Michaela Bock: Mit Erfahrung und Struktur für faire Rennen in Bayern
Seit dem Verbandstag im Oktober 2025 ist Michaela Bock die neue Regelbeauftragte Süd des Bayerischen Triathlon-Verbandes. Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Athletin, Trainerin und Kampfrichterin bringt sie die nötige Expertise mit, um die Prozesse im Verband weiter zu professionalisieren.
Michaela Bock ist kein neues Gesicht in der bayerischen Triathlon-Szene. Seit vielen Jahren ist sie selbst aktiv auf den Strecken unterwegs und kennt die Herausforderungen des Sports aus der Athletenperspektive. Ihre sportliche Heimat ist der TSV Nittenau, wo sie sich nicht nur schon als Trainerin engagiert hat, sondern auch in die Organisation lokaler Sportveranstaltungen eingebunden war.
Vom Streckenrand in die Koordination
Ihre Laufbahn als Kampfrichterin begann Michaela bereits 2018. Durch ihre besonnene Art, der Freude am gemeinsamen Arbeiten hinter den Kulissen und ihre Offenheit empfahl sie sich für weitere Aufgaben. Zuletzt war sie so beim BTV bereits als Kampfrichter-Koordinatorin tätig. In dieser Funktion lag ihr Fokus vor allem auf der Optimierung von Planungen und Abläufen im Kampfrichterwesen und einer engen, bedarfsgerechten Zusammenarbeit mit den bayerischen Bezirken.
Fokus auf die Saison 2026
Mit der Wahl zur Regelbeauftragten Süd im Oktober 2025 übernimmt sie nun noch mehr Verantwortung im Verband. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Saison 2026 bereits auf Hochtouren. Ein zentraler Punkt ihrer Arbeit im Frühjahr war die Aus- und Fortbildung der Kampfrichter. Die Oberpfälzerub setzt dabei auf eine praxisnahe Vermittlung des Regelwerks, um eine einheitliche und faire Wettkampfgestaltung im Süden Bayerns sicherzustellen. Schon jetzt steckt die Nittenauerin zudem viele Stunden in die Koordination der Kampfrichtereinsätze im südbayerischen Raum – damit im Sommer bei jedem Rennen Kampfrichterinnen und Kampfrichter für eine sichere und faire Veranstaltung vor Ort sind.
Michaela, du kennst den Sport als aktive Triathletin und als Funktionärin. Inwiefern hilft dir dieser Doppelblick in deiner neuen Rolle?
Michaela Bock: „Der ‚Doppelblick‘ ist für mich ein großer Vorteil. Als Athletin weiß ich, wie sich Entscheidungen auf der Strecke anfühlen und worauf es im Wettkampf wirklich ankommt. Gleichzeitig kenne ich als Kampfrichterin und Veranstalterin die Hintergründe und Abläufe, die für sichere und faire Rennen notwendig sind. Genau diese Verbindung hilft mir, Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen und zwischen Athleten, Veranstaltern und Kampfrichtern zu vermitteln.“
Du warst zuvor Kampfrichter-Koordinatorin. Welche Erfahrungen aus dieser Zeit nimmst du mit in das Amt der Regelbeauftragten Süd?
Michaela Bock: „In meiner Zeit als Kampfrichter-Koordinatorin habe ich vor allem gelernt, wie wichtig klare Strukturen, gute Kommunikation und verlässliche Planung sind. Der enge Austausch mit den Bezirken und den vielen engagierten Kampfrichterinnen und Kampfrichtern hat mir gezeigt, wo wir Prozesse vereinfachen und verbessern können. Diese Erfahrungen nehme ich mit, um Abläufe weiter zu optimieren und die Zusammenarbeit im gesamten Verband noch effizienter zu gestalten.“
BTV: Die Planungen für 2026 laufen bereits. Worauf freust du dich besonders?
Michaela Bock: „Ich freue mich besonders darauf, gemeinsam mit unserem Team die Saison 2026 aktiv zu gestalten. Im Fokus steht für mich eine praxisnahe Aus- und Fortbildung der Kampfrichter sowie eine gute Vorbereitung aller Einsätze. Wenn wir es schaffen, bei möglichst vielen Veranstaltungen einheitliche, faire und gut organisierte Wettkämpfe zu gewährleisten, dann ist das für mich der größte Erfolg. Und natürlich freue ich mich auch darauf, viele bekannte und neue Gesichter an der Strecke wiederzusehen.“

privat

Michaela Bock, frei