Triathlonbayern gedenkt Heinz Rüger
Der Bayerische Triathlon-Verband gedenkt Heinz Rüger. Mit seinem Tod verliert der Triathlonsport in Bayern und darüber hinaus eine prägende Persönlichkeit, einen leidenschaftlichen Gestalter und einen Menschen, der den Sport über Jahrzehnte hinweg mit viel Herz und unermüdlichem Einsatz geprägt hat.
Seit den 1980er Jahren war Heinz Rüger ein Macher in der deutschen Triathlonszene. Als Mitbegründer der Triathlon-Abteilung des TV 1848 Erlangen im Januar 1987 legte er den Grundstein für eine Entwicklung, die bis heute nachwirkt. Der Erlanger Triathlon, den er bis 2003 als Chef maßgeblich aufbaute, trägt seine Handschrift, ebenso wie die Abteilung selbst, die er bis 2012 mit großem Engagement leitete.
Als sportlicher Leiter schaffte er es mit den Damen des TV Erlangen über Jahre hinweg Erfolge zu feiern und erreichte 2011 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft einen verdienten Höhepunkt. Unter seiner Leitung und mit seinem feinen Gespür für Talent entwickelten sich Athletinnen wie Anne Haug, Anja Beranek, Kristin Möller, Sophia Saller und Tanja Neubert zu international erfolgreichen Sportlerinnen. Er förderte nicht nur, sondern begleitete als Mentor, Organisator und Wegbereiter.
Auch über Erlangen hinaus übernahm Heinz Rüger Verantwortung: im Bayerischen Triathlon-Verband als Vizepräsident, Ausrichtervertreter und Kampfrichter ebenso wie in der Deutschen Triathlon Union. Sein Wirken als Funktionär war geprägt von Zuverlässigkeit, Weitblick und immer dem festen Willen, den Triathlonsport weiterzuentwickeln.
Was ihn besonders auszeichnete, war seine Persönlichkeit: seine Direktheit, seine Leidenschaft, sein Humor, seine Ausdauer und seine Verbundenheit mit dem Triathlonsport. Er war jemand, der Dinge anpackte, bewegte und bleibende Spuren hinterlässt.
Der Bayerische Triathlon-Verband wird Heinz Rüger ein ehrendes Andenken bewahren. Sein Engagement, seine Energie und seine Art werden fehlen.
Foto: Frank Übelhack

Frank Übelhack
