Hier finden Sie die Nachrichten aus dem Präsidium, offizielle Informationen oder Nachrichten von Dach- und Partnerverbänden.

Auch 2025 war für den bayerischen Triathlon ein Jahr, in dem viele Ziele erreicht wurden. Triathlonbayern war wieder vielfältig und breit aufgestellt, der Rennkalender war so dicht gepackt wie ein Radständer in der Wechselzone. Athletinnen und Athleten konnten vom Swim&Run zu Jahresbeginn über Duathlons und Cross-Duathlons bis hin zu Triathlon-Wettbewerben auf allen Distanzen aus dem großen und attraktiven Angebot wählen. Daneben bieten die Vereine im Verbandsgebiet schier unendliche Möglichkeiten gemeinsam aktiv zu sein. Wer 2025 in Bayern Triathlon machen wollte, hatte garantiert keine Langeweile – höchstens müde Beine.

Ein Verband in Bewegung

Über 4.000 Startpassinhaberinnen und Startpassinhaber waren in der Saison in Bayern registriert. Über 370 lizenzierte Trainerinnen und Trainer sorgen dafür, dass Athleten aller Leistungsstufen in den Vereinen und Gruppen betreut sind. Doch nicht nur im Alltäglichen Trainings- und Wettkampfbetrieb wurde viel geleistet. Auch im Spitzenbereich: Bei Meisterschaften glänzten bayerische Athletinnen und Athleten nicht nur in der Elite, sondern auch in den AKs.

Ein Bereich, in dem sich aktuell besonders viel tut, ist der Para Triathlon. Valentin Hanzer stand bei mehreren Weltcups auf dem Podium, Anja Renner und Guide Maria Paulig holten bei der WM in Wollongong eine Medaille. Und als bekannt wurde, dass 2026 ein World Triathlon Para Cup am Tegernsee stattfinden wird, war klar: Bayern ist beim Thema Inklusion nicht nur dabei, sondern vorneweg.

Nachwuchs und Jugend: Volle Energie voraus

Der BTV Memmert Nachwuchscup führte auch 2025 durch ganz Bayern: vom Cross-Duathlon in Deining bis zum großen Finale in Harburg, wo trotz Regens die Begeisterung überwog. Über 100 junge Talente stellten sich beim Kadertest in Nürnberg den Disziplinen Schwimmen und Laufen. Viele von ihnen schafften es im Jahresverlauf auf Podeste.
Bei der Junioren-WM in Wollongong sorgten Carlotta Bülck und Kjara Reckmann mit Top-Ten-Platzierungen für Furore, während die Team-Leistungen bei den  Deutschen Meisterschaften für gleich vier Mannschaftstitel sorgten.
Dabei blieb auch die Freude am Sport im Fokus: Der Verband diskutierte beispielsweise beim Thementag, wie Kinder spielerisch trainieren können, ohne dass der Spaß verloren geht.

Schulsport: Wenn Triathlon schulfrei macht

Im Schulsport herrschte 2025 regelrecht Festivalstimmung. Beim Erlanger Schülertriathlon gingen über tausend Kinder an den Start und bekamen obendrein schulfrei. Auch in Fürth und Höchstadt waren die Schülertriathlons ausgebucht und sorgten für Begeisterung auf den etwas anderen Pausenhöfen. Viele weitere bayerische Schulen nutzten die Zeit vor den Ferien, um Triathlon in die Schulen zu bringen. Sogar ein inklusives Schul-Event gab es. Das Apian-Gymnasium Ingolstadt vertrat Bayern beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“.

Blick auf ein Schwimmbad mit bunten Luftballons und jungen Sportlern

Community und Nachhaltigkeit: Gemeinsam stark

Über den Wettkampfbetrieb hinaus stellte der BTV weiterhin die Themen Gemeinschaft und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt.

Das beginnt schon im Kinder- und Jugendalter, wo die Nachwuchs-Camps für vereinsübergreifende Freundschaften, Zusammenhalt und Freude am Sport stehen und damit eine Basis für nachhaltige Sportbegeisterung, gegenseitige Fairness und Zusammenhalt sorgen.

Mit dem Programm „Community-Events“ konnten Vereine Unterstützung für offene Trainingstage und gemeinsame Aktionen erhalten. Das Ergebnis: volle Strecken, fröhliche Gruppenfahrten und jede Menge Vereinsleben. Besonders beliebt war das Community-Event am Brombachsee – kurz darauf war der dortige Triathlon komplett ausgebucht.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit ging es voran. Weitere organisatoren konsultierten den BTV-Leitfaden für umweltfreundliche Veranstaltungen, dachten darüber nach, ihre Events ökologischer und sozialer zu gestalten und erlangten das Nachhaltigkeitslabel.

 

Euch in den Vereinen und Abteilungen wünchen wir einen guten Rutsch in ein Jahr voller Energie, Tatkraft und Enthusiasmus!

Fotos: DTU/ Winni Penno

Liebe Freundinnen und Freunde des Triathlons,

ein ereignisreiches Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Wir blicken mit Stolz und Dankbarkeit auf die vergangenen Monate zurück.

Mit rund 80 Rennen in ganz Bayern und einigen spannenden neuen Wettkämpfen war für jede und jeden etwas dabei. Dazu kamen Wettkampfhöhepunkte wie die Deutsche Meisterschaft Jugend A und Junioren am Rothsee oder die DACH-Meisterschaften im Para Triathlon in Schweinfurt. Dort und auch international haben unsere Para-Athleten begeistert – allen voran Valentin Hanzer, der einen echten Senkrechtstart hingelegt hat.

Auf internationalem Parkett haben unsere Athletinnen und Athleten auch 2025 geglänzt: Bei der Junioren-Europameisterschaft in Melilla glänzten Luis Rühl (TSV Harburg) und Carlotta Bülck (TV 1848 Erlangen) mit herausragenden Top-5-Platzierungen. Und auch unsere Altersklassen-Athletinnen und -Athleten haben bei Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften mit großartigen Leistungen für Aufsehen gesorgt.

Auch im Nachwuchsbereich gibt es Grund zur Freude: Die Schulsportevents boomen wie nie zuvor, und unsere Kinder- und Jugendcamps bleiben ein Erfolgsmodell, das viele junge Talente für den Triathlon begeistert.

Besonders freut uns, dass Simon Henseleit, erfolgreicher Athlet, nun als Teil unseres Trainer-Teams sein Wissen an die nächste Generation weitergibt.

All das zeigt: Triathlon in Bayern lebt und wächst weiter!

Wir danken Euch dafür: den Athletinnen und Athleten, Vereinen, Trainerinnen und Trainern, Bezirken, Helferinnen und Helfern sowie Partnerinnen und Partnern für Eure Leidenschaft und Euer Engagement.

Mit viel Vorfreude blicken wir ins neue Jahr und freuen uns auf weitere packende Wettkämpfe, starke Leistungen und viele gemeinsame Momente.

Wir wünschen Euch und Euren Familien frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen sportlich erfolgreichen Start ins Jahr 2026!
Herzliche Grüße im Namen des gesamten Präsidiums

Gerd Rucker

Luca ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der bayerischen Triathlon-Community . Er ist aktiver Sportler, vor allem aber engagierter Trainer, Mitarbeiter im Verein und verlässlicher Ansprechpartner im Kinder- und Jugendtraining vor Ort. Nach einem schweren Unfall im April 2025 hat sich Lucas Leben schlagartig verändert. Seitdem ist er von der Brust abwärts querschnittsgelähmt und steht vor großen körperlichen und finanziellen Herausforderungen. Aktuell kämpft er sich mit derselben Disziplin und Willenskraft, die ihn zuvor im Sport ausgezeichnet haben, durch seine Rehabilitation.

Freunde und Wegbegleiter haben die Spendenaktion „Gemeinsam für Luca“ ins Leben gerufen, um ihn auf diesem Weg zu unterstützen – für notwendige Therapien, Reha-Maßnahmen und Hilfsmittel, die ihm mehr Selbstständigkeit und Perspektive ermöglichen sollen.

Wir wünschen Luca viel Kraft und Zuversicht für seinen weiteren Weg.

Weitere Informationen zur Spendenaktion finden sich unter:
https://www.gofundme.com/f/gemeinsam-fuer-luca

Für die Saison 2026 kann ab sofort das Zweitstartrecht beantragt werden. Dieses bietet Athletinnen und Athleten die Möglichkeit, in einer deutschen Triathlon-Liga für einen anderen Verein zu starten, unabhängig davon, bei welchem Verein der DTU-Startpass geführt wird.

Zu beachten ist: Das Zweitstartrecht kann pro Saison nur einmal vergeben werden und gilt ausschließlich für einen einzigen weiteren Verein. Gleichzeitig darf in der laufenden Saison nur für ein Team in den Ligen gestartet werden – entweder für den Erst- oder den Zweitverein. Der Antrag muss vollständig online eingereicht und bis spätestens 30. April von beiden beteiligten Vereinen freigegeben sein. Erst nach dieser Freigabe erfolgt die endgültige Genehmigung durch die Deutsche Triathlon Union. Mit der Erteilung des Zweitstartrechts erlischt automatisch das Startrecht für den Erstverein in allen Ligamannschaften für den Rest des Jahres.

Details zur Beantragung gibt es bei der DTU (Link).

Foto: Julian Rohn

Ingolstadt, 8. November 2025– Der Bayerische Triathlon-Verband (BTV) lud am Wochenende zum Verbands- und Thementag 2025 in Ingolstadt ein. Zahlreiche Vereinsvertreterinnen und -vertreter, Funktionsträgerinnen und Funktionsträger sowie Gäste aus Sport, Politik und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und den Weg für die Zukunft des bayerischen Triathlonsports zu ebnen.

Gruppenbild mit drei Männern

Prof. Dr. Martin Engelhardt (llinks), Gerd Rucker (mitte), Jörg Ammon (rechts)

Mit dem Präsidenten des Bayerischen Landessportverbands (BLSV), Jörg Ammon, und dem Präsidenten der Deutschen Triathlon Union (DTU), Prof. Dr. Martin Engelhardt, konnte der BTV zwei hochrangige Gäste begrüßen. Beide unterstrichen in ihren Grußworten die gesellschaftliche Bedeutung des Sports aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Jörg Ammon betonte die Relevanz der Zustimmung zur Olympiabewerbung und attraktiver Veranstaltungen in Bayern und sprach über deren nachhaltigen Einfluss auf die Sportentwicklung im Freistaat. Sie seien, so Ammon, nicht nur Motor für den Spitzensport, sondern auch Antrieb für Ehrenamt, Vereinsentwicklung und Sportinfrastruktur.
Prof. Dr. Martin Engelhardt widmete sich in seinem Beitrag unter anderem der gesundheitlichen Bedeutung des Sports für Kinder und Jugendliche sowie der Rolle des Ehrenamts in einer Zeit des Wandels. Er sprach über die Notwendigkeit, den Sport stärker in den Alltag des Nachwuchses integrieren und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Bewegung und Bildung gleichermaßen fördern.

Präsidium bestätigt; neue Regelbeauftragte Süd

Im Mittelpunkt des Verbandstags stand die turnusmäßige Wahl des Präsidiums. Die Delegierten sprachen dem bisherigen Vorstand mit überwältigender Mehrheit das Vertrauen aus und bestätigten ihn in unveränderter Besetzung für weitere vier Jahre. Damit setzt der Verband auf Kontinuität und Stabilität. Lediglich im Bereich des Regelwesens gab es eine Veränderung: Der bisherige Regelbeauftragte Süd, Stefan Langer, stand nach langjährigem Engagement nicht mehr zur Wiederwahl. Seine Nachfolge tritt Michaela Bock, bisherige Kampfrichterkoordinatorin, an. Sie wurde von den Delegierten einstimmig gewählt. Stefan Langer wurde mit großem Dank für seine Arbeit verabschiedet, bleibt dem BTV als Mitglied des Verbandsgerichts und Kampfrichter aber erhalten.

In seiner Ansprache skizzierte Präsident Gerd Rucker die Schwerpunkte der kommenden Legislaturperiode. Im Mittelpunkt stehen die konsequente Weiterentwicklung der digitalen Strukturen, eine noch stärkere Präsenz des bayerischen Triathlons in der Öffentlichkeit sowie die Förderung eines Sports, der Nachhaltigkeit, Inklusion und Offenheit lebt. Der Verband wolle, so das gesamte Präsidium, den Vereinen und Veranstaltern weiterhin verlässlicher Partner sein und den Sport in Bayern so mitgestalten, dass er für alle Altersgruppen und Leistungsniveaus zugänglich bleibt.

 

Blick in Seminarraum

Mit über 60 Gästen war der Verbandstag gut besucht.

Verdiente Ehrenamtliche wurden geehrt

Ein Höhepunkt des Verbandstags war die Ehrung langjährig engagierter Mitglieder. Helmut Dorsch wurde für seinen unermüdlichen Einsatz als Veranstalter ausgezeichnet. Er unterstützt seit Jahren immer wieder spontan Traditionswettkämpfe und trägt damit wesentlich zum Erhalt der bayerischen Triathlonlandschaft bei. Harald Kaunz, Vereinsvorsitzender und Veranstalter, erhielt eine Ehrung für seine Verdienste um den Nachwuchssport und seine Unterstützung bei der Auswertung des BTV Memmert Nachwuchscups. Ebenfalls geehrt wurde Ingo Macher, der seit vielen Jahren die Triathlonliga Bayern mitgestaltet und wesentlich zu deren Organisation und Erfolg beiträgt.

Thementag zog Interessierte an

Neben den verbandspolitischen Themen bot der Thementag ein vielseitiges Programm mit Workshops, Diskussionsrunden und Fachforen. Themen wie nachhaltige Veranstaltungsplanung, moderne Kommunikationswege und aktuelle Tipps für Training im Kinder- und Jugendbereich sowie für Frauen in der Peri- und Postmenopause stießen auf großes Interesse. Gut besucht waren auch das Veranstalter- und das Kampfrichtertreffen, bei denen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Wettkampfbetrieb erörtert wurden. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, um sich zu vernetzen und Impulse für ihre Vereinsarbeit mitzunehmen. Die positive Resonanz zeigte, dass der gemeinsame Austausch über alle Ebenen hinweg ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung des Triathlons in Bayern bleibt.

Am Ende des Tages zog BTV-Präsident, Gerd Rucker, ein positives Fazit. Der Verbandstag habe gezeigt, dass der bayerische Triathlonsport auf einem starken Fundament stehe und mit Zuversicht in die kommenden Jahre blicken könne. Mit einem engagierten Präsidium, motivierten Ehrenamtlichen und einer lebendigen Vereinslandschaft sei der BTV bestens aufgestellt, um die Zukunft des Sports im Freistaat aktiv zu gestalten.

Zusammenfassungen der Themen, den Jahresbericht und weitere Informationen finden Sie hier.

 

Der Start in die Triathlonsaison 2026 beginnt jetzt: Ab sofort kann der DTU-Startpass für das kommende Jahr beantragt werden. Wer seinen Pass rechtzeitig verlängert oder neu beantragt, ist bestens vorbereitet für die Wettkämpfe im nächsten Jahr.

Wichtige Eckdaten:

  • Der Antrag erfolgt online in der Datenbank Phoenix II.
  • Zeitraum: 1. November 2025 bis 30. September 2026.
  • Wer bereits einen bestehenden Startpass hat und diesen verlängert, muss keinen neuen Antrag stellen – die Verlängerung erfolgt automatisch.
  • Beim erstmaligen Beantragen oder bei Vereinswechsel gilt: Antrag durch den Athleten selbst, Vereinsadministrator erhält Mail zur Freigabe.
  • Minderjährige benötigen die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.
  • Voraussetzung: Mit­gliedschaft in einem Verein, der einem Landesverband der DTU angeschlossen ist (also z. B. einem bayerischen Verein des BTV).

Dein Vorteil:

Der Startpass ist Voraussetzung für die Teilnahme an DTU- Wettkämpfen und sichert alle Vorteile – Basispass oder Premium-Pass –, die mit der Lizenzierung verbunden sind. Wer rechtzeitig beantragt ist optimal vorbereitet für die Saison 2026.

Tipp:
Nutze die Zeit bis Jahresende, um dein Passfoto ggf. zu aktualisieren: Im November und Dezember 2025 besteht die Möglichkeit, das Foto in der Startpassdatenbank und der TriathlonD-App auszutauschen. Das Gesicht muss klar und deutlich erkennbar sein.

 

Der Bayerische Triathlon-Verband e.V. ist die sportliche Heimat von über 12.000 Triathletinnen und Triathleten im Freistaat. Was viele nicht wissen: Rund um Wettkampfbetrieb, Kader, Ligen, Kampfrichtern und Lehrgängen steckt ein komplexes Geflecht aus Ehrenamt, Haupt- und Nebenamt und Fachgremien. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wer im Hintergrund viel Arbeit und Engagement investiert.

Das Präsidium – das Herzstück des Verbandes

An der Spitze des Verbandes steht das Präsidium. Es ist die Schaltzentrale, in der strategische Entscheidungen getroffen, Weichen gestellt und die Interessen des bayerischen Triathlons auf Landes- und Bundesebene vertreten werden.
Der Präsident ist dabei das Gesicht des Verbandes. Er repräsentiert den BTV gegenüber Behörden, Verbänden, Sponsoren und Medien und trägt die Gesamtverantwortung für die Arbeit des Verbandes. Ihm zur Seite stehen der Vizepräsident Finanzen, der den Überblick über die Konten, Haushaltspläne und Kassenprüfungen behält, und der Vizepräsident Leistungssport, der sich um Kader, Stützpunkte und Talentförderung kümmert. Ergänzt wird das Gremium durch den Beauftragten für Sportentwicklung, der Themen wie Inklusion, Nachhaltigkeit und Breitensport im Blick hat, die Jugendleiterin, die die Nachwuchsarbeit mit Camps, Vereinskooperationen und Aktionen organisiert, sowie durch Vertreterinnen und Vertreter für Kampfrichterwesen (unterteilt in Nord und Süd), Veranstalter und Bezirke.

Die Arbeit im Präsidium ist ehrenamtlich – aber alles andere als nebenbei. Monatliche Präsidiumssitzungen, Wettkampfbesuche, telefonische Abstimmungen, Verbandsratssitzungen und Gespräche mit Vereinen, Veranstaltern oder dem Dachverbänden füllen viele Wochenenden und Abende. Als Anerkennung gibt es keine Gehälter, wohl aber eine jährliche Ehrenamtspauschale, die sich an den gesetzlichen Vorgaben orientiert. Zusätzlich werden Auslagen wie Fahrtkosten erstattet. Das Engagement bleibt dennoch in erster Linie Idealismus. Bei Präsident Gerd Rucker, beispielsweise, summierten sich alleine 2025 58 Einsatztermine online und vor Ort in ganz Bayern.

Der Verbandsrat – Fachkompetenz auf vielen Schultern

Ergänzend zum Präsidium arbeitet der Verbandsrat. Er ist das beratende und mitentscheidende Organ, in dem Fachkompetenz aus den unterschiedlichsten Bereichen und den Bezirken zusammenfließt. Hier treffen sich Menschen, die ihre Expertise aus Trainerwesen, Jugendarbeit, Schule oder Leistungssport einbringen. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem der Lehrbeauftragte, der die Trainerausbildung im BTV koordiniert, die Schulsportbeauftragte, die die Verbindung zwischen Schule und Verein stärkt, die Ligabeauftragte, die für den Ligabetrieb verantwortlich ist, sowie die Anti-Doping-Beauftragte, die Prävention und Aufklärung im Verband verankert.

Wie im Präsidium erfolgt auch die Arbeit im Verbandsrat ehrenamtlich. Die Mitglieder bringen ihr Fachwissen meist neben Beruf und Familie ein, koordinieren Projekte, besuchen Sitzungen oder repräsentieren den Verband auf Fachtagungen. Für sie gelten die gleichen Regeln der Aufwandsentschädigung – eine kleine finanzielle Anerkennung für ein großes Maß an Engagement.

Die Geschäftsstelle – das Rückgrat des Verbandsalltags

Während Präsidium und Verbandsrat ehrenamtlich arbeiten, sorgt die Geschäftsstelle in Nürnberg professionell für den operativen Betrieb. Hier laufen alle administrativen Fäden zusammen: Mitgliederverwaltung, Finanzabwicklung, Organisation von Veranstaltungen, Kommunikation mit Vereinen und Bezirken sowie der Datenschutz. Die Geschäftsstelle ist die erste Anlaufstelle für alle, die mit dem Verband in Kontakt treten – egal ob Vereinsvertreter, Trainerin oder Athlet.

Zum hauptamtlichen Team gehören auch die drei Trainer, die die sportliche Entwicklung der bayerischen Kaderathletinnen und -athleten steuern, sowie zwei weitere nebenamtliche Trainer, die für Kader und TriPoints verantwortlich sind. Im Trainerbereich unterstützen bedarfsgerecht auch Honorarkräfte z.B. bei größeren Trainings- oder Sichtungsmaßnahmen.

Je eine Mitarbeitende für Öffentlichkeitsarbeit und Kampfrichterkoordination sind beim BTV nebenamtlich tätig. Auch die die Buchhaltung wurde an Britta Steingans und Team extern vergeben.

Zugleich gibt es bedarfsgerecht Mitarbeitende auf Honorarbasis: Für Lehrtätigkeiten oder Trainingsmaßnahmen gelten dazu klare Vergütungssätze: zwischen 20 und 45 Euro pro Stunde, je nach Funktion und Qualifikation. Referentinnen und Referenten erhalten darüber hinaus Reisekosten- und Verpflegungspauschalen, wenn sie Lehrgänge oder Schulungen leiten.

Kommissionen, Ausschüsse und Kontrolle

Neben den zentralen Organen gibt es weitere Gremien, die für die Qualität und Transparenz der Verbandsarbeit sorgen. Die Disziplinarkommission wird tätig, wenn sportrechtliche Verstöße oder Konflikte auftreten. Sie setzt sich aus drei Mitgliedern und zwei Stellvertreterinnen oder Stellvertretern zusammen, die vom Verbandstag gewählt werden.

Der Sportausschuss befasst sich mit den Belangen des Leistungssports und der Kaderstruktur, während der Jugendausschuss die Nachwuchsarbeit steuert und über Maßnahmen und Fördermittel entscheidet. Auch die Finanzen bleiben nicht unbeobachtet: Unabhängige Kassenprüfer kontrollieren jährlich die ordnungsgemäße Haushaltsführung und berichten darüber dem Verbandstag.

Ehrenamt trifft Professionalität

Der Bayerische Triathlon-Verband lebt von Menschen, die ihre Leidenschaft für den Sport in ehrenamtliche Verantwortung umsetzen. Präsidium und Verbandsrat geben die Richtung vor, hauptamtliche Mitarbeitende sichern die tägliche und professionelle Umsetzung, und spezialisierte Kommissionen sorgen für Transparenz und Qualität.

So entsteht ein stabiles Geflecht aus Engagement, Kompetenz und Organisation und damit die Grundlage dafür, dass Triathlon in Bayern auf allen Ebenen funktioniert: vom ersten Schülertriathlon bis zum Spitzenwettkampf.

Am 8. November 2025 lädt der Bayerische Triathlon-Verband e.V. zum Verbandstag nach Ingolstadt ein. Veranstaltungsort ist die Bezirkssportanlage Nord-Ost (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt). Eingeladen sind die Delegierten der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichterinnen und Kampfrichter, Triathletinnen und Triathleten sowie alle Interessierten. Ein zentrales Thema des diesjährigen Verbandstags sind die Neuwahlen des Präsidiums, die wichtige Weichen für die Zukunft unseres Verbands stellen. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag in einen Thementag eingebettet, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Triathlon-Interessierten neue Anregungen und Impulse für ihre Arbeit bietet. Wir freuen uns auf eure Teilnahme, den gemeinsamen Austausch und eine konstruktive Gestaltung der Zukunft des Triathlons in Bayern.

 

Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

Zum PDF der Einladung

Rahmenprogramm

Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.

Bei Besuch von zwei Vorträgen können 4UE für Trainerfortbildungen angerechnet werden.

    • 9:00 bis 10:15 Uhr
      • Thema 1 (Ulf Thaler): Modernes Sportmarketing | Interaktive Fan-Momente: Mehrwert für Veranstalter Fans und Sponsoren
        Fan-Momente im Triathlon schaffen über Social Media und Medienkanäle messbare Interaktionen erhöhen die Reichweite und generieren wertvolle Leads. Mit interaktiven Elementen und Gamification entsteht ein neues Sponsorenpaket das das magische Dreieck zwischen Veranstalter Fan und Sponsor nachhaltig stärkt

      • Thema 2 (Christian Teringl): Effiziente Einsatzplanung für Kampfrichter:innen – von der Theorie zur Praxis
        Dieser Vortrag richtet sich an KR Level 1 und zeigt, wie die digitale Einsatzplanung nicht nur die Organisation vereinfachen, sondern auch die Zusammenarbeit im Kampfrichterteam verbessern kann. Anhand praxisnaher Szenarien sehen wir gemeinsam, wie Schichten, Rollen und Aufgaben optimal auf unterschiedliche Weise angelegt werden können. Ziel ist es, den Zeitaufwand für die Verantwortlichen EL zu minimieren und gleichzeitig maximale Transparenz und Übersicht im ganzen Team zu schaffen.
       
      • 10:15 bis 10.30 Uhr           Pause
      • 10:30 bis 12:45 Uhr           Verbandstag mit Neuwahlen
      • 12:45 bis 13:30 Uhr           Mittagspause mit Mittagessen

      • 13:30 bis 14:45 Uhr
        • Thema 1 (Katja Bartsch): Peri-/postmenopause im Sport – aktueller Forschungsüberblick und Strategien für die Praxis
          Der menopausale Übergang repräsentiert für viele Frauen eine Zeit großer Umstellung. Insbesondere Östrogen-Schwankungen und -Mangel können zu körperlichen und mentalen Symptomen führen – von muskuloskelettalen Beschwerden wie z.B. Schmerzen, Muskelschwund und Osteoporose, bis hin zu Hitzewallungen, Schlafproblemen und Depressionen. Dabei gibt es große Unterschiede im individuellen Erleben der Peri-/Postmenopause. Um informiert und selbstbestimmt Entscheidungen über mögliche Trainings- und Lebensstilinterventionen treffen zu können, ist nicht nur Verständnis über die zugrundeliegenden physiologischen Mechanismen, sondern auch Wissen über wissenschaftlich fundierte Strategien essenziell. Der Vortrag beleuchtet menopausale Veränderungen, fasst die aktuelle Studienlage zu physischer Aktivität zusammen und thematisiert evidenzbasierte Implikationen für Training und Lebensstilinterventionen. 

        • Thema 2 (Christian Teringl): Innovation im Sportverein: Was Sportvereine von Start-ups lernen können
          Wie können Sportvereine von den Methoden erfolgreicher Start-ups profitieren? In diesem Workshop zeigt Christian Teringl, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Entrepreneurship & Innovation und Mitgründer vom Sportnetzwerk SPOFERAN, wie Vereine mit einfachen Werkzeugen wie Design Thinking, Lean Start-up und Canvas-Methoden neue Ideen entwickeln, Mitglieder besser einbinden und Projekte mit minimalem Aufwand testen können. Anhand praxisnaher Beispiele aus der Vereinswelt wird deutlich: Innovation ist kein Buzzword, sondern eine Chance für mehr Freude, Engagement und Effizienz im Vereinsalltag der Gegenwart und Zukunft.

        • Thema 3 (Hanna Krauss): Motivation im Kinder- und Jugendtriathlon: Zwischen Spaß und Wettkampf
          Viele Kinder bewegen sich kaum, andere trainieren schon früh sehr leistungsorientiert. Wie können wir als TrainerInnen und Vereine beide Seiten abholen? Der Vortrag zeigt, wie TrainerInnen Training und Wettkämpfe so gestalten, dass sie Spaß machen, motivieren und zugleich Entwicklung ermöglichen – mit praktischen Ideen für den Umgang mit Kindern und Eltern.
  •  
    • 15:00 bis 15:30 Uhr           Pause
  • 15:30 bis 17:00 Uhr          
    • Veranstaltertreffen: Best Practice – Zusammenarbeit mit Behörden, Einsatzkräften, Helfern 
      Wie gelingt die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern, Behörden, Einsatzkräften und Helfern? Wie überwindet man gemeinsam Differenzen und schafft ein sicheres und positives Erlebnis für alle Beteiligten? In dieser Diskussionsrunde berichten Praktikerinnen und Praktiker von ihren Erfahrungen und geben wertvolle Tipps für eine reibungslose Organisation und sichere Veranstaltungen.

    • Kampfrichter-Get-Together: Rückblick & Ausblick
      In entspannter Atmosphäre möchten wir alle Kampfrichter zu einem lockeren Austausch einladen. Neben einem gemeinsamen Rückblick auf die vergangene Saison gibt es Raum für Feedback, Wünsche und Ideen für die Zukunft. Das Treffen soll Gelegenheit bieten, Erfahrungen zu teilen, Anregungen einzubringen und die Gemeinschaft zu stärken.

Verbandstag

Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2025 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

 

VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG

  •  
  • TOP 1 – Eröffnung und Feststellung ordnungsgemäßen Einberufung/ Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP 2 – Bericht des Präsidenten
  • TOP 3 – Bericht des Vizepräsidenten Finanzen
  • TOP 4 – Bericht des Vizepräsidenten Leistungssport
  • TOP 5 – Bericht der Regelbeauftragten
  • TOP 6 – Bericht des Beauftragten für Sportentwicklung
  • TOP 7 – Bericht des Jugendleiters
  • TOP 8 – Bericht des Sprechers der Bezirke
  • TOP 9 – Bericht der Veranstaltervertreterin
  • TOP 10 – Aussprachen zu TOP 2 -TOP 9

  • TOP 11 – Ehrungen
  • TOP 12 – Bericht des Lehrwartes
  • TOP 13 – Bericht der Schulsportbeauftragten
  • TOP 14 – Bericht der Ligabeauftragten
  • TOP 15 – Bericht der Beauftragten für Presse- und Medienarbeit
  • TOP 16 – Aussprachen zu TOP 12 – TOP 15

  • TOP 17 – Bericht des Kassenprüfers
  • TOP 18 – Entlastung des Präsidiums

  • TOP 19 – Anträge
  • TOP 20 – Feststellen der stimmberechtigten Mitglieder und ­­Beschlussfähigkeit, Ausgabe der Wahlunterlagen
  • TOP 21 – Bestellung eines Wahlausschusses
  • TOP 22 – Neuwahl des Präsidiums
  • TOP 23 – Neuwahl der Disziplinarkommission
  • TOP 24 – Neuwahl des Verbandsgerichts
  • TOP 25 – Neuwahl der Kassenprüfer
  • TOP 26 – Neuwahl des Lehrwartes
  • TOP 27 – Neuwahl des Anti-Doping-Beauftragten
  • TOP 28 – Neuwahl des Schulsportbeauftragten
  • TOP 29 – Neuwahl des Ligabeauftragten
  • TOP 30 – Neuwahl des Aktivensprechers

  • TOP 31 – Termin- und Ortsbestimmung des Verbandstages 2026
  • TOP 32 – Verschiedenes

Liebe Triathlonfamilie,
liebe Athletinnen und Athleten, Vereine, Trainer*innen, Helfer*innen und Partner,

wir wünschen Euch allen ein frohes, sonniges und erholsames Osterfest!
Die Osterzeit steht wie kaum eine andere Zeit im Jahr für Aufbruch, neue Energie und frischen Schwung – Werte, die auch im Triathlon eine große Rolle spielen.

Ob Ihr Euch gerade mitten in der Saisonvorbereitung befindet, erste Wettkämpfe plant oder einfach nur ein paar ruhige Tage mit Familie und Freund*innen genießt – wir hoffen, Ihr könnt die Feiertage nutzen, um Kraft zu tanken und Euch auf das vorzubereiten, was kommt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Triathlonsport in Bayern mit so viel Herzblut und Engagement mitgestalten – sei es auf, neben oder hinter der Strecke.

Wir freuen uns auf eine sportliche, faire und erfolgreiche Saison mit Euch – voller Begeisterung, Teamgeist und Bewegung!

Frohe Ostern & bleibt in Bewegung!
Euer Bayerischer Triathlon-Verband e.V.

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) hat die überarbeitete Sportordnung für 2025 veröffentlicht. Vorausgegangen waren, Bezug nehmend auf Feedback aus der Community, von der DTU forcierte Abstimmungsprozesse mit dem Weltverband World Triathlon und der Fahrradindustrie zu aerodynamisch wirksamen Aufbauten. Die neue Version der Sportordnung ist seit Mitte April gültig.

„Wir sind froh, dass wir den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern und auch den Athletinnen und Athleten ein klares, verständliches Regelwerk an die Hand geben können“, sagt Jan Philipp Krawczyk, Vizepräsident Kampfrichter- und Veranstaltungswesen. Die von der DTU Ende Februar veröffentlichte Sportordnung 2025 hatte versucht, den Umgang mit aerodynamisch wirksamen Aufbauten – etwa Trinksystemen oder Werkzeugboxen – präziser zu regeln – In der Folge gab es allerdings vermehrt Nachfragen zur Regelauslegung, obwohl das Ziel gewesen war, für mehr Klarheit, Fairness, Einheitlichkeit und Transparenz und damit für weniger Interpretationsspielraum zu sorgen.

„Wir wollten vor allem zwei Dinge erreichen. Die Kampfrichterinnen und Kampfrichter sollten mit möglichst klaren, sichtkontrollbasierten Regeln arbeiten können. Und wir wollten den Athletinnen und Athleten mehr erlauben.“

Mehr Klarheit und mehr Erlaubnis

Durch das konstruktive Feedback zur Sportordnung kam ein Prozess in Gang, bei dem sich auf Initiative der DTU der nationale Verband mit dem Weltverband und der Fahrradindustrie abstimmte, um die in diesem Bereich vom Weltverband vorgegebenen bisher sehr offen gehaltenen Regelungen zu überarbeiten.

„Das Ergebnis ist nun mehr Klarheit und mehr Erlaubnis“, so Krawczyk und fügt an: „World Triathlon war dankbar, dass wir das Fass aufgemacht haben. Das ist ein Meilenstein und zeigt, dass die DTU nicht verkomplizieren wollte, sondern aktiv eine Lösung geschaffen hat, die international Wirkung entfalten konnte.“

Die wichtigsten Änderungen und Klarstellungen sind:

Mitgeführte Behälter insbesondere für Getränke, Werkzeuge, Ersatzteile oder Nahrungsmittel müssen aus unzerbrechlichem Material sein und sind inklusive deren Befestigung unter Beachtung der nachfolgenden Punkte erlaubt.

Grundsätzlich gilt dabei …
… die Regelung für das Heck ab der Sattelstütze entgegen Fahrtrichtung
… die Regelung für das Oberrohr ab dem Ansatz des beweglichen Anteils des Lenkkopfes bis zur Sattelstütze
… die Regelung für den Lenker und alle Lenkeranbauten ab dem beweglichen Teil des Lenkkopfes in Fahrtrichtung.

Heck: Alle angebrachten Halterungen, Behälter, Flaschenhalter et cetra müssen komplett in einen imaginär gesetzten Rahmen von 30x30cm passen. Flaschen dürfen darüber hinausstehen. Maximal sind zwei Flaschen bis jeweils 1 Liter Inhalt erlaubt.

Ausnahme Heck: Im Rahmen integrierte Getränkesysteme, dürfen
– größer als 30 x 30 cm sein,
– insgesamt nicht mehr als 2 Liter enthalten,
– aber die vertikale Linie durch die Hinterachse nicht überragen.

Zusätzlich dürfen keine Anbauten entsprechend der Heck-Regelung angebracht werden.

Oberrohr: Alles, was am Oberrohr befestigt wird,
– darf die komplette Länge nutzen,
– aber nur, ab Oberkante Oberrohr gemessen, maximal 10 cm hoch und
– nicht breiter als das Oberrohr selbst sein.

Bei Kombination mit angebauten, beweglichen Teilen am Lenker muss ein Gelenk vorhanden sein und kein Körperteil darf auf Teilen der Rahmenkonstruktion oder der Anbauteile aufgelegt werden.

Lenker: Gemessen von der untersten Kante der Ellbogen-/Armauflage (falls keine vorhanden ist, von der untersten Kante des Ellenbogens des Athleten in der beabsichtigten Aero-Position) müssen sich alle angebrachten Gegenstände auf dem Lenker oder Armauflieger (Flaschen, Halterungen, Behälter, et cetera) innerhalb von
– maximal 25 cm in Richtung des Sattels und
– maximal 20 cm in der Höhe und
– maximal bis zum vordersten Punkt des Lenkers oder des Armaufliegers und
– maximal bis 2 cm zum höchsten Punkt des Vorderrades
befinden.

Kein Körperteil darf auf den angebrachten Gegenständen, Flaschen, Halterungen, Behältern et cetera aufgelegt werden. Die Arme dürfen von oben nicht überdeckt werden. Insgesamt sind 2 Liter an Volumen erlaubt.

Die folgenden Komponenten sind von dieser Regelung ausgenommen, unterliegen aber weiterhin den Bestimmungen der Sportordnung § 23.2, 23.3 und 23.9
– Fahrradcomputer
– Fahrradcomputerhalterung
– Handgriffe
– Schalthebel

Die Sportordnung ist hier einzusehen.

Foto: TSV Harburg Triathlon