Apian-Gymnasium Ingolstadt auf Rang acht beim JtfO-Bundesfinale in Berlin
Mit Platz acht hatten sie geliebäugelt und konnten so am Ende einen kleinen Team-Erfolg feiern: Die Schülerinnen und Schüler des Apian-Gymnasium Ingolstadt haben sich beim Finale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ gut geschlagen und nehmen vor allem Motivation für die Zukunft mit nach Hause.
Nach zwei Wettkampftagen stand Rang acht mit einer Gesamtzeit von 2:57:28 Stunden zu Buche und damit genau das Ergebnis, das sich das Team vorgenommen hatte. Ganz vorne hatten sich die Triathlon-Routiniers des Sportgymnasiums Neubrandenburg bereits in den Einzelrennen einen Vorsprung erarbeitet und brachten diesen auch durch die beiden Staffeln. Mit 2:43:27 Stunden gewann die Schule aus Mecklenburg-Vorpommern ihren achten Bundesfinaltitel. Dahinter war es schon deutlich enger: Montabaur und Schopfheim trennten im Ziel gerade einmal 1:18 Minuten.
Auch für das Apian-Gymnasium begann der Wettbewerb mit 200 Metern Schwimmen, 3.000 Metern Radfahren und 1.000 Metern Laufen für jedes Teammitglied. Die Jungen aus dem älteren Jahrgang mit ein wenig Triathlon-Erfahrung schlugen sich gut: Florian Dormeier erzielte mit 13:21 Minuten die schnellste Zeit des bayerischen Teams. Paul Kellerer kam auf 13:54 Minuten, Louis Che’Rose auf 14:13 Minuten. Die Mädchen, Lucy Neumann, Luisa Schmidt und Sara Kaltenecker, allesamt neu im Triathlon und aus dem jüngeren Jahrgang meisterten ihre Premiere ebenfalls hervorragend. Am Ende ergab die Addition aller Zeiten 1:30:41 Stunden und zunächst Rang acht. Am zweiten Tag wurde ein Mannschaftswettbewerb abgehalten. Der dritte Platz nach der ersten Runde brachte zwischenzeitlich einen Motivationsschub für die Schanzer. Im zweiten Durchgang mit der jüngeren und noch nicht so erfahrenen Crew blieb es dann beim anvisierten achten Platz.

Jugend trainiert für Olympia (Triathlon) am 18. September 2026 in Berlin
Angesichts der unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ein zufriedenstellendes Ergebnis, wie Landestrainer Roland Knoll fand. Wie groß diese Bandbreite an Triathlon-Erfahrungen tatsächlich ist, erlebte auch Michaela Bock unmittelbar vor Ort. Die Regelbeauftragte Süd war gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Kampfrichter-Team dabei: „Einige Teams waren mit Kaderathletinnen und -athleten besetzt und entsprechend professionell unterwegs, gleichzeitig stand in der Wechselzone auch das einfache Trekkingrad neben dem individuell angepassten Rad.“ Genau diese Mischung gehört allerdings auch zu Jugend trainiert für Olympia. Gleichzeitig ist die sportliche Gemeinschaft ein wichtiger Teil des Konzepts. Am Freitagabend trafen sich beispielsweise die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Sportarten des Herbstfinales in der Max-Schmeling-Halle zur großen Abschlussveranstaltung.

Michaela Bock mit der Kampfrichter- und Orga-Crew
Für Michaela Bock war genau diese Kombination beeindruckend: „Eine rundum gelungene Veranstaltung, die den jungen Athleten einen wirklich würdigen Rahmen geboten und gezeigt hat, wie wunderbar sich Leistung, Fairness und Gemeinschaft verbinden lassen.“ Auch Landestrainer Roland Knoll zog ein positives Fazit: „Bei JtfO geht es immer erst einmal um Gemeinschaft und Spaß am Sport, nicht nur um Leistung. Hier treffen Routiniers auf Kids, die in der Schule gerade erst mit Triathlon in Kontakt gekommen sind. Im besten Fall – und bei uns ist das bei uns nun auch so – kommen die Neulinge danach auch ins Vereinstraining und bleiben dem Sport motiviert erhalten.“
Fotos: DTU/ Jan Rockahr und BTV

DTU/Jan Rockahr
Foto: Tobias Hase / stmuk
Ina Al-Sultan frei
Jan Rockahr, einmalig
DTU, frei
Guntram Rudolph, frei