Michelle Wagner erneut auf dem Weltcup-Podium
Erst Rang drei nach dem Schwimmen, am Ende Silber: Michelle Wagner und ihr Guide Delia Blaess haben beim Weltcup in Alhandra erneut den Sprung aufs Podium geschafft. Besonders auf der Laufstrecke machte das Duo noch Boden gut.
Für Wagner war es damit bereits die dritte Silbermedaille bei einem Weltcup-Rennen. In Tata im Juli 2026 und zuvor in Alanya im Oktober 2025 hatte sie ebenfalls Rang zwei erreicht.
Nach dem Schwimmen lag das Duo zunächst auf Rang drei. Auf der Radstrecke blieb der Abstand zur Spitze überschaubar, ehe Wagner und Blaess beim abschließenden Lauf noch einmal einen Platz gutmachten. Nach 1:15:14 Stunden war die Silbermedaille gesichert. An der Spitze setzte sich Francesca Tarantello durch. Die Italienerin gewann die PTVI-Klasse in 1:02:57 Stunden. Hinter Wagner und Blaess belegte die Schwedin Emelie Lindeborg in 1:39:45 Stunden den dritten Platz.
Für Wagner begann der Wettkampf allerdings bereits am Vortag mit einer besonderen Herausforderung: „Für mich ist es am Tag vor dem Rennen besonders wertvoll, an den offiziellen Streckenbesichtigungen teilzunehmen. Dabei versuche ich, mir den Rennkurs so gut wie möglich einzuprägen. Das Testschwimmen im Tagus stellte mich wegen der für mich ungewohnten und starken Strömung zunächst vor eine Herausforderung. Umso zufriedener war ich im Wettkampf, dass ich die Schwimmstrecke souverän bewältigen konnte.“

Nach dem Schwimmen warteten 19 wellige Radkilometer mit Anstiegen und Abfahrten, bevor es auf die Laufstrecke ging. Dort wurde der Wettkampf bei Temperaturen von rund 39 Grad zur härtesten Prüfung. „Am härtesten war für mich aber definitiv das Laufen. Bei rund 39 Grad wurde es zu einer echten Hitzeschlacht – gefühlt wie ein Lauf durch die Wüste. Unter diesen schwierigen Temperaturbedingungen bin ich mit meiner Leistung insgesamt sehr zufrieden.“ Einen besonderen Anteil am erneuten Podiumsplatz hat für Wagner ihre Guide Delia Blaess. „Besonders bedanken möchte ich mich bei meiner Guide Delia Blaess, die mich während des gesamten Wettkampfs gepusht und immer wieder positiv bestärkt hat.“
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt dem Duo nicht. Ende Oktober steht mit dem Para-Weltcup in Alanya in der Türkei bereits das nächste gemeinsame Rennen auf dem Programm. „Unser Ziel bleibt, die Leistung Schritt für Schritt zu verbessern und weiter wertvolle Rennerfahrung zu sammeln.“
Fotos: private Aufnahmen

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