erste nationale Rennen ihrer jungen Karrieren. Gerade deshalb bin ich mit den Leistungen meiner LK2- Athletinnen und Athleten extrem zufrieden. Alle haben an diesem Tag ihre beste Leistung gezeigt und bis zur Ziellinie gekämpft. Wir haben, denke ich, gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen,“ schließt Landestrainerin Teresa Knoll die Analyse ab. „Damit nehmen wir die Deutschen Meisterschaften in vier Wochen fest ins Visier und wollen bis dahinnoch einiges herausholen!“

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Fotos: DTU/ Jan Papenfuss & BTV Teresa Knoll/ Stephen Bibow

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) zeigt die Rennen des DTU-Jugendcups in Forst am Sonntag von 9 bis 12 Uhr im Livestream auf ihrem Instagram-Live-Kanal (@triathlondeutschland) und auf ihrem Youtube-Kanal (@triathlondeutschland)Der dreieinstündige Stream startet um 9 Uhr mit dem Rennen der Junioren. Es folgen die Wettbewerbe der Jugend A, Juniorinnen/Jugend A weiblich sowie der Jugend B männlich und weiblich. Neben Rennaction wird es auch Interviews mit Topathletinnen und Topathleten sowie Landestrainern geben.

Die DTU zeigt nicht nur die Entscheidung im Kampf um die Siege in den einzelnen Altersklassen. Dank drei Kameras an unterschiedlichen Standorten wird es Livebilder von allen Athletinnen und Athleten geben. Es sind also auch die Sportlerinnen und Sportler, die keine Topplatzierungen erreichen, mehrfach während ihres Rennens im Bild zu sehen.

So kannst du das Rennen verfolgen

Um die Rennen auf Youtube zu sehen, reicht es, Triathlondeutschland auf Youtube (oder in einer Suchmaschine) zu suchen. Ein Youtube-Konto ist keine Voraussetzung. 

Anders ist dies bei Instagram, hier ist ein Konto Voraussetzung. Wie man ein Konto bei Instagram eröffnet, erfährt man hier. Dann einfach der Deutschen Triathlon Union (@triathlondeutschland) auf Instagram folgen, am Sonntag ab 9 Uhr Instagram öffnen, dann sieht man oben in der Story-Leiste, dass die Deutsche Triathlon Union ein Livevideo zeigt. Einfach draufklicken – und schon ist man live dabei.

Text: DTU/Thorsten Eisenhofer; Foto: DTU/Jan Papenfuss