Schultriathlon in Ebersdorf begeistert mit gelungener Premiere

Mit ganz viel Einsatz, einer aufreibenden Vorbereitung aber dafür großer Begeisterung hat die Grund- und Mittelschule Ebersdorf bei Coburg ihren ersten Schultriathlon erfolgreich durchgeführt. Das neue Event brachte viele Schülerinnen und Schüler in Bewegung und zeigte auch hier, wie sich Triathlon im Schulalltag erlebbar machen lässt. Am Ende stand dann auch nicht die Platzierung im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Erlebnis.

Die Idee für die Veranstaltung entstand bereits vor rund zwei Jahren. Nach einer langen Vorbereitungsphase, der Unterstützung durch die Gemeinde sowie zahlreichen engagierten Helferinnen und Helfern konnte das Projekt nun umgesetzt werden. Mehr als 50 Ehrenamtliche aus der Schulfamilie, dem TV 1848 Coburg und dem Ausdauersportverein Hütt’n Hüh unterstützten die Organisation und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem durch den Förderverein der Schule, private Förderer, den Bayerischen Triathlon-Verband sowie die Deutsche Triathlon Union. Prominenter Pate der Veranstaltung war zudem der ehemalige Profi-Triathlet Andi Dreitz. Der Mittelfranke, der erst vor Kurzem seine Profi-Karriere beendet hat, verfolgte das Geschehen vor Ort und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schule und der Qualität der Organisation. Sein Fazit: Ein Schultriathlon sei eine wertvolle Möglichkeit, Kinder frühzeitig für den Ausdauersport zu begeistern.

Volles Engagement der Organisatoren wurde unterstützt durch den ehemaligen Triathlon Profi Andreas Dreitz.

Bereits einige Wochen vor dem Wettkampftag hatten die Kinder bei einem Testlauf Gelegenheit, Wechselabläufe, Regeln und den Umgang mit den drei Disziplinen kennenzulernen. So gingen die Schülerinnen und Schüler bestens vorbereitet an den Start und konnten sich ganz auf den Wettkampf konzentrieren.

Da das Lehrschwimmbecken der Schule derzeit saniert wird, fanden die Schwimmwettbewerbe im Freibad Sonnefeld statt. Um dennoch möglichst viel Wettkampfatmosphäre aufkommen zu lassen, wurde auf dem Schulgelände zusätzlich eine Wechselzone mit einem aufgebauten Pool eingerichtet. So konnten die Teilnehmenden den typischen Wechsel vom Schwimmen auf das Rad „wie in echt“ erleben – inklusive nasser Kleidung. Die jüngeren Jahrgänge absolvierten 50 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Radfahren und 300 Meter Laufen. Für die älteren Schülerinnen und Schüler standen 100 Meter Schwimmen, vier Kilometer Radfahren und 900 Meter Laufen auf dem Programm. Gestartet werden konnte sowohl einzeln als auch in Staffelteams. Und das Beste: Alle Kinder erhielten mit dem Finish eine wohlverdiente Medaille, die Siegerinnen und Sieger der Einzel- und Staffelwertungen wurden zusätzlich mit Pokalen ausgezeichnet. Ein Wanderpokal ging an die teilnehmerstärkste Klasse. Am Ende waren sich alle einig: Die Veranstaltung machte Lust auf mehr und könnte sich durchaus langfristig als fester Bestandteil des Schullebens etablieren.

Fotos: Max Lachner