Dreimal Edelmetall für Bayern bei der Duathlon-WM in Zofingen

Beim Powerman Zofingen trifft sich alljährlich die internationale Duathlon-Elite. Für Bayern gab es bei der Weltmeisterschaft gleich dreimal Grund zum Feiern. Auf anspruchsvollen 10 Kilometern Laufen, 150 Kilometern auf dem Rad und anschließend noch einmal 30 Kilometern zu Fuß gab es zwei goldene und eine bronzene Medaille.

Erneut stand Katrin Esefeld ganz oben auf dem Podium: Die Bayerin verteidigte in der Altersklasse W40-44 ihren Weltmeistertitel und bewältigte die Distanz in 7:32:44 Stunden. Dabei legte sie bereits auf dem Rad den Grundstein für ihren erneuten Erfolg: Mit 4:38:01 Stunden fuhr Esefeld nicht nur die schnellste Radzeit ihrer Altersklasse, sondern die schnellste aller Agegroup-Frauen im gesamten Rennen. Auch über die abschließenden 26,7 Laufkilometer blieb sie an der Spitze und brachte ihren Vorsprung sicher ins Ziel.
Für Esefeld ist Zofingen ein besonders gutes Pflaster. Schon 2025 hatte sie ihre Altersklasse gewonnen und dabei mit 7:42:57 Stunden sogar die schnellste Zeit aller weiblichen Agegrouper erzielt. Ein Jahr später gelang nun die Titelverteidigung mit einer nochmals schnelleren Zeit. Bemerkenswert ist dabei, dass die Münchenerin sich im Vorfeld wenig Druck machte: „Mir ging es über das komplette Rennen sehr gut und ich hatte richtig viel Spaß dabei. Ich mag das Rennen in Zofingen sehr gerne – zum einen wegen der selektiven Strecken, zum anderen wegen der tollen und familiären Atmosphäre. Und obendrein hatten wir ja auch noch richtig gutes Wetter. Ich bin ohne besondere Erwartungen ins Rennen gegangen und wollte einfach ein gutes Rennen machen und dabei Spaß haben. Ich denke, das ist ganz gut gelungen. Zumindest bin ich sehr zufrieden und dankbar. Und natürlich bin ich glücklich, dass ich meinen Titel verteidigen konnte.“

Athlet mit weißem Bart in Deutschland-Rennanzug

Konrad Puk beim Powerman Zofingen 2025

Noch weiter zurück reicht die Zofingen-Geschichte von Konrad Puk. Der Holzkirchner gehört inzwischen zu den festen Größen des Rennens und hat die Langdistanz-Weltmeisterschaft zum neunten Mal ins Ziel gebracht. In der Altersklasse M75-79 benötigte Puk 11:52:12 Stunden und sicherte sich damit den Weltmeistertitel. Bereits im vergangenen Jahr war er als ältester Starter des Feldes über die Ziellinie gelaufen.

Das dritte Edelmetall für Bayern ging an Markus Mayers. Der Bamberger kam in der Altersklasse M55-59 nach 7:37:38 Stunden ins Ziel und sicherte sich damit Bronze. Er absolvierte die knapp 150 Kilometer lange Radstrecke in 4:41:29 Stunden und lief die zweite Laufstrecke noch in 2:06:11 Stunden. In seiner Altersklasse musste er sich lediglich dem Italiener Pietro Carrara und dem Algerier Karim Nezzar geschlagen geben.

An der Spitze des Elitefeldes schrieb unterdessen Merle Brunnée ihre eigene Zofingen-Geschichte. Die Deutsche gewann nach 6:45:51 Stunden ihren fünften Weltmeistertitel und ist damit alleinige Rekordsiegerin des Powerman Zofingen. Dabei hatte sie sich durch einen Sturz zu Beginn des Rennens zunächst selbst aus dem Rhythmus gebracht, kämpfte sich auf dem Rad aber zurück an die Spitze und ließ auch auf den abschließenden Kilometern keine Zweifel mehr am Ausgang des Rennens aufkommen.

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